Januar 14th, 2021 by Afrigal

udo matthias drums electronic software

Pierre Boulez

Baden Baden & Basel

2004

Er sprach sich immer gegen eine Akademisierung der Musik aus!!

Pierre Boulez [pjɛʀ buˈlɛz] (* 26. März 1925 in Montbrison, Département Loire; † 5. Januar 2016 in Baden-Baden) war ein französischer Komponist, Dirigent und Musiktheoretiker.

Pierre Boulez, der eigentlich erst Mathematik und technische Wissenschaften studieren wollte, wurde 1943 Kompositionsschüler von Olivier Messiaen am Pariser Konservatorium und studierte 1945/1946 bei Andrée Vaurabourg, der Gemahlin Arthur Honeggers, und René Leibowitz. Er war 1946–1956 musikalischer Leiter des Ensembles Madeleine Renaud/Jean-Louis Barrault im Théâtre Marigny. 1951 beschäftigte er sich in der Groupe de Recherches Musicales von Pierre Schaeffer mit der Musique concrète und besuchte 1952 erstmals die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt. Dort wirkte er 1955–1967 als Dozent und als Dirigent des Darmstädter Kammerensembles.

1954 gründete er in Paris die Konzertreihe Domaine Musical, die er bis 1967 leitete, und wurde Gastdirigent des Südwestfunk-Orchesters in Baden-Baden. Außerdem lehrte er 1960–1963 an der Musikakademie in Basel und 1963 an der Harvard University in Cambridge (Massachusetts).

Kommunikation und Neugier

Musik ist ein unverzichtbares Mittel der Kommunikation. Für Pierre Boulez war diese Erkenntnis eine der Grundlagen seines künstlerischen Wirkens, und in einer mehr als 70 Jahre umfassenden Laufbahn ist er diesem Verständnis stets treu geblieben. Das Streben nach Klarheit, Genauigkeit und Kreativität war unmittelbarer Bestandteil seiner Persönlichkeit. „Ein Komponist sollte immer weit vorausschauen, das Neue suchen. Er sollte ein Vordenker sein“, betonte Boulez. Sein Leben und Schaffen waren von dem Ideal durchdrungen, der Musik neue Ausdrucksformen zu erschließen und stets Neugier zu empfinden. Ebenso war es seine Überzeugung, dass die intensive Beschäftigung mit Musik ein erfüllteres Hören zur Folge hat. Uns bleibt die Hoffnung, dass sein Geist in diesem neuen Konzertsaal im kulturellen Zentrum Berlins weiterlebt und dass zukünftige Generationen hier zu Neugier und musikalischer Entdeckungsfreude inspiriert werden.

https://www.youtube.com/watch?v=8EhBNEpTvlU

 

 

 

Posted in Kunst(neue)Musik Tagged with: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

November 25th, 2020 by Afrigal

udo matthias drums electronic software

Konzepte der Elektroakustischen Musik

Trivia

3 Konzepte:

  • Konkrete Musik
  • Studio Köln
  • akusmatische Musik

A) akusmatisch ==> reines Hören – Klang ohne Ursachenbild – Schaeffer 1966 reduziertes Hören – Tonbandgeräte als pythagoräischer Vorhang – F. Bayle schlug vor Akusmatik = spez. Hörbedingungen

P.Schaeffer: Es geht nicht mehr darum, wie ein subjektives Hören die Realität interpretiert.

F. Bayle: ..wollte eine Komposition mit Klangbildern erstellen, die die fehlenden visuellen Infos einer Lautsprecheraufführung kompensiert.

 

Akusmonium: Komponist sitzt am Mischpult und gestaltet sein Werk (Interpretation)

Viele Lautsprecher – Komponist verteilt Musik im Raum.

 

 

Wellenfeldsynthese an der TU Berlin

TU Berlin:

Der Hör- und Veranstaltungssaal WellenFeld H 104 der TU Berlin verfügt über das weltweit größte System zur Wellenfeldsynthese (WFS). Um den gesamten Saal mit einem Fassungsvermögen von rund 640 Plätzen zieht sich auf Kopfhöhe ein Band von über 2700 Lautsprechern im Abstand von 10cm. Diese werden von einem Computer-Cluster mit 832 Audio-Kanälen angesteuert.

