August 8th, 2020 by Afrigal

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Joe McPhee

Oleo & a Future Retrospective

Oleo & a Future Retrospective ist ein Jazzalbum von Joe McPhee, das am 2. August 1982 entstand. Es enthält Studioaufnahmen, die im Künstlerhaus Boswil (Schweiz) aufgenommen wurden. Die erste Ausgabe des Albums erschien auf als LP bei HatHut Records. In CD-Form wurde es 2004 in erweiterter Form unter dem Titel Po-Music – Oleo mit bislang unveröffentlichten Live-Mitschnitten vom selben Abend herausgebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Raymond Boni

 

 

Künstler Haus Boswil (CH)

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August 7th, 2020 by Afrigal

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Geschichte des Samplings

Beispiele aus der Geschichte des Samplings

1948 Pierre Schaeffer    „etude aux chemins de fer“   (still love it)

Hat dem Gleisanschluss die Erlaubnis gegeben?

1956 Buchanan and Goodman  The Flying Saucer

Fliegende Untertasse

Neuheitsrekord, lizenziert nach den damaligen Radiogesetzen; kombiniert eine Geschichte über das Besuchen von UFOs mit Diner-Hits der 1950er Jahre.

1961 James Tenney   Collage#1 Blue Suede  (still love it)

Kunstmusik, also bemerkte Elvis es nicht.!!

1965  Daphne Oram  Pulse Persephone  (love it!!)

Wiederverwendet Samples aus der weltweiten Sammlung von Instrumentenaufnahmen.

1969  The Beatles   Revolution 9   (still love it)

Elektroakustische Kunstmusik der beliebtesten Gruppe der Zeit.

Revolution: standard rock song Revolution 1: blues version Revolution 2: jazz version Revolution 3: acapella version Revolution 4: instrumental version Revolution 5: orchestral version Revolution 6: metal version Revolution 7: psychedelic version Revolution 8: reverse version Revolution 9: the sounds of hell

 

1981   Grandmaster Flash   

Adventures of Grandmaster Flash on the Wheels of Steel

Eine Demo des meisterhaften Mischens und Scartchings

1982 Afrika Bambaataa and the Soul Sonic Force   – Planet Rock 

Elektrohymne dank an das Gesamtkunstwerk Kraftwerk 

1983  Double D and Steinski

 Wie man einen Remix-Wettbewerb mit klassischen HipHop-Materialien gewinnt

1989  John Oswald    Plunderphonics

Alle nicht verteilten Kopien wurden von der Canadian Recording Industry Associatio zerstört. Story und Album erhältlich bei

www.plunderphonics.com

1990  Public Enemy   Fear oft he Black Planet   

Die BombSquad-Produktion verwendet in großem Umfang Samples

2004   Danger Mouse   The Grey Album

Unterlassungs- und Unterlassungsbefehle folgen bald, wenn der Beatles-Kanon manipuliert und mit Jay-Zs A-Capella-Raps gemischt wird

2004    DJ Food Strictly Kev and Paul Morley    Raising the 20th Century

Internet-Veröffentlichung; bietet viele berühmte Mashups. Verfügbar unter

http://www.ubu.com/sound/dj_food.html

wird fortgesetzt!!

 

 

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August 4th, 2020 by Afrigal

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Laurie Anderson

www.gstatic.com/tv/thumb/persons/611822/611822_... 

 

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August 2nd, 2020 by Afrigal

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Marcel Ackerknecht

Seit 1999 ist dieser Sequenzer bei meinen Live-Performances im Einsatz, sei es allein als styro2000 oder mit Roland Widmer als „die Galoppierende Zuversicht“. Mit Roland Widmer zusammen haben wir unter dem Projektnamen Aerofloat auch die Filmmusik für die Swiss-View Filmreihe erarbeitet, die am Schweizer Fernsehn gezeigt wird. Solo als DJ/Liveact oder als Teil der „Galoppierende Zuversicht“ bin ich heute häufig in der Schweiz und im Ausland unterwegs. [Marcel „Styro“ Ackerknecht]

Auszeichungen:
Werkjahr 2006 – Präsidialdepartement Zürich („die Galoppierende Zuversicht“ mit R. Widmer)
Best Live-Act 2006 Swiss Electronic Music Award („die Galoppierende Zuversicht“ mit R. Widmer)

Discogs

 

 

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Juli 30th, 2020 by Afrigal

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Mechatronische Kunst

Die SGMK fördert das Schaffen im Bereich der Elektrotechnik, Mechanik und Informatik, sowie artverwandter Gebiete. Dieses wird als künstlerischer Ausdruck des menschlichen Geistes, der nicht primär durch seine Zweckmässigkeit, sondern der Gesamtheit des Besonderen geprägt ist verstanden. Dabei stehen Arbeit und Forschung, Veranstaltung und Weiterbildung, Austausch und Vernetzung sowie Hebung und Wahrung der Qualität in der Mechatronischen Kunst im Zentrum.

