Category: Udo matthias drums

Februar 21st, 2024 by Afrigal
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Hans Bernhard Luginbühl

 

(* 16. Februar 1929 in Bern; † 19. Februar 2011 in Langnau im Emmental) war ein Schweizer Bildhauer und Eisenplastiker.

Luginbühl wuchs in Bern auf. An der Gewerbeschule hatte er seine erste Ehefrau Greti Kläy kennengelernt und 1950 geheiratet. Der Ehe entstammen zwei Töchter. Luginbühl widmete Kläy seine Steinfigur Greti, benannte sie nach der Scheidung 1957 jedoch zu „die Sitzende“ um.

Seit seiner Bildhauerlehre arbeitete er als freier Künstler, teilweise zusammen mit seiner zweiten Frau, der Keramikerin, Töpferin und Plastikerin Ursi, geborene Koelner (1936–2017). Sie machte sich mit Vasen und Gefässen aus Keramik und Porzellan einen Namen als Künstlerin. Ihre gemeinsamen Söhne Brutus, Basil, Jwan wurden früh als Assistenten des Vaters in Kunstprojekte eingebunden. Eva war ihre jüngste Tochter.

tolle sounds!!

Luginbühl lebte mit seiner Familie ab 1965 in Mötschwil auf einem Bauernhof, dessen Umgebung sukzessive in den Skulpturenpark der Luginbühlstiftung umgewandelt wurde.

Luginbühl war seit Jugendzeit mit dem Maler und Eisenplastiker Jimmy Schneider befreundet. 1951 half er Luginbühl beim Bau seines Atelierhauses in Moosseedorf. Zudem erlernte er das Schweissen bei Schneider, der ihm bei grösseren Arbeiten auch assistierte. Luginbühl hatte massgebenden Einfluss, dass sich Schneider schliesslich der Eisenplastik zu wandte.

Bekannt als Eisenplastiker wurde er in den späten 1950er Jahren. Besonders beeindruckten seine Werke, die er aus Material gestaltete, welches er auf Schrottplätzen oder stillgelegten Industrieanlagen fand. 1950 und 1956 erhielt Luginbühl ein Eidgenössisches Kunststipendium.

Die Plastik Schlanke Aggression wurde 1959 auf der Ersten Schweizerischen Gartenbauausstellung G|59 als Teil des abstrakten, international gewürdigten Garten des Poeten von Ernst Cramer präsentiert. Mit seiner Plastik Tell (1966) präsentierte sich die Schweiz an der Weltausstellung in Montreal 1967. Er war 1964 auf der documenta III und 1977 auf der documenta 6 in Kassel vertreten. 1968 stellte er vor der Kunsthalle Bern seinen Grossen Zyklopen auf. Weitere bewegliche Giganten aus Eisen sind der Atlas (1970), der Skarabäus (1978), der Frosch (1986/87) und der Zwilling (2003). Grosse Beachtung erhielt 1989 die Ausstellung seiner Eisenplastiken im Kulturzentrum Reithalle (Bern). Im Alten Schlachthaus in Burgdorf gibt es ein Luginbühl-Museum.

Mit dem Schweizer Künstler Jean Tinguely verband ihn eine langjährige und tiefe Freundschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bernhard Luginbühl – kinetische Kunst im Kontext

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Februar 19th, 2024 by Afrigal
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Jørn Øien

 

Jørn Øien at the 2017 Oslo Jazzfestival

 (* 19. Januar 1968 in Narvik ) ist ein norwegischer Jazzpianist und Keyboarder. Er ist bekannt durch eine Reihe von Festivalauftritten und Plattenveröffentlichungen sowie durch Kooperationen mit Größen wie Thorgeir Stubø , Kjersti Stubø , Ernst-Wiggo Sandbakk , John Pål Inderberg , Tore Brunborg , Knut Værnes , Kjell Karlsen , Terje Gewelt , Roger Johansen und Paal Nilssen-Love , Per Zanussi und Torstein Lofthus

Øien wurde am „Nord-Norsk Musikkonservatorium“ (1987–91) ausgebildet, wo er die Musik von Edvard Grieg , während er in Bands wie „Stett“, „Tutu“ und „Corny Horns“ spielte. Øien nahm an der NRKSerie „Ung norsk Jazz“ mit einem Trio bestehend aus Trond Sverre Hansen (Schlagzeug) und Konrad Kaspersen (Bass) teil. Dies führte zur Gründung einer Jazzband „Jazz i Nord“ aus Troms , bestehend aus Country-Musikern, bei der auch der Posaunist Øystein B. Blix mitwirkte. Diese Partnerschaft kommt auf der Platte Song, Fall Soft (1995) mit der Sängerin Marit Sandvik .

1996 leitete er die Jam-Begleitband beim Moldejazz Festival, zog nach Oslo und ließ sich als einer der meistgenutzten freiberuflichen Pianisten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der norwegischen Hauptstadt nieder.

Øien Short Stories (2004) mit seinem eigenen Trio Jørn Øien Trio in Oslo, bestehend aus Terje Gewelt (Bass) und Roger Johansen (Schlagzeug). Ehemalige Mitglieder waren Paal Nilssen-Love (Schlagzeug) und Kåre Garnes (Bass). Das Trio nun mit Per Zanussi (Bass) und Torstein Lofthus (Schlagzeug) veröffentlichte das Album Digging in the Dark (2010). Im Jahr 2011 Erling Wiclund von NRK als „einen originellen und brillanten Arrangeur der gehobenen Weltklasse“ hervor.

Bei Vossajazz 2014 trat er im Rahmen von Ivar Kolves Polyostinat Erlebnis auf. Hier trat er mit einem Eliteteam norwegischer Musiker auf, darunter Kåre Kolve , Ellen Andrea Wang und nicht zuletzt Jarle Vespestad . Sie boten dem anspruchsvollen Ohr einen verwöhnenden polyrhythmischen und polyharmonischen Genuss.

Vossajazz oder Vossa Jazz (gegründet am 19. Dezember 1973) ist ein internationales Jazzfestival in Voss, Norwegen stattfindet Ostern und das ganze Jahr über Konzerte umfasst.  Das Festival wird seit August 2007 von Trude Storheim geleitet.