IRCAM:

B) Musique concrète

Pierre Schaeffer Ing. RDF Paris – Club d’essai.

Kompositionstechnik mit gespeicherten Kängen (Instrumente & Alltagsgeräusche) auch Futurismus – Abgrenzung zur Klassik (12ton & seriell)

Klassik: vom Abstrakten ins Konkrete (Komposition)

Cconcrète: Vom Konkreten (Alltagsgeräusch) wird das Abstrakte durch Klangverfremdung

Und es gab Stress, damals wie heute: Boulez warf Schaeffer vor, dass er kein Musiker sondern ein Bastler sei. Schaeffer war klug und wies dies nicht zurück, er war der Meinung, dass die Geschichte der Musik an sich ein Bastelarbeit war.

Pierre Schaeffer hatte auch eine Liebe zur afrikanischen Musik.

vom Einzelklang zum Musikstück als Ganzes.

Tod Dockstader

Tod Dockstader (* 20. März 1932 in Saint Paul, Minnesota; † 27. Februar 2015[1]) war ein US-amerikanischer Komponist elektronischer Musik, insbesondere der Musique concrète.

Arbeiter mit Rhythmen, Frequenzen und Intensitäten.

 

diese Musik brauchte keine Noten, sie brauchte etwas besseres, anderes als…….

Stockhausen: 1955-56 im Gesang der Jünglinge warewn Sprache – Gesang – &elektronische Klänge gleichberechtigt.

langsam entwickelte sich ein Oberbegriff: – ELEKTRONISCHE MUSIK – daher entsatnd der abgrenzende Begriff „elektroakustische Musik“

1951 übernahm Pierre Henry den Club d’Essai.

Später arbeitete er an der Inovierung der Rockmusik mit elektronischen Einflüßen. Er gilt

als Vater des Techno.

seit 1997: Pierre Henry Messe pour le temps presente

er arbeitete auch mit Spooky Tooth

nebenbei: das war mein erster Song an den drums.

und mit Pierre Henry

dann mit

Musique concrète

beeinflusste auch die Noisemusik – Luc Ferraris

C) Studio für elektronische Musik in Köln WDR

Seine Geschichte spiegelt die Entwicklung der elektronischen Musik in der 2. Hälfte des 20ten Jahrhunderts wider.

1951 – Hans Hartmann, Werner Meyer Eppler – Robert Beyer-Fritz Enkel und Herbert Eimert.

Robert Beyer sprach schon 1920 von einer Klangfarbenmusik.

Das Trautorium gilt als Vorgänger des Synthesizers

Olivier Messian hatte zwei Studenten: -Pierre Boulez und Karlheiz Stockhausen

Boulez gründete das IRCAM

Seriell oder Sinuston

Stockhausen wußte dass die Klangfarbe sich der seriellen Organisation entzog.

Fritz Enkel gab ihm Sinusgeneratoren.

Monochord und Melochord waren ab da bei ihm verboten.

Andere Komponisten im Studio:

* Karel Goeyvaerts ,Paul Gredinger, Gottfried Michael Koenig, Henri Pousseur, Bengt Hambraeus und Franco Evangelisti

Jeder Klang wurde aus einzelnen Teiltönen komponiert.

 

Adorno: elektronische Musik hört sich a, als würde Anton Webern auf einer Wurlitzer Orgel vorgetragen.

Die elektronische Musik aus Köln näherte sich der Musique Concrète aus Paris.

Notation blieb ein Problem!!!

Gottfried Michael Koenig fing bei Null an. Der Sinuston galt als nicht weiter zerlegbares Element der Musik.

????Welle oder Teilchen?? s.apäter Gabor & Roads.

Er sprach von einzelnen Amplitudenwerten die einander folgen – Heute nennt man das Samples.

Rotation der Klänge:

Tempophone: das M in Matthias kann man auf beliebige Dauer verlängert werden.

Tempophon

 

Mauricio Kagel legte besonderen Wert auf komplexe Schaltungen der Geräte – Rückkopplungen!!

Johannes Fritsch: ließ u.a. einen Verstärker sein eigenes Rauschen verstärken.

Mesias Maiguashca

Meine Art arbeitslos zu sein: – freischaffender Künstler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Posted in Computer Music Tagged with: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,