September 24th, 2022 by Afrigal

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Jon Howard Appleton

(* 4. Januar 1939 in Los Angeles; † 30. Januar 2022) war ein amerikanischer Komponist, Improvisationsmusiker und ein Pionier der elektro-akustischen Musik. Auch trug er wesentlich zur Entwicklung des Synclaviers bei.

Appleton, dessen Eltern in den Filmstudios von Hollywood arbeiteten, wuchs zunächst als Halbwaise auf. In zweiter Ehe heiratete die Mutter einen Kontrabassisten der Los Angeles Philharmonic, der Appleton zu Konzerten mitnahm und seinen Klavierunterricht und sein Interesse am eigenen Komponieren förderte. Als Kommunisten verloren Mutter und Adoptivvater in der Ära des McCarthyismus ihre Arbeit. Zwischen 1957 und 1961 studierte er am Reed College in Portland (Oregon), wo seine Kommilitonen alle Werke, die er komponierte, aufführten. Nachdem er seinen ersten Abschluss hatte, zog er nach San Francisco, wo er bei Andrew Imbrie an der University of California, Berkeley studierte, mit Willard Bain (1938–2000) musikalische Komödien verfasste und seinen Lebensunterhalt als Einkäufer für Macy’s verdiente. Nach einem Jahr als Musiklehrer konnte er seine Studien an der University of Oregon bei Homer Keller, Henri Lazarof, Felix Salzer und Robert Trotter fortsetzen.

Er nutzte das dortige Studio für elektronische Musik und begann, auch in diesem Genre zu komponieren.

Diese Kompositionen führten 1966 zu seiner Einladung an die Columbia University durch Vladimir Ussachevski. Im dortigen Zentrum für elektronische Musik lernte er Charles Dodge, Emmanuel Ghent und Richard Taruskin kennen. Bald darauf wurde er an der Oakland University in Rochester (Michigan) angestellt, um dort ein Studio für elektronische Musik zu begründen. Als er dabei nicht unterstützt wurde, ging er als Lehrer ans Harvard College. 1969 veröffentlichte Appleton, unterstützt durch den Produzenten Bob Thiele, seine erste Schallplatte bei Flying DutchmanAppleton Syntonic Menagerie.

im Folgejahr folgte (gemeinsam mit Don Cherry) Human Music, eines der ersten Alben, auf dem Live-Improvisation und Synthesizermusik verknüpft wurden.

 

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September 24th, 2022 by Afrigal

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Ursus Lorenzo Bachthaler

Er selbst sagt:

A boring biography? Is it really necessary? All i can say is: i live, i love, i read, i listen, i play. I try to make everything as intense as possible. Intensity, passion and devotion are the mothers of creativity, don’t you think so? I do. Hope you’ll find some of these mothers in “my” music and writing.

 

Urs Bachthaler (guitar, comp) Basel (CH):

Mir fällt bei seinem Namen auf Anhieb fogendes ein: musikalisch, jung, frisch, eloquent, interessant, abwechslungsreif…….angenehm und auch mal weniger angenehm vor allem beim Thema Politik.

Dieses Unangenehme in politischen Sachen und den Hang zu Thelonious_Monk’s Musik lässt mich hoffen, dass in kommenden Jahren noch viel von ihm  „zu Hören“ sein wird. Jazz war und ist für mich immer politisch. Amen (UM)

Ursus Bachthaler’s MONKBEATZ project live @Renée, March 13, 2016.
Personnel:
Ursus Bachthaler (Stratocaster&Pedals)
Benny Lackner (Prepared Piano, Wurlitzer&Effects, Synth Bass)
Rainer Winch (Drums, Synth Bass)
Filmed by Oliver Zgorelec

what an ugly beauty this bitch is we call life
we say: we see, when we should have said: bye-ya a long time ago
will it be friday the 13th until the day we’re done?
much evidence speaks for that
but don’t get me criss cross:
there’s beauty to find north of the sunset, ‚round midnight, walking down the streets, music everywhere, joy
there’s one for Ruby, my dear, and one for Boo-Boo too
if you would ask me now i’d say:
too early to fall silent
the blue sphere, brother monk
is where we’ll meet again

So what? Die Kulturbubble hat einen willkommenen Aufreger, weil sie sich offensichtlich um die essenziellen Themen drückt.