 

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Februar 13th, 2024 by Afrigal
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Matthias Brodbeck

ist ein vielseitiger Schlagzeuger mit verschiedenen Auftritten, die auf YouTube gezeigt werden.

Hier ist eine Aufschlüsselung:

Das Video „The Big Drum“ zeigt den Auftritt von Matthias Brodbeck. [1]

Auf seinem YouTube-Kanal finden sich Videos wie „A Sound Stone and a Bass Drum“ und „Lithophone Drumming“. [2]
A Drum Solo in 3/4 Time“ unterstreicht sein Können als Schlagzeuger. [3]

Auf seinem Kanal findet man Inhalte zu traditionellem Snare-Trommeln, Improvisation und mehr. [4]
Ein weiteres beeindruckendes Schlagzeugsolo von Matthias Brodbeck gibt es auf YouTube. [5]

Er stellt auch sein Können im Lithophon-Trommeln unter Beweis. [6]

 

The Sone Alphabet

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Februar 12th, 2024 by Afrigal
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Tobi Hunke

Als AbletonDrummer biete ich verschiedene Dienstleistungen an – einerseits ist AbletonDrummer.com eine Ressourcenseite/Blog, auf der andere Schlagzeuger relevante Informationen und Tutorials finden können, andererseits ist diese Seite eine Möglichkeit, meine kostenpflichtigen Online-Kurse und meine Unterrichtsdienstleistungen, wie mein 1-zu-1-Online-Unterricht über Skype . jede Menge Tutorials Youtube-Kanal gibt es eine für AbletonDrummers zum Austausch und Networking.

Was sonst?

Da ich viele verschiedene Musik- und Bildungsprojekte durchführe, habe ich viele Links, die ich mit Ihnen teilen möchte. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie suchen, welche Formate oder Themen Sie haben, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und wir finden heraus, ob ich Ihnen unter die Arme greifen, Ihnen Unterricht geben, mit Ihrer Band oder Ihrem Projekt zusammenarbeiten, einen Workshop oder einen Vortrag halten kann Ihre Hochschule – wir finden es heraus. Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail!

https://blog.abletondrummer.com/wp-content/uploads/2017/12/Nord-Drum-3P-V2-header-cropped.png

 

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Januar 27th, 2024 by Afrigal
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Adrain Belew

Adrian Belew - 2 times | King crimson, Adrian belew, Progressive rock

Robert Steven „Adrian“ Belew (* 23. Dezember 1949 in Covington, Kentucky, USA) ist ein US-amerikanischer Gitarrist und Komponist.

Belew ist vor allem durch die Progressive-Rock-Band King Crimson bekannt, bei der er von 1981 bis 2013 Sänger und Gitarrist war. Vorher spielte Belew unter anderem bei Frank Zappa, Caifanes, den Talking Heads und David Bowie. Seit 1987 ist Belew festes Mitglied der Band The Bears. Der Song Oh Daddy, den er als Duett mit seiner Tochter Audie sang, gelangte 1989 in die US-Single-Charts. Belew arbeitete als Produzent oder Gastmusiker unter anderem mit Paul Simon, Mike Oldfield, Jean Michel Jarre, Nine Inch Nails, Laurie Anderson – deren handbemalte Gitarre er zuweilen spielte – und Porcupine Tree.

Frank Zappa lud Belew 1977 während dessen Auftritt als Sänger und Gitarrist in einem Musikclub in Nashville zum Vorspielen ein. Belew begleitete Zappa bis zum Abschluss seiner USA-Tour 1978.

Direkt im Anschluss wurde er von David Bowie, der Belew bei einem Konzert dieser Tour kennenlernte, für eine Konzerttournee und Studioaufnahmen engagiert. Belew spielt auf den Alben Stage und Lodger Gitarre. Über Robert Fripp lernte Belew den Produzenten Brian Eno kennen, der ihn engagierte, für das Album Remain in Light der Talking Heads Gitarre einzuspielen. Er ist auf mehreren Titeln dieses Albums bei Gitarrensolos zu hören und begleitete die Talking Heads auf ihrer Konzerttournee.

1981 wurde Belew von Robert Fripp angeboten, bei der Nachfolge von dessen Band King Crimson zweite Gitarre zu spielen. Obwohl Belew zur gleichen Zeit angeboten wurde, bei den bekannten und erfolgreichen Talking Heads die Lead-Gitarre zu übernehmen und damit Gründungsmitglied David Byrne zu ersetzen, entschied er sich für das neue Projekt, das letztlich weiter unter dem bekannten Namen King Crimson geführt wurde. Belew wurde im April 1981 Mitglied und blieb dies neben all seinen anderen musikalischen Projekten 32 Jahre lang, bis 2013.

 

2017 gründete Belew mit dem Level-42-Bassisten Mark King und dem Police-Schlagzeuger Stewart Copeland eine neue Band namens Gizmodrome.

 

 

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Januar 23rd, 2024 by Afrigal
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Peter Haas

 

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Nach ersten Bühnen Erfahrungen als Gitarrist und Sänger hat er als Teenager zurück zu seiner ersten Liebe gefunden, dem Schlagzeug! Dann ging es Schlag auf Schlag los mit einer rasanten Karriere als Metal und Rock Drummer. Nach Tourneen mit Krokus folgten internationale Erfolge mit Bands wie: Kreator, Mekong Delta, Coroner, Poltergeist, Babylon Sad, Calhoun Conquer, Ain’t Dead yet, Clockwork…

Mitte 90er Jahre kam er zu der New Orleans Funk Band „ Hendrix/Cousins“ mit denen er weiter durch Europa tourte, u.a. als Support für Robert Cray in England. Mit «Ivan Neville and the New Orleans all Stars» wurde ein Konzert in Bonn für den Rockpalast mitgeschnitten und als DVD veröffentlicht. Einen Ausflug in die Klassik gab es mit der neuen Kantorei Bülach als Snare Spieler in der Carmina Burana . Seither hat er mit Künstlern zusammen gearbeitet wie: Polo Hofer, Philipp Fankhauser, Max Lässer, Sina, Stern, Funky Brotherhood,Swiss Jazz Orchester, LSD-3, Nilsa, Lesley Meguid, My Kungfu, Frank Vetter, Adrian Stern..