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Juli 30th, 2020 by Afrigal

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MAX Ernst

Dripping – Max Ernst oder Jackson Pollock?

 

 

 

 

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Juli 21st, 2020 by Afrigal

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Conrad Cummings

 

 

 

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März 22nd, 2020 by Afrigal

 

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Vladimir Tarasov

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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April 7th, 2017 by Afrigal

 

Der Computer par excellance ist das verräterische Medium schlechthin, indem er die Kunst aus den Zirkeln einer ehemaligen Geheimwissenschaft herausführte in die offene, soziale Gemeinschaft. Er macht alle Kunst, indem er den Zugriff erlaubt, öffentlich und – wenn man so will – gemein. Neue Medien befördern die Breitenwirkung und, indem sie solches leisten und verstehend teilnehmen lassen, verallgemeinern sie. Sie lassen an Wissenswelten teilhaben, die bislang ein Geheimnis umgab, das nur wenige zu lesen verstanden. Jede Veröffentlichung ist daher, wie Flusser schreibt, ein Geheimnisverrat. „Wenn man ein Geheimnis divulgiert [= Geheimnis verraten, N.S.], weiht man nicht ein, sondern entweiht.“

Andererseits beschreibt der Computerkomponist Georg Hajdu die Zukunft der vernetzten Echtzeitkomposition am Beispiel von Tod Machovers Brain Opera, die am MIT Media Lab in Boston durch 50 Mitarbeiter entwickelt und 1996 in NYC erstmals aufgeführt wurde. Z.B. hier die Palette.

 Quelle: Mazolla 2006

„Wahnsinn ist nicht Unsinn“

Hajdu charakterisiert Internetmusik anhand der Brain Opera durch folgende 6 Kriterien:

  1. Vernetzung
  2. Algorithmen
  3. Interaktivität
  4. Echtzeit
  5. Improvisation und Komposition verschmelzen
  6. starke soziale Komponente (Miles Davis: Jazz replaced by Social Music)

Karlheinz Essl bringt den Punkt 5 noch besser zum Audruck, indem er in seinem Referat fordert, dass das Werk nicht mehr ein interpretierbarer Code sei (Partitur), sondern ein Meta-Modell, welches als Software ein Potenzial von Musikstücken ermöglicht und auch nicht mehr vom Komponist konkret angewendet, sondern an potenzielle Nutzer delegiert wird, die auf ihren PCs das Meta-Modell verwenden und die Musik autonom herstellen. Der Komponist wird hier also zum Meta-Komponist, d.h., zum Musikweltenschöpfer! Durchaus eine neue Sorte von Schöpfer-Phantasien…

Die Allgegenwarts-Phantasien, eine Variante der Schöpfer-Phantasien, haben allerdings schon längere Zeit vor dem Internet in den Köpfen der Musiker gespukt, so etwa in den Kompositionen des Jazz-Saxophonisten und -Komponisten Antony Braxton. Er hat 1977-78 die Komposition Nr. 82 „For Four Orchestras“ realisiert mit 160 = 4 x 40 Musikern in vier Konzertsälen und auf LP festgehalten. Seine Kompositionen beschreibt er mit einer Geheimschrift (siehe Bild 153). Zu seinen Projekten gehören auch Komposition zwischen verschiedenen Planeten und sogar Galaxien…

Better

Better Music

Internet Kompositionen

Die Identität einer Arbeit wird zum Punkt im Strom seiner Entwicklung.

s. K.Essl oder Andrea Sodomka

Die Identität entsteht interaktiv und bleibt dynamisch.

1989 – Bill Wulf prägt den Begriff Collaboratory s.a. UML – Zusammenarbeit

A Collaboratory is a „center without walls“ in which the nation’s researchers can perform their research

  • without regard of geographical location
  • interacting with colleagues
  • accessing instrumentation
  • sharing data and computational resources
  • and accessing information in digital libraries

JAVA RMIIRCAM Paris  – TU BerlinDFGMathematica – usw

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