Beni Bürgin – drums

Offbeat Concert | Greg Osby/Florian Arbenz Duo; Bachthaler ...

Michael Wipf (drums)

 

 

 

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September 23rd, 2022 by Afrigal

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Andi Isler

Lebt als freischaffender Musiker in Basel und ist seit 30 Jahren in verschiedensten Settings wie Jazz, Alternative-Pop, Trip-Hop, Theatermusik, Filmmusik und mit experimentellen Soloperfomances tätig. Publikation von diversen CDs und Tonträgern seit 1995.

Spielte u.a. mit Hans Koch und Martin Schütz, Quintet mit Rick Margitza (ex. Miles Davis), F-D-CH-Tournee mit „Cîrqu’enflex“, Musiker und Solist im Klangkörper Schweiz an der Expo 2000 in Hannover (Daniel Ott) und bei „Karl’s kühne Gassenschau“.

2001: 1. Preis „Prix Marguerite de Reding“ für improvisierte Musik mit dem “Trio Marguerite” (mit Ingeborg Poffet und Stefan Baumann).2002 Finalist mit dem Video-Musik-Elektronik Projekt „i^n“ am internationalen Festival für junge Kunst in Düsseldorf/D („Altstadtherbst“).

2003 – 2014 bei „Karl’s kühne Gassenschau“ mit dem Wasserspektakel „Akua“, dem Zukunftsaltersheim „Silo 8“ und dem Chinesen Desaster „Fabrikk“ über 1000 Live Shows

2002- 2004 Funkband „Skunks“

2004 – 2011 Alternative Pop Band „Pheromones“

Weitere Engagements bei Cathy Sharp Dance Ensemble, Theater Basel, Art Basel.

Filmmusik für die Dokumentarfilme „Ali Taptik: Istanbul Photograher“ und „Einen Augenblitz bitte!“ von Daria Kolacka und Piotr Dzumala, den Kurzfilm „Alfonsinas blaue Momente“ von Hildegard Keller, den Kinofilm „Berge im Kopf“ von Matthias Affolter, die Kurzfilme „Boredom“ (von/mit Misato Inoue) und „KAGE“, welcher 2019 den IAC Diamond Award und den UNICA Award an der British International Amateur Film Competition gewinnt (mit Misato Inoue, Felix Duméril, Tae Peter)

Andi ist seit 2016 unter dem Projektname „Monkey In Paradise“ mit experimentellen Studio- und Live -Performances tätig, u.a. mit dem schwedischen Saxophonisten Johan Liedberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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September 23rd, 2022 by Afrigal

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Christine Abdelnour

15 questions | Interview | Christine Abedlnour | Abstracted instrument

Sie hat eine einzigartige persönliche Sprache entwickelt, die Klänge erzeugt, die denen der elektroakustischen Musik nahe kommen, aber auf einem rein akustischen Instrument. Sie nähert sich Klang als formbares Material, reich an konkreten Texturen, die Atem, Stille und unzählige akustische Verzerrungen kombinieren. Sie hat erweiterte Techniken und komplexe Muster der Klangerzeugung entwickelt und die mikrotonalen Aspekte des Saxophons und seiner hohen Töne erforscht. Sie verwendet subtile Zungentechniken, ungestimmte Atemzüge, spuckende Knurren, beißende, schneidende Töne und gehauchte, widerhallende Klänge aus der Glocke ihres Horns. Fernab von narrativen Effekten thematisiert ihre Musik das Verhältnis von Hören und Wahrnehmungskonzepten, Zeit und Raum.