Er hat seine eigene Schlagzeugschule in Winterthur und unterrichtet an der Wiam und Swiss Music Academy. Jedes Jahr im Juli leitet er ein Drumcamp in Arosa.

Jetzt mit einem Solo Program unterwegs, das eine anachronistische, musikalische Biografie sein könnte. Eine Reise durch Stimmungen und Bilder, die intensiv aber auch feinfühlig sich stetig verwandeln.

 

 

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Juli 19th, 2023 by Afrigal

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Scott Travis

Paiste Artist: Scott Travis - Paiste

(* 6. September 1961 in Norfolk, Virginia) ist Schlagzeuger der britischen Heavy-MetalBand Judas Priest und der irischen Rockband Thin Lizzy.

Als junger Schlagzeuger ging er in den frühen 1980er Jahren nach Kalifornien und spielte dort in verschiedenen lokalen Bands wie Hawk, später spielte er in Bands wie Racer X mit Paul Gilbert und gründete gemeinsam mit John Corabi, John Alderete und Bruce Bouillet die Band Saints and Sinners. Die Band erhielt einen Schallplattenvertrag, an den Aufnahmen zu ihrem Debütalbum nahm Travis jedoch schon nicht mehr teil, weil er Dave Holland als Schlagzeuger bei Judas Priest ablöste. Nach seinem Weggang benannte sich Saints and Sinners in The Scream um.

L͟et͟ ͟I͟t ͟S͟c͟r͟eam͟

 

Dave Grohl

Dave Holland

Sein Schallplattendebüt mit Judas Priest gab Travis auf dem Album Painkiller. Auch während seiner Zeit mit Judas Priest war er Schlagzeuger für die Alben von Racer X, nach Rob Halfords Ausstieg bei Judas Priest spielte er zudem mit dessen neuer Band Fight zwei weitere Alben ein.

Scott

Kennzeichnend für seinen Stil ist seine schnelle Doublebass-Technik, bei der er enorme Geschwindigkeiten erreicht. Des Weiteren war er der erste amerikanische Schlagzeuger von Judas Priest.

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Juli 14th, 2023 by Afrigal

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Ernst-Ludwig Petrowsky

(* 10. Dezember 1933 in Güstrow; † 10. Juli 2023 in Berlin; oft Luten Petrowsky genannt) war ein deutscher Jazzmusiker. Neben seinem Wirken als Saxofonist, Klarinettist und auf der Flöte war er auch als Komponist und Autor tätig.

 

Der Autodidakt Petrowsky gilt als einer der Urväter des Jazz in der DDR. Bereits seit Mitte der 1950er-Jahre spielte er in verschiedenen Formationen; später wurde er Gründungsmitglied des für den DDR-Jazz wichtigen Manfred Ludwig Sextett und musizierte unter anderem mit Joachim Kühn, Dorothy Ellison und Ruth Hohmann. Am 13. Juni 1968 nahm er gemeinsam mit dem Jazz Ensemble Studio 4 am Montreux Jazz Festival teil. 1971 gründete er mit Ulrich Gumpert die Jazzrockband SOK und gehörte 1973 zu den Gründern der Freejazzformation Synopsis. Seit 1972 arbeitete er in verschiedenen Formationen mit dem Bassisten Klaus Koch zusammen.

Luten Petrowsky spielte in den verschiedenen Gumpert Workshop Bands und ab 1984 beim Synopsis-Nachfolger, dem Zentralquartett. Er interpretierte auch Kompositionen von Hans Rempel, Paul-Heinz Dittrich, Georg Katzer und Friedrich Schenker, mit dem er auch improvisierte. Mit Harry Miller, Heinz Becker, Joe Sachse und Tony Oxley trat er 1981 im Rahmen der Jazzwerkstatt Peitz auf (CD: Ein Nachmittag in Peitz). Besonders populär wurde er seit 1983 durch seine gemeinsamen Konzerte mit der Sängerin Uschi Brüning.

Petrowsky spielte regelmäßig mit der George Gruntz Concert Jazz Band in Europa und den Vereinigten Staaten. Er war Mitglied im European Jazz Ensemble, in der Günter Lenz Springtime und dem Tony Oxley Celebration Orchestra. Er war viele Jahre auch im Globe Unity Orchestra aktiv.

Von 2006 bis 2016 trat Petrowsky mit Christian Lillinger und Oliver Schwerdt alias Elan Pauer als New Old Luten Trio auf, zeitweise unterstützt durch die beiden Kontrabassisten Robert Landfermann und John Edwards als New Old Luten Quintet. Es entstanden mehrere Alben dieser Gruppen, darunter 2015 bis 2017 Tumult!, Krawall! und Rabatz!. Rabatz!, das aus dem Titel Lutens letzter Rabatz! besteht, wurde für das erste Quartal des Jahres 2018 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik gewürdigt. Juror Bert Noglik hob die „eruptive Kraft, sprudelnde Kreativität und exzessive Energie“ Petrowskys hervor und nannte die drei Alben ein „Wunder des Spätwerks“.

Anlässlich seines 80. Geburtstages würdigte das JazzFest Berlin Petrowsky mit einem Jubilee-Abend mit drei seiner ihm wichtigen Gruppen, dem Zentralquartett, der seit 1992 bestehenden Gruppe Ruf der Heimat (mit Thomas Borgmann, Christoph Winckel und Willi Kellers) und dem Ensemble Ornette et cetera (mit Brüning, Jeanfrançois Prins, Michael Griener)

Petrowsky erhielt 1982 den Kunstpreis der DDR und war Träger des Nationalpreises der DDR. 1997 wurde er mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis ausgezeichnet. Petrowsky war einer der bedeutendsten deutschen Musiker des modernen Jazz. 2022 erhielt er für sein Lebenswerk den Deutschen Jazzpreis. Er war zwischen 1963 und 2016 an 127 Aufnahmen von Alben und anderen Tonträgern beteiligt.

Ernst-Ludwig Petrowsky war ab 1982 mit der Sängerin Uschi Brüning verheiratet. Er starb nach langer, schwerer Krankheit in Berlin; in den letzten Jahren wohnte er in einem Pflegeheim.

 

 

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Juni 28th, 2023 by Afrigal

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Magnetic North Orchestra

Jon Balke

Balke spielte als Jugendlicher in der Rockjazzgruppe Unis, bevor er 1973 sein erstes eigenes Jazzquartett gründete. Daneben hatte er mit seinem Bruder Erik Balke ein Jazzorchester. Bekannt wurde er als Mitglied des 1974 gegründeten Arild Andersen Quartett, mit dem 1975 die Debüt-LP Clouds in My Head entstand. Daneben arbeitete er auch mit dem Radka Toneff Quintett und unternahm 1978 eine Indienreise mit der Sängerin Karin Krog.

Seit Ende der 1970er Jahre war er auch mit Ethno-Gruppen wie E’Olen und Surdu zu hören und trat 1982 mit L. Subramaniam auf. Mit seinem Bruder (Brødrene Balke Etno Funk) produzierte er 1984 die Show Palmevinsdrankeren (Der Palmweintrinker). Außerdem arbeitete er mit vielen anderen Gruppen wie dem Lars Klevstrand / Guttorm Guttormsen Quartet, dem Quartett von Jon Eberson, der Formation Oslo 13, dem Jazz Punk Ensemble, der Gruppe Masqualero unter Jon Christensen, dem Sidsel Endresen Quartet und auch mit George Russell und Göran Klinghagen.

Seit 1990 arbeitete er im Trio mit Per Jørgensen und Audun Kleive. 1993–1994 unternahm er mit dem Werk Magnetic North eine Tournee durch Japan und die USA. Weiterhin spielte er Aufnahmen mit Pierre Favre, Håvard Lund und Torbjørn Sunde ein und gründete 1992 das Magnetic North Orchestra. Er ist auch auf Alben von Miki N’Doye zu hören.

Balke komponierte auch mehrere Schauspielmusiken, das Werk Ø für das Åpent Øre Festival 1988 und Il Cenone für das Vossajazz Festival 1992.

Das Magnetic North Orchestra, gegründet in Oslo , Norwegen (1992–2005), war ein norwegisches Jazzorchester, das von Jon Balke inspiriertes Jazzensemble Oslo 13 , das aus Streichern und Schlagzeug bestand. Als olympischer Musikbotschafter von 1993 bis 1994 Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer. Jon Balke schuf Magnetic North und unter diesem Namen (MNO) tourte er durch Europa, die USA und Japan

MNO wurde mit vierzehn Streichmusikern des „Stavanger Symfoniorkester“ für die Produktion Grand Magnetic (2001) und in einer Version mit den „TrondheimSolistene“ weiterentwickelt. Nach 2002 bestand eine enge Zusammenarbeit mit Balkes Band Batagraf.

Magnetic North Orchestra Per Jørgensen: trumpet, vocals Fredrik Lundin: bass flute, saxophones Jon Balke: piano and keyboards Bjarte Eike: violin Peter Spissky: violin Thomas Pitt: bass violin Helge Andreas: Norbakken percussion Ingar Zach: percussion

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Juni 16th, 2023 by Afrigal

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Jerohn Garnett

wurde in Los Angeles, Kalifornien, geboren und wuchs dort auf. Seine Leidenschaft für Musik wurde durch seine intensive Liebe zum Schlagzeug im Alter von 3 Jahren entdeckt. Wie viele begabte Musiker begann Jerohn, seine Begabung, in der Kirche zu musizieren, zu kultivieren. Das war seine „Musikschule“. Darüber hinaus hat Jerohn durch die High School und einige Studienjahre bemerkenswerte Kenntnisse in Musikkomposition und -theorie erworben.

Jerohn Garnett | SoultoneCymbals.com

Obwohl er sich mit verschiedenen Ausdrucksformen der Musik wie Jazz, Fusion, Rock, Latin und anderen Genres gut auskennt, ist Jerohns Grundlage Urban/Gospel. Er ist außerdem ein versierter Bassist sowie ein begabter Produzent und Songwriter, der 2007 ein Gospel-Album mit dem Titel „Be Exalted“ veröffentlicht hat.

Touring- und Performance-Credits

R&B-, Hip-Hop- und Pop-Künstler

Mariah Carey, Chaka Khan, Boys II Men, 112, Jagged Edge, Faith Evans, Macy Gray, Darren Hayes (von Savage Garden), Patti Labelle, EnVogue, Keyshia Cole, Neo, Marcus Houston, Toni Braxton, Omarion, Fantasia (amerikanisch). Idol Winner), Soulja Boy, Hurricane Chris, Darius Rucker (von Hootie and the Blowfish), Aaron Carter, Natalie Cole, Migel

Jazzkünstler

Gerald Albright, Norman Brown, Kirk Whalum, Eric Marienthal, Jeff Lorber, Jonathan Butler

Gospelkünstler

Donnie McClurkin, Kim Burrell, Deitrick Haddon, Cece Winans, Marvin Winans, Dorinda Clark-‐Cole, Karen Clark-‐Sheard, Twinkie Clark, Yolanda Adams, Mary Mary, Marvin Sapp, Brent Jones & TP Mobb, Tramine Hawkins, Daryl Coley , Miranda Curtis, Micha Stampley, Judith McAllister,

Bemerkenswerte Aufnahmenachweise

Gerald Albright „Slam Dunk“ (Album)

Mariah Carey „I Want To Know What Love Is“ (Single) Mariah Carey & Justin Bieber „All I Want For Christmas“ (Single)

Brettina Robinson (Album)

Dolly Pardon Weihnachtsspecial (Fernsehfilm)

American Idol „Shout To The Lord“ (Single) 2008

Fernsehauftritte

-Tonight Show mit Jay Leno (EnVogue, Mariah Carey, Jagged Edge, Fantasia)

