Juni 8th, 2021 by Afrigal

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Adam Rudolph

 (geboren 12. September 1955) ist ein Jazz-Komponist und Perkussionist, der in den Post-Bop- und World-Fusion-Medien auftritt,wahrscheinlich am bemerkenswertesten für seine Arbeit mit Yusef Lateef. Rudolph hat mehrere Alben als Leader veröffentlicht und auch mit Musikern wie Sam Rivers, Omar Sosa, Wadada Leo Smith, Pharoah Sanders, Bill Laswell, Herbie Hancock, Foday Musa Suso und Shadowfax aufgenommen.

Prototypische Kunst

NADA Brahma

Good Medicine

Bandleader und Perkussionist Adam Rudolph versteht sich eher als Erfinder denn als Komponist. Komponisten erstellen normalerweise geschriebene Musik mit einem Bleistift oder einem Notenschriftprogramm, aber er tut mehr als das.

Er schafft neue Praktiken für das Musizieren.

„Als Künstler habe ich mich schon immer für den kreativen Prozess selbst interessiert“, sagt Rudolph. „Ich glaube, dass die Kunst, die Sie generieren, prototypisch ist, wenn Sie einen neuen Prozess schaffen. Prototypische Kunst bedeutet, dass die Kraft der individuellen Stimme den Hörer tatsächlich zu einem universelleren Erlebnis führt.“

Rudolph hat fast fünf Jahrzehnte damit verbracht, seine individuelle Stimme zu entwickeln. Als Perkussionist passte er nie richtig in die kodifizierten Systeme der europäischen klassischen Musik, aber er bewegte sich leicht durch viele andere Traditionen mit Wurzeln im mündlichen Ausdruck. Er verbrachte einen Großteil seiner Karriere damit, die Welt zu bereisen und mit so unterschiedlichen kreativen Musikern wie dem Multiinstrumentalisten Yusef Lateef, den Trompetern Don Cherry und Wadada Leo Smith, dem Saxophonisten Pharoah Sanders, dem Geiger L. Shankar, dem Komponisten Philip Glass und dem Pianisten Omar Sosa aufzutreten. Nebenbei arbeitete Rudolph an seinen eigenen Vorstellungen davon, was dieses „universelle“ Hörerlebnis sein könnte – und wie es erreicht werden könnte.

Karuna Trio: Ralph M. Jones – aerophones, voice Hamid Drake – membranophones (sticks and hands), idiophones, voice Adam Rudolph – membranophones (fingers and hands) idiophones, chordophones, overtone singing, electronic processing

Spirit of Imrovisation

 

 

 

 

 

 

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Mai 18th, 2021 by Afrigal

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Donald „Duck“ Harrison

(* 23. Juni 1960 in New Orleans) ist ein amerikanischer JazzAlt-, Sopransaxophonist[1] und Komponist.

Harrison studierte in der High School in New Orleans unter Ellis Marsalis (der ihn in Bebop und Post-Bop Stilen unterrichtete), er zählt aber auch Drummer wie Roy Haynes (mit dem er 1979 arbeitete) und Art Blakey sowie Jack McDuff zu seinen Lehrmeistern sowie den klassischen New-Orleans Jazz. Sein Vater Donald Harrison Sr. war eine prominente Figur in der lokalen Tradition der „Mardi Gras– Indians“, die im Karneval die afrikanische Tradition von „call and response“-Gesängen (chants) pflegen (Harrison jr. selbst ist Big Chief der „Congo Nation“, in dem er auch seine eigenen Kostüme entwirft). In den 1980er Jahren spielte er (ab 1981) in Art Blakeys Jazz Messengern, in der Bigband von Dino Betti van der Noot und in einer Band mit Terence Blanchard bis 1989, der ebenfalls aus New Orleans stammt. In den 1990er Jahren spielte er mit den neu zusammengestellten The Headhunters, der Tour-Band von Herbie Hancock.

Harrison kann in fast allen Jazz-Stilen spielen. Er selbst sieht sich als Begründer und Protagonist eines „Nouveau Swing Styles“, der Swing-Rhythmen mit Rhythm and Blues, Hip-Hop, Mardi-Gras-Indian-Music und Reggae mischt. Hinzu kommen Ausflüge in Rap und Funk.

Er ist der Onkel des Trompeters Christian Scott.

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Oktober 4th, 2020 by Afrigal

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Teo Macero

~Intelligenz

Das elektronische Schwarmprogramm

Nachdem Teo Maceo als Produzent und Miles Davis als Komponist sie entfesselt hatten, transmolekularisierten die Afrodelia des Jazz sich in einer Kontinentalverschiebung.

Unter den verarbeiteten Inputs finden sich Hendrix-artiger Rock, Fuzz, Wah-wah-Pedale, Sly and the Family Stones spaciger Funk, Clavinet Electronica, Arp- Moog Sounds, tape delay-Dub, die angespannt nervösen Streicherattacken Varèses, Badal Roys Tabla und Sitar und die Hyperrhythmischen Perkussionsnetze von Hemeto Pascoal und Airto Moreira.

Zwischen ’68 und ’75 verwandelten Macero & Miles, Hancock et al. Effekte in Instrumente und lösten die Hierarchie auf, in dem sie beide an einen chamäleonischen Stromkreis anschlossen, der neue Mutan-texturen generierte. Elektrisch verstärkte Trompetenklänge, Wah-Wah-Pedal, Clavinet,Echoplexapparat, Orgel, Gitarre:

Sie alle wurden zu neuen Instrumenten, aufgepfropfte Hybriden, Einhornsounds, Centauren-Sounds, Effekte sind jetzt akustische Prothesen, Audioextensionen, sonische Destratifizierer, elektrische Mutatoren, Muliplikatoren und Mutagenten.

Der Kybernetiker Kevin Kelly hört die Emergenz einer elektronischen Ökologie, wo der Input der einen Maschine der Output der anderen ist. In diesem Medusakomplex (Der Medusakomplex ist ein psychologischer Komplex,

der sich um die Versteinerung oder das Einfrieren menschlicher Emotionen dreht und sich auf den klassischen Mythos der Medusa stützt.) der Feeds und Leads legen Soundmaschinen Nahrungsgesetze und verzehren einander. Auf Herbie Hancocks 73 Hornets veranschaulicht ein brodelndes, trügerisches, 19 Minuten und 36 Sekunden langes Futurhythmen-Labyrinth die mutagenische Matrix.

Indem er das Clavinetspiel durch Fuzz-Wah-Pedalgerät jagt, zwingt Hancock den Synthesizer durch den Körper der Gitarre hindurch und produziert einen Boa Constrictor-Klang, der den Würgegriff des Clavinetts mit dem Schwitzkasten des Wah-Wah vermählt. Die resultierende Gedrängtheit wird beim Weg durch das Echoplex

upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/...

ausgehend von einem einzelnen akustischen Sinnesreiz geklont und in eine Umgebung versetzt, wo man kopfüber in einen Schwarm von Hitzdetektor-Killerbienen gewoprfen wird.

Das Hörerlebnis wird zur Hetzjagd durch das Dickicht der Perkussion. Bewegliche Tonalitäten unbekannter Herkunft schwärmen hinter dir drein, irritieren dich, während sie schon um die Ecke des Rhythmenlabyrinths verschwinden, verdeckt vom Wildwuchs, und an den Wällen des Webwerks abprallem.

Auf Maceo & Miles‘ Godwana von der Platte Pangaea wird die Orgel durchs Wah-Wah geschickt, bis anhaltende Akkorde einer ins Unendliche verlängerten Gitarre wiedergibt.

Badal Roy & Frank Colon "Warming Up" - YouTube Badal Roy

Miles Davis – electric trumpet with wah-wah, organ
Sonny Fortune – soprano saxophone, alto saxophone, flute
Pete Cosey – electric guitar, synthesizer, percussion
Reggie Lucas – electric guitar
Michael Henderson – electric bass
Al Foster – drums
James „Mtume“ Foreman – conga, percussion, water drum, rhythm box

Production[edit]
Producer – Teo Macero
Director – Keiichi Nakamura
Engineer – Tamoo Suzuki
Assistant Engineer – Mitsuru Kasai, Takaaki Amano
Package Coordination – Tony Tiller

Miles Davis – trumpet
Gary Bartz – saxophones
Chick Corea – electric piano
Keith Jarrett – electric piano
Dave Holland – bass
Jack DeJohnette – drums
Airto Moreira – percussion

 

Jack De Johnette

Dave Holland

Dave Holland - Wikipedia

Hermeto Pascoal

 

 

 

 

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