Solokünstler und beteiligt an internationalen Tourneen mit Andy Moor, Magda Mayas, Pascal Battus, Andrea Neumann, Bonnie Jones, Raymond Strid, Sven-Ake Johansson, Chris Corsano, Mazen Kerbaj und vielen mehr. Sie hat mehr als zehn CDs veröffentlicht und mit bildender Kunst, Tanz, Literatur, Poesie sowie Projekten mit Noise, Elektronik, Rock oder Free Jazz zusammengearbeitet.

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September 23rd, 2022 by Afrigal

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Gilbert Edmond Kaplan

Dirigent im Nebenberuf

Gilbert Kaplan (1982)

(* 3. März 1941 in New York City, New York; † 1. Januar 2016 ebenda[1]) war ein US-amerikanischer Unternehmer und Wirtschaftsjournalist, der als Amateurdirigent zu einem weltweit bekannten Interpreten der 2. Sinfonie Gustav Mahlers avancierte.

 

Gilbert Kaplan war der Sohn eines Schneiders. Er absolvierte ein Ökonomiestudium und gründete 1967 das Monatsmagazin Institutional Investor, das sich in der Folge sehr erfolgreich entwickelte. 1984 verkaufte Kaplan das Magazin mit erheblichem Gewinn.

1965 beeindruckte ihn eine Aufführung der 2. Sinfonie Gustav Mahlers unter Leopold Stokowski derart, dass er sich – ohne tiefere musikalische Ausbildung, abgesehen von einigen Jahren Klavierunterricht als Kind – zunehmend auf das Studium dieses Werkes konzentrierte. 1981 nahm er Dirigierunterricht bei Charles Zachary Bornstein, einem Absolventen der Juilliard School. Im gleichen Jahr mietete er das American Symphony Orchestra und dirigierte es mit dem 1. Satz der Sinfonie. 1982 dirigierte er die komplette Sinfonie in der Avery Fisher Hall vor geladenem Publikum; die Aufführung wurde anschließend öffentlich wiederholt. Seitdem entwickelte sich Kaplan zu einem weltweit bekannten Dirigenten der 2. Sinfonie Gustav Mahlers und leitete mehr als 50 renommierte Orchester bei Aufführungen dieses Werks, darunter das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das Pittsburgh Symphony Orchestra, das London Symphony Orchestra, das NDR Sinfonieorchester, das Orchester der Deutschen Oper Berlin, das Bayerische Staatsorchester, die Prager Symphoniker, das Israel Philharmonic Orchestra, die Sankt Petersburger Philharmonie, das Beijing Symphony Orchestra (chinesische Erstaufführung von Mahlers 2. Sinfonie) oder das Melbourne Symphony Orchestra. 1996 wurde er als erster Amateurdirigent eingeladen, bei den Salzburger Festspielen zu dirigieren.

 

 

 

 

 

 

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September 22nd, 2022 by Afrigal

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Lisa Bella Donna

Stream Lisa Bella Donna music | Listen to songs, albums, playlists for free on SoundCloud

ist eine Komponistin, Aufnahmekünstlerin, Modular-Synthesizerin und Pädagogin, die vor allem für ihre Arbeit mit Moog Music-Synthesizern bekannt ist. Sie verwendet Musique Concreté, elektroakustische Techniken, modulare Synthese, analoges Aufnehmen und Mischen sowie mikrotonale Musik in ihren Orchestrierungen und Filmkompositionen.

2020 war sie zusammen mit Caterina Barbieri, Suzanne Ciani und Jennifer Hruska Teil des Panels „Women in Modular Synthesis“ auf der AES Convention.

Sie leitete die große Eröffnung des Moogseums der Bob Moog Foundation mit Patrick Moraz, Herb Deutsch und Larry Fast.

Lisa lebt in den Appalachen im Westen von North Carolina.

 

 

 

 

 

 

 

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September 21st, 2022 by Afrigal

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Christof Kurzmann

(* 19. Juni 1963 in Wien) ist ein aus Österreich stammender Jazz– und Improvisationsmusiker. Er singt und spielt Saxophon und Klarinette.