-The Late Show mit David Letterman (Mariah Carey)

-Good Morning America (Fantasia, Aaron Carter, Mariah Carey, Migel,

-Jimmy Kimmel Show (Soulja Boy, Hurricane Chris, Macy Gray)

-Oprah Show (Mariah Carey)

-Ellen DeGeneres Show (Mariah Carey, Fantasia, Omarion)

-Die Grammys (Mariah Carey)

-American Music Awards (Fantasia)

-MTV Video Awards (Mariah Carey)

-Rosie O’Donnell Show (Faith Evans, EnVogue)

-Sharon Osbourne Show (Macy Gray)

-Wayne Brady Show (Macy Gray)

-American Idol Gives Back (Mariah Carey)

-MTV Save The Music (Mariah Carey)

-CBS Morning Show (Darren Hayes)

-WETTEN SIE LIVE (Mariah Carey)

 

 

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Juni 14th, 2023 by Afrigal

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Marshall Belford Allen

(* 25. Mai 1924 in Louisville, Kentucky) ist ein US-amerikanischer Altsaxophonist des Avantgarde– und Free Jazz. Er spielt außerdem Flöte, Oboe, Piccoloflöte, Kora und EVI (ein elektronisches Instrument der Firma Akai).

Marshall Allen wurde vor allem bekannt durch seine Zusammenarbeit mit dem Avantgarde-Keyboarder und Bandleader Sun Ra, mit dem er seit Ende der 1950er Jahre zahlreiche Alben

aufnahm; seit 1995 leitet er das Sun Ra Arkestra.

Allens Mutter war Sängerin; mit zehn Jahren begann er zunächst mit der Klarinette. Während des Zweiten Weltkriegs diente Marshall in der 92nd Infantry Division der US-Army, spielte in einer Armeeband und war in Frankreich stationiert. Nach dem Krieg studierte er Altsaxophon in Paris und spielte dort u. a. mit Art Simmons und James Moody. Nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten 1951 ließ er sich in Chicago nieder und spielte in Tanzbands. 1958 begann seine langjährige Zusammenarbeit mit Sun Ra, mit dem er bis zu dessen Tod im Jahre 1993 auftrat; daneben wirkte er an Aufnahmen mit Paul Bleys Band 1964 mit und spielte Mitte der 1960er Jahre mit Olatunjis Ensemble. Der Jazzkritiker Scott Yanow beschrieb Allens Spielweise als die eines „Johnny Hodgesfrom another dimension“.

Nach dem Tod von Sun Ra und John Gilmore übernahm Allen die Leitung des Arkestra und spielte drei Alben als dessen Leiter ein, A Song for the Sun, Music for the 21st Century und Live at the Paradox. Im Mai 2004 feierte Allen seinen achtzigsten Geburtstag auf der Bühne mit dem Arkestra im Rahmen von dessen Auftritt beim neunten Vision Festival in New York City. 2008 trat Allen an seinem Geburtstag in der Sullivan Hall in New York City auf. Allen tritt in New York häufig mit dem Bassisten Henry Grimes auf und wirkte am Outerzone Orchestra-Projekt mit, das dem Werk von Sun Ra gewidmet ist. 1995 hat er, beispielsweise in London, auch Soloauftritte absolviert. 2014 erschien die Kompilation Marshall Allen Presents Sun Ra and His Arkestra: In the Orbit of Ra.

https://www.youtube.com/watch?v=3OSCTq-m1tE

 

 

 

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Juni 3rd, 2023 by Afrigal

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Richard Spaven

kommt aus dem HipHop Bereich!

Richard Spaven - The UK Drum Show

Manche Menschen navigieren ruhig durch die Welt, treten sanft auf, wohin sie auch gehen, und hinterlassen dennoch einen bleibenden Eindruck. Richard Spaven ist so ein Mensch, seine bescheidene Art und seine bodenständige, herzliche Persönlichkeit ziehen Menschen tatsächlich an und wenn man hört, was er musikalisch am Schlagzeug zu sagen hat, weiß man, dass man genau hinhören sollte. In der heutigen Welt des Verdrängungsgeschäfts, der Hire-and-Fire-Mentalität und der schnellen Lösungen ist es erfrischend, einem Spieler zuzuhören, der liefern kann, ohne noch mehr Aufregung in die Mischung zu bringen, einem Spieler, der seine ganz eigene Sichtweise darauf hat, wie man etwas macht Es swingt, groovt und begeistert nicht nur den Künstler, für den er arbeitet, sondern auch das Publikum. Mit all diesen Eigenschaften wissen Sie, dass Sie sich in der Gesellschaft eines großartigen Musikers befinden.

José James und Produzent Flying Lotus sind nur die ältesten in einer langen Reihe von Künstlern, die die musikalischen Fähigkeiten von Richard Spaven zu schätzen wussten.

Richards Lebenslauf ist beeindruckend. Seit er Mitte der 2000er Jahre den Schlagzeugerposten bei Mark de Clive-Lowes bahnbrechender Freesoul Sessions-Residenz im The Jazz Cafe innehatte, wurde er zum Kernmitglied der Band von José James und Mitbegründer von Robert Mitchells 3iO sowie auf 4heros sehr empfehlenswerten Alben „Play With the Changes“ und „Extensions“.

Wenn er nicht gerade im Studio Songs aufnimmt, tourt er endlos und sammelt Flugmeilen mit einigen der größten Namen der Branche. In der Vergangenheit tourte und trat er live mit (dem verstorbenen) GURU of Gangstarr, Flying Lotus, The Cinematic Orchestra, TY, Kaidi Tatham und der LA-Jazz-Sensation Nailah Porter auf, um nur einige zu nennen.

Richard hat sich auf seine eigene Band konzentriert und nachdem er 2010 seine Debüt-EP „Spaven’s 5ive“ auf dem neu gegründeten Label Jazz Re:Freshed veröffentlicht hat, ist er wieder auf Tour und bereitet den Weg für die Nachfolge. Als Frontmann eines Trios, zu dem auch der gefeierte Pianist Grant Windsor und der Bassist Neil Charles gehören, ist es erfrischend, einen vielseitigen Schlagzeuger zu erleben, der sich vielen Genres zuwenden kann.

In letzter Zeit war Richard mit José James, einem der aufregendsten Soul-Acts der Szene, auf Welttournee.

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Mai 27th, 2023 by Afrigal

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Thomas Armon Pridgen

 (* 23. November 1983) ist ein US-amerikanischer Schlagzeuger, der vor allem für seine Rolle als Schlagzeuger von The Mars Volta von Oktober 2006 bis Oktober 2009 bekannt ist. Er tourt mit dem Rapper Residente und ist Schlagzeuger der Hardcore-Punk- Band Trash Talk sowie sein eigenes Projekt The Memorials .

Pridgen performing in 2008

Pridgen gewann im Alter von neun Jahren das Guitar Center Drum-Off und war mit zehn Jahren der jüngste Empfänger einer Zildjian- Empfehlung in der fast 400-jährigen Geschichte des Unternehmens. Pridgen ist ebenfalls von Natur aus Linkshänder, spielt das Schlagzeug jedoch so, als wäre er ein Rechtshänder, und sein Schlagzeug-Setup ist Rechtshänder.

 

Pridgen hat bei David Garibaldi , Walfredo Reyes Sr. , Troy Lucketta und Curtis Nutall studiert. Er unterstützt DW Drums , Zildjian Cymbals, Evans Drumheads , Audix Microphones und Zildjian Drumsticks (Stand 2017). ein vierjähriges Stipendium für das Berklee College of Music 1999 im Alter von 15 Jahren er war der jüngste Musiker, der jemals dieses Stipendium erhielt. Er spielte in Clinics mit Walfredo Reyes Jr. und Dennis Chambers . Als Teenager hatte er bereits Studiosessions mit vielen Gospel-Künstlern aus der Bay Area gemacht.

Pridgens erste Tourerfahrung außerhalb des Gospels machte er als Schlagzeuger von The Coup , mit dem er 2001 und 2002 zusammenarbeitete. [3]

Im Jahr 2006 erhielt Pridgen einen Anruf von Omar Rodríguez-López von The Mars Volta :

 

„Omar hat mich gefragt, ob ich vorbeikommen und mir die Band anhören möchte“, erinnert sich Pridgen aus seinem Haus in El Cerrito, Kalifornien. „Wir haben ein paar Stunden lang telefoniert, und dann bin ich nach Ohio gefahren, um sie zu treffen. Omar hat mich in ein Hinterzimmer eingeladen, wo die ganze Band aufgestellt war. Wir haben gut dreißig Minuten lang gejammt. Dann sagte er: „Wir werden diesen Groove heute Abend vor allen Leuten spielen.“ Dies geschah für eine große Show in Cleveland, als die Band mit den Red Hot Chili Peppers .

https://www.youtube.com/watch?v=ZfX6ze7dtBU

Im Jahr 2007 wurde Pridgen der neue ständige Schlagzeuger von The Mars Volta. Pridgens erster Auftritt war am 12. März bei der Show in Neuseeland, wo die Band den Song „Idle Tooth“ vorstellte, der später Wax Simulacra für das kommende Album in Nach Auftritten in Neuseeland und Australien tourten

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Mai 20th, 2023 by Afrigal

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MOKHATAR SAMBA

(* 3. Mai 1960 in Sidi Kacem) ist ein französischer Jazzmusiker (Schlagzeug, auch Gesang, Komposition) marokkanischen Ursprungs.

 

Mokhtar Samba : Man of rhythm

Samba wuchs in einer bescheidenen Umgebung auf. Sein senegalesischer Vater war Angestellter der Société Cherifienne de pétrole. Seine marokkanische Mutter zog neben ihm elf Geschwister auf. Obwohl selbst nicht musikalisch ausgebildet, war sie es, die ihren Sohn mit Musik in Berührung brachte, indem sie ihn regelmäßig zu Hochzeiten und Taufen mitnahm. Mit zwölf Jahren migrierte er mit seiner Familie nach Frankreich, wo er in Champigny-sur-Marne, einem der östlichen Vororte von Paris, aufwuchs.

Ab dem Alter von 16 Jahren lernte er Schlagzeug; am Konservatorium der Stadt Fontenay-sous-Bois wurde er in Musiktheorie und klassischer Perkussion unterwiesen. Anfang der 1980er Jahre zog er nach Paris, wo er mit Lavelle und Viviane Reed auftrat und wo ihn Eddy Louiss entdeckte. Er spielte vier Jahre bei Multicolor Feeling. 1985 gründete er mit dem Pianisten Mario Canonge und Nguyên Lê die Fusionband Ultramarine.

1986 tourte Samba mit Jaco Pastorius durch Frankreich. Im Folgejahr holte ihn Antoine Hervé ins Orchestre National de Jazz, dem er bis 1989 angehörte; zudem begann die Zusammenarbeit mit Salif Keïta. Als Schlagzeuger begleitete er auf Dutzenden von Alben Keïta ebenso wie Youssou N’Dour, Carlos Santana, Alpha Blondy, Carlinhos Brown (1996), Michel Jonasz, Manu Dibango, Richard Bona und das Zawinul Syndicate.

 

Zudem legte Samba eigene Alben vor, zunächst Dounia (2006); ein zweites Album mit eigenen Werken folgte 2009. mélange ist ein zentraler Begriff für das kompositorische Schaffen von Mokhtar: „Er mischt und kombiniert die Sprache des Jazz mit (nord-)afrikanischen Elementen und versetzt damit dessen Grenzen.“ 2016 stellte er seine von Michael Mossman eigens für die WDR Big Band Köln arrangierten Kompositionen in Deutschland vor; an der resultierenden CD Musique D’Afrique waren auch afrikanische und französische Gäste wie der Keyboarder Jean-Philippe Rykiel beteiligt. Er ist auch auf Alben von Safy Boutella, Jean-Luc Ponty, Sally Nyolo, Hadrien Feraud und Habib Faye zu hören.

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April 16th, 2023 by Afrigal

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Tomas Haake

 

Haake in 2005

(* 13. Juli 1971 in Schweden) ist ein schwedischer Musiker und Schlagzeuger der Extreme-Metal-Band Meshuggah.

Bekannt für seine Polymeter und sein technisches Können, wurde Haake 2012 von MetalSucks.net zum fünftbesten „Modern Metal“-Schlagzeuger gekürt. In der Juli-Ausgabe 2008 des Modern Drummer Magazins wurde Haake zum Drummer Nummer eins in der Kategorie „Metal“ ernannt, wie in der Leserumfrage des Magazins entschieden wurde. Er wurde auch in die Liste der 100 größten Schlagzeuger aller Zeiten des Rolling Stone Magazins aufgenommen (auf Platz 93).

Haake schreibt den Großteil der Meshuggah-Texte und steuert auch gesprochenen Gesang zu mehreren Songs bei („Choirs of Devastation“ auf dem Album Contradictions Collapse, „Inside What’s Within Behind“, „Suffer in Truth“ und „Sublevels“ auf dem Album Destroy Erase Improve , „Sane“, „The Exquisite Machinery of Torture“ auf dem Album Chaosphere, „Spasm“ auf dem Album Nothing, sowie auf mehreren Tracks auf dem Album Catch Thirtythree und auf dem Song „Dancers to a Discordant System“ von obZen) .

Haake liefert auch gesprochenen Gesang auf dem Soloalbum Sol Niger Within von Meshuggah-Gitarrist Fredrik Thordendal und Gesang auf dem Song „Futile Bread Machine (Campfire Version)“ aus The True Human Design.

 

Als Einflüsse nennt Haake Musiker aus heavy metal, jazz fusion and progressive rockRock. Er zitiert englische Bands
Iron Maiden and Black Sabbath, Amerikanische Bands wie Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax, Testament and Metal Church, und Canadas Rush. Liebster Drummer ist Phil Rudd (AC/DC), Bill Ward (Black Sabbath), Vinnie Appice, Lars Ulrich (Metallica), Dave Weckl, Sebastian Thomson (Trans AM), Sean Reinert (Cynic), Neil Peart (Rush), Ian Mosley (Marillion), Terry Bozzio (Missing Persons und Frank Zappa), Vinnie Colaiuta und Gary Husband.

 

www.meshuggah.net
http://www.myspace.com/meshuggah
http://www.drummerworld.com/drummers/Tomas_Haake.html
http://en.wikipedia.org/wiki/Tomas_Haake
http://www.drumsundpercussion.de/(m…=3470&ItemID=346&mid=10562&month=10&year=2005
http://www.youtube.com/watch?v=BatXT196-Qw
http://www.youtube.com/watch?v=np3kB5WLyG4
http://www.youtube.com/watch?v=QYMnBaDcU2k

Groove-Analyse

Tomas Haake und Meshuggah sind die herrschenden Dämonen des Math Metal. Ihre schwere Mischung aus roher Aggression und polyrhythmischem Wahnsinn hat sie zu einigen der am meisten bewunderten Extreme-Metal-Musiker der Welt gemacht. Ihre  Veröffentlichung, Koloss, setzt ihre Tradition brutaler technischer Brillanz fort.

„Der Name des Dämons ist Überwachung“
Ich habe das in 12/8 geschrieben, weil Haakes Groove überraschenderweise eine Speed-Metal-Version eines Blues-Grooves suggeriert. Um die Ähnlichkeit mit einem Blues zu betonen, ändert Haake bei der Strophe sein Hi-Hat-Muster zu einem langsamen Shuffle-Muster über seinen sehr beschäftigten Füßen. Lass dich von der polyrhythmischen 9:6-Notation nicht einschüchtern – jede Hi-Hat-Note wird mit seinen Füßen in Drittel geteilt, wobei seine Snare-Noten fallen, wo sie es normalerweise in einem langsamen Blues tun würden.

 

DRUM! Notation Guide

hake-music-1

“Demiurge”
Dieser Track hat einen interessanten und kreativen Groove. Es beginnt mit einem typischen Rock-Muster, das gelegentlich von einer unerwarteten Snare auf 3 unterbrochen wird. In der zweiten Zeile wird das Muster sehr staccato und bricht mit seinem Crash-Becken, das oft auf Zählung 2 zusammen mit seiner Snare gespielt wird. Durch die Vermeidung eines typischeren Beckenmusters erzeugt Haake mit diesem Groove einen schrillen Start-und-Stopp-Effekt, der perfekt zu den Gitarren- und Bassriffs passt.

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“The Hurt That Finds You First”

Der Titel dieses Songs könnte sich auf den Versuch beziehen, allen Taktarten zu folgen, die vor sich gehen. Dieser verrückte Song hat ständig wechselnde Taktarten … oder doch? Wenn man alle Taktarten addieren und durch die Viertelnote dividieren, stellt sich heraus, dass ich das alles in 4/4 hätte schreiben können; obwohl das die Phrasierung der Gitarrenriffs verdecken würde. Sie klassifizieren Meshuggah nicht umsonst als Math Metal.

hake-music-3

Go here to check out transcriptions of older Haake drum parts.

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Januar 31st, 2023 by Afrigal

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CRISTIANO BOCCI

 

Man sagt, Musik sei eigentlich nur angewandte Mathematik. Für Cristiano Bocci, einen Instrumentalisten/Komponisten/Klangkünstler aus Follonica, Italien, ist diese Aussage in einer Weise wahr, die über das Offensichtliche hinausgeht. Cris ist nicht nur Musiker, sondern auch Assistenzprofessor für Mathematik in Siena, spezialisiert auf Geometrie. Als Musiker ist Cris an vielen verschiedenen Projekten beteiligt. Als Multi-Instrumentalist, der mit sechs Jahren Gitarre und mit vierzehn E-Bass studierte, nimmt er auf und tritt mit Gitarre, 6-saitigem E-Bass, Kontrabass, Theremin und jetzt auch mit einer kürzlich erworbenen elektrischen Viola da Gamba auf. Seine 2013 erschienene Veröffentlichung Instruments , eine Sammlung von Werken für elektronisch modifizierte akustische Instrumente, machte mich zuerst auf ihn aufmerksam.

Der mathematische Hintergrund von Cris kam nicht nur in seiner Arbeit als Schöpfer praktischer Computerprogramme zum Verwalten, Modifizieren und Manipulieren von Klängen zum Tragen, sondern auch in seiner Art, das Klangverhalten und die Rolle, die es bei der Komposition spielen kann, zu konzeptualisieren. Kürzlich hat er auch den Klassiker The Theory and Technique of Electronic Music von Miller Puckette ins Italienische übersetzt.

Viele von Boccis Stücken nehmen Quellenaufnahmen von akustischen Instrumenten und dekonstruieren und rekonstruieren sie dann unter Verwendung von elektronischen Werkzeugen, die er selbst oder die von anderen entworfen hat, gemäß seiner kompositorischen Sensibilität. So abstrakt es auch wird, sein elektronisch modifizierte akustische Instrumente und zu den Rhythmen und Mustern, die die „natürliche“ Musik durchziehen und oft die Grundlage für die von ihm entworfenen Klangarchitekturen bilden.

Nostos und nur wenige Monate nach der Fertigstellung von Non-places. Cris hielt auf dem Heimweg in der Gegend von Washington DC an, nachdem er mit einem akademischen Kollegen in Alabama zusammengearbeitet hatte.

 


PSF: Als Mathematiker und Musiker mit einer langen Erfahrung im Spielen konventioneller akustischer und elektrischer Instrumente bringen Sie eine ungewöhnliche duale, aber gleichzeitig ganzheitliche Perspektive in Komposition und Aufführung ein. Es scheint mir, dass Sie insbesondere bei Ihren elektronischen Kompositionen die natürlichen Stimmen akustischer Instrumente als Einstiegspunkt genommen haben – ihre Reichweiten und insbesondere ihre Klangfarben – und dann Wege gefunden haben, sie organisch durch Elektronik zu erweitern.

CB: Ja, genau. Nehmen wir an, sowohl bei elektronischen Kompositionen als auch bei Performances mit Live-Elektronik besteht mein Hauptinteresse darin, den üblichen Klang akustischer Instrumente zu transformieren, um eine unerwartete Klangentwicklung zu erzählen. Manchmal komme ich dazu, diesen Klang komplett zu zerstören und ihn dann, besonders in den Kompositionen, mit einer neuen Stimme neu zu erschaffen, aber gleichzeitig schafft er es, dass man das ursprüngliche Instrument wahrnimmt.

Da ich viele Jahre lang sowohl akustische als auch elektrische Instrumente gespielt habe, konnte ich zweifellos meinen persönlichen Punkt der Verschmelzung zwischen den beiden Welten identifizieren. Aber vergessen wir nicht, um auf das zurückzukommen, was Sie am Anfang gesagt haben, dass ich auch Mathematiker bin und ich Ihnen versichern kann, dass ich, vielleicht indirekt, viel Mathematik verwende, wenn ich Transformationen auf Klänge anwende, wenn ich sie zerlege ihre wesentlichen Bestandteile offenzulegen. Das heißt, dass das, was ich tue, letztendlich als ein Zusammentreffen von akustischen Instrumenten, der elektronischen Welt (dh.. Klangsynthese) und mathematischen Theorien angesehen werden kann.

PSF: Einige dieser mathematischen Theorien könnten sogar analog funktionieren, um zu beschreiben, was Sie tun. Man könnte zum Beispiel sagen, dass die Klangquellen, die Sie verarbeiten, wie geometrische Objekte sind, die ständigen Verformungen unterliegen – sie werden gestreckt, gebogen, gestaucht usw. –, aber dennoch einige zugrunde liegende Eigenschaften bewahren, die konstant bleiben.

CB: Ich arbeite in projektiver Geometrie. Projektive Geometrie ist eine Art Geometrie ohne den Begriff der Parallelität (z. B. treffen sich zwei parallele Linien in einem Punkt im Unendlichen). Wie in jeder anderen Geometrie untersuchen wir die Eigenschaften eines Objekts, die während bestimmter Transformationen unveränderlich sind. In der projektiven Geometrie werden diese Transformationen Projektivitäten genannt. Im Vergleich zur euklidischen Geometrie bietet die projektive Geometrie einen größeren Spielraum für die Transformation geometrischer Objekte.

Ich gebe zu, dass ich mir meine Klangobjekte gerne als projektive Figuren vorstelle: Ich kann sie modifizieren, ohne mich um ihre Größe oder ihre Position im Raum kümmern zu müssen, sondern nur um das, was zur „Klangfigur“ gehört. Das gibt mir eine fast unendliche Freiheit für Transformationen.

Zum Beispiel kann ich aus projektiver Sicht die Linie transformieren:

 

In diese Kurve (die als verdrehte Kurve bezeichnet wird):

 

In beiden Fällen bewege ich mich in einer Dimension und mit nur einem freien Parameter, aber im ersten Fall habe ich ein lineares Verhalten (z. B. um von Punkt P nach Punkt Q zu gehen), während ich im zweiten Fall Punkte durchquere meiner Räumlichkeit (und damit Klangfülle), die ich bei der Linie nicht haben könnte.

PSF: Diese zusätzlichen Punkte im Raum geben Ihnen eine größere Auswahl an Möglichkeiten, bestimmte Elemente des Klangs zu ändern – sagen wir zum Beispiel Tonhöhe oder Klangfarbe. Würde dies für jeweils einen Klangparameter funktionieren, oder würde es für mehrere Parameter funktionieren?

CB: Das ist kompliziert zu erklären. Wenn Sie sich die gerade Linie als eigenständiges Objekt vorstellen, bewegen Sie nur einen Parameter. Angenommen, dieser Parameter repräsentiert die Tonhöhe:

Hier entspricht das Passieren von Punkt P zu Punkt Q dem Passieren von A nach C in der Tonhöhe. Aber wenn ich mir die Linie als in einen dreidimensionalen Raum eingebettet vorstelle (der aber beliebig viele Dimensionen haben könnte), dann wird ein Punkt auf der Linie durch drei Koordinaten ausgedrückