Computer Music & Horror Vacui

udo matthias drums electronic software

Computer Music – MAXMSP – M4L – Chuck – Sounddesign – Reaktor – modular – horror vacui

Wann und Wieso Computer verwenden??

Everything you know might be wrong...   ICST

http://garethloy.com/

Elektroakustische Musik

So um 1975 habe ich angefangen mich mit Computern zu beschäftigen.

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kurze Zeit später hatte ich den

NDR-Klein-Computer (kurz NKC) war ein Selbstbauprojekt für einen Computer, welches seit 1984[1] durch die Fernsehsendung ComputerTreff des Bayerischen Fernsehens begleitet wurde. Der Name bezieht sich sowohl auf die Größe, als auch auf den Entwickler des Computers, Rolf-Dieter Klein.

Im Jahre 1984 brachte das NDR-Schulfernsehen unter der Leitung von Joachim Arendt eine 26-teilige Fernsehserie mit dem Titel NDR-Klein-Computer heraus, die je 15 Minuten dauerte.

 

Die eigentliche Geschichte des elektronischen Schlagzeugs begann Anfang der 1980er-Jahre, als einige Hersteller dem damaligen Synthesizer-Boom folgten und auch das Schlagzeug synthetisieren wollten. Bis dato mussten die einzelnen akustischen Schlagzeugelemente wie Becken, Toms, Snare-Drum und Hi-Hat mit Mikrofonen abgenommen werden, wobei Hintergrundgeräusche oder die akustischen Charakteristika des Raumes ebenfalls mit aufgenommen und verstärkt wurden. Die Hersteller experimentierten mit Triggern, die nicht mehr das Geräusch an sich, sondern nur ein Zeitsignal aufnehmen sollten, um dieses an ein Steuermodul weiterzuleiten, wo es in ein akustisches, analoges Signal umgewandelt wurde. Zur damaligen Zeit lag der Schwerpunkt der Entwicklung darauf, Geräusche zu produzieren, die ein akustisches Schlagzeug nicht hervorbringen kann, wie zum Beispiel Space-Sounds oder Toms mit sehr langem Nachhall. Heute wird eher die möglichst exakte Imitation eines akustischen Instruments angestrebt.

Ich glaube so um die 1985 hatte ich mein erstes elektronische drumset mit verschiedenen Erweiterungen. Dass man das wirklich weiterentwickeln kann in ein neues Interaktives System wie heute glaubte ich damals noch nicht.

 

und, diese module müssen heute nicht wirklich hardware sein. s. reaktor und co!!

Software ist im Jahre 2020 und früher schon, genauso mächtig, wie die Hardware. Nur wiegt sie weniger!!

 

https://ubu.com/film/wilets_electronic.html

Algorithmische Komposition zu Covid 19

Herbert Eimert war Komponist, Musikwissenschaftler und -journalist. Er hatte in den 1920er Jahren eine Atonale Musiklehre geschrieben, die ihm die Entlassung aus der Kölner Musikhochschule einbrachte (später wurde er dort Professor). Er stand seit seiner Jugend auf der Seite des radikalen musikalischen Fortschritts und veranstaltete Konzerte mit Geräuschinstrumenten.

Eimert wurde der erste Leiter des Studios für elektronische Musik. Werner Meyer-Eppler war Dozent am Institut für Phonetik und Kommunikationsforschung der Bonner Universität. Er hatte 1949 als erster den Begriff „elektronische Musik“ im Untertitel eines seiner Bücher verwendet (Elektrische Klangerzeugung. Elektronische Musik und synthetische Sprache).

So ganz sicher was ich nun mache bin ich mir nicht mehr, aber ich fühle dass ich auf dem richtigen Weg bin!! UM20

Bild

 

Wieso und Wann benutze ich Computer zum Musik machen??

  • um Dinge zu tun, die ich ohne Ihn nicht tun kann.
  • der Computer ist eine Art Werkzeug, ein Musikinstrument.
  • er unterstützt die Kreativität, den Workflow an vielen Stellen der Arbeit.
  • trotzdem: wirkliche Kreativität und Ideen entstehen bei mir mit Bleistift, Papier, Radiergummi und einem klaren Kopf
  • weil ich mit ihm alle theoretisch machbare Sounds „kreieren kann – Sounddesign und auc die, die ich mag und nicht mag.
  • die Arbeit, die Kunst ist es sehr sehr wahrscheinlich, die richtigen, für mich schönen Sounds zu finden. Das ist es glaube ich, was mich antreibt, das Suchen nach Neuen, Anderen. Schönen. Also eine Frage der Ästhetik. Der Motor für mein wissenschaftliches und künstlerisches Tun,
  • und, ganz wichtig: Ich bin gegen eine Akademisierung der Musik.
  • ich liebe die Einfachheit. Und es ist für mich etwas sehr Schönes, Sachverhalte so zu vereinfachen, dass ein Jeder es versteht.
  • Vorsicht: Man sollte alles so einfach machen wie möglich, aber nicht einfacher!!

Bild: Monte Carlo Methode als einfachstes Beispiel, wie man Mathematik und Physik      gebrauchen kann um Sounds zu erstellen.

  • Es ist ein Leichtes, diese Annäherung an die Kreiszahl PI zu programmieren. Egal welche Sprache man benutzt, JAVA, Phython, Assembler, C, CSound, Chuck, Supercollider….
  • Hier als Beispel in Pseudocode. Das übersetzen in irgendeine Sprache kann dann ein Jeder tun. Das Problem ist gelöst!!
  • Beispiele zu Javascript und MAX auf meiner Youtube Seite.

  • Man kann nun dem Regen und der Zahl PI im ersten Versuch verschiedene Sounds zuordnen. Wer will kann sie dann auch nach harmonischen Gesetzen ordnen. Mir persönlich gefällt die Natur des Zufalls besser.
  • Mathematik und Computer sind hier Handwerksmittel. Das Interessante für mich ist, wie klingt es selbst, im Vergleich zu anderem, und und…
  • welche Emotionen löst es aus bei mir und anderen
  • ich sehe die Regentropfen als Partikel, Teilchen an (Quantentheorie) usw. usw.
  • ich kann Cluster bilden
  • ……eigentlich gibt es keine Grenzen.

und auch wenn ich ein Musikstück daraus bilde, also Form und Rhythmik einbringe, kann es an jedem Tag ganz anderst klingen und wirken.

  • man findet immer wieder Neues

Polen und elektronische Musik. Click!!

März 1st, 2020 by Afrigal