Kurzmann ist vor allem auf dem Gebiet der elektronischen und experimentellen Musik und des Freejazz aktiv. Er arbeitete mit Musikern wie John Butcher, Ken Vandermark, Burkhard Stangl, Kai Fagaschinski, Martin Brandlmayr, Clayton Thomas und Leonel Kaplan zusammen. Mit der Videokünstlerin Michaela Grill entstand das Projekt Boiled frogs. Beim New Jazz Meeting des SWR improvisierte er mit Steve Lacy und Philip Jeck in Bernhard Langs Projekt trio × 3. Bei den Donaueschinger Musiktagen 2004 wurde seine elektronische Komposition 4rooms mit Andrea Neumann und Tony Buck aufgeführt.

Kurzmann leitet mehrere eigene Formationen, darunter das Orchester 33 1/3 und The Magic I.D. Mit dem Gitarristen Burkhard Stangl bildet er das Duo Schnee. Er ist Mitglied der Bands The Magic I.D. und Made To Break. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Berlin und Buenos Aires ließ sich Kurzmann wieder an seinem Geburtsort Wien nieder.

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September 19th, 2022 by Afrigal

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TITAN TO TACHYONS

Sally Gates – Guitar
Matt Hollenberg – Bass VI
Trevor Dunn – Bass
Kenny Grohowski – Drums

Sally Gates | Chain D.L.K.

ist eine instrumentale, experimentelle Jazz-Metal-Gruppe unter der Leitung der neuseeländisch/new Yorker Komponistin und Gitarristin Sally Gates (ex-Orbweaver), mit Kenny Grohowski (Secret Chiefs 3, Imperial Triumphant, John Zorn) an den Drums und zwei Bassisten: Trevor Dunn (Mr. Bungle, Fantômas, Tomahawk) und Matt Hollenberg (Cleric, John Zorn). Das Quartett zeigt instrumental die Bereiche des Surrealismus und der Science-Fiction durch eklektische und improvisatorische Passagen, denen flüssige Grooves und metallische Wirbel gegenüberstehen. Ihre Debüt-LP „Cactides“ wurde Mitte 2020 über Nefarious Industries veröffentlicht und von der Kritik hoch gelobt, und jetzt kehrt die Band mit ihrem Nachfolger „Vonals“ zurück.

Mit sechs neuen Tracks, die mehr als fünfundvierzig Minuten umfassen, ist Vonals ein faszinierendes und hinreißendes Album, das ebenso verlockend wie unvorhersehbar ist. Abgelegene, frei fließende Jams verschmelzen mit explosiven metallischen Ausbrüchen, als ob der Zuhörer ein Zeitraffervideo des Kosmos sehen würde, der sich in einem Film von David Lynch aus einer ominösen Jazz-Lounge formt. Der duellierende Bass von Dunn und der Bass VI von Hollenberg erzeugen ein Netz aus kompliziert entwickeltem Low-End-Flow über Grohowskis hämmernden Builds und Fills, während Gates’ sofort erkennbare technische Axtkunst sowohl mit Finesse als auch Volatilität aufblüht.

Vonals wurde von Colin Marston bei Menegroth, The Thousand Caves (Dysrhythmia, Krallice, Imperial Triumphant) aufgenommen und gemischt, von Scott Hull bei Masterdisk (Miles Davis, Steely Dan, Herbie Hancock) gemastert und mit Bandfotografie von Naeemah Z. Maddox vervollständigt und Titelbilder von Sally Gates. Tzadik Records wird das Album am 16. September nur auf CD ohne digitale Formate veröffentlichen.

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September 17th, 2022 by Afrigal

 

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Soundpainting

ist eine Technik desimprovisierenden Komponierens, die seit 1974 vom New Yorker Komponisten Walter Thompson entwickelt wurde. Der Komponist dirigiert dabei Musiker und Künstler der Darstellenden Künste wie Tänzer und Schauspieler über eine Zeichensprache, die heute mehr als 1200 Zeichen enthält. Die Komposition entsteht durch die Ausführung und individuelle Interpretation der Zeichen durch die involvierten Künstler.

 

 

 

Sabine Vogel
Ceren Oran
Bereits Sun Ra nutzte zum Dirigieren freier Passagen seines Arkestra einige Zeichen; das beeindruckte Butch Morris, der ein erstes System von Zeichen und Gesten zum Dirigieren entwickelte. Unabhängig davon arbeitete auch Frank Zappa mit einer Zeichensprache.
Walter Thompson erhielt nach seinem Studium am Berklee College of Music ein Stipendium der National Endowment for the Arts um Komposition bei Anthony Braxton zu studieren.
Gleichzeitig studierte er auch Improvisationstanz bei Ruth Ingalls. Aus den Teilnehmern diverser Jam-Sessions, die er organisierte, formte Thompson ein Large Ensemble, das sich mit Improvisation in verschiedenster Hinsicht beschäftigte. Mit diesem Ensemble begann er seine Technik des Soundpaintings zu entwickeln. Erste Zeichen waren sehr rudimentär; zum Beispiel stellten sie einen langen Ton dar, oder eine Improvisation mit vielen kurzen Tönen.
1980 zog Thompson nach New York City und gründete 1984 das Walter Thompson Orchestra (später taufte er es in The Walter Thompson BigBand um).https://www.youtube.com/watch?v=HWRhJQPMugoAuch mit dieser Band kommunizierte er während Konzerten per Zeichensprache. Während der nächsten zehn Jahre entwickelte er eine umfangreiche Zeichensprache für kreative live Performances. In den 1990er Jahren begann er, in seine mit Handzeichen geleiteten Darbietungen auch Künstler anderer Sparten miteinzubeziehen, so zum Beispiel Schauspieler, Tänzer, Dichter und bildende Künstler.
 

 

http://www.soundpainting.com/history-de/

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September 14th, 2022 by Afrigal

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The Flying Luttenbachers

 sind eine Fusionband, die Hardcore Punk, Death Metal und Free Jazz verbindet. Die 1991 in Chicago von Schlagzeuger Weasel Walter gegründete Gruppe bestand bis 2007 und ist seit 2017 wieder aktiv.

 

Schlagzeuger Weasel Walter, der zunächst Punk und Heavy Metal spielte, war dort an die Grenze seiner Ausdrucksmöglichkeiten gelangt. Gemeinsam mit seinem Lehrer Hal Russell, der eigentlich Harold Luttenbacher hieß, und Chad Organ gründete er die Band. 1992 nahm sie ihr erstes Album Destructo Noise Explosion auf. Russell verließ dann die Band; an seine Stelle kamen Ken Vandermark und Jeb Bishop, die mit der Band erstmals bekannt wurden, bevor sie eine Karriere im Jazz machten. Nach eigenen Angaben wollte Walter gegen die Verlogenheit des alltäglichen Jazzbetriebes mit schwarzer Energie anspielen. Für eine Weile wandten sich die Flying Luttenbachers um 2000 mit dem Album Destroy All Music (wieder mit Vandermark) von der Noisemusik ab, um klassischen Free Jazz zu spielen.
„Zwar rollt die Gitarre immer wieder Geräuschbänder aus schierem, weißem Rauschen aus, zwar scheinen sich zwei Saxophone pfeifend und skronkend über todesmetallischen Riffs in die Mikrophone zu erbrechen, zwar hat das Schlagzeug einen Schrottplatz-Stil entwickelt, bei dem die Eisenteile und Holzsplitter nur so durcheinanderfliegen. Aber zwischendurch gibt es immer wieder geradezu filigrane Frage-und-Antwort-Spiele der Instrumente, stehende Klangwellen voll hymnischer Inbrunst wie beim späten Coltrane und knackige Unisono-Teile, die den galoppierenden Wahnsinn präzise interpunktieren.“ Nach mehreren Umbesetzungen gehörte in dieser Zeit auch Cellist Fred Lonberg-Holm zur Band. 2003 verließ Weasel Walter Chicago und zog nach Oklahoma, wo er eine Besetzung mit Gitarre und Bass entwickelte.2017 fand eine Frankreichtournée im Rahmen des Festivals „Sonic Protest“ statt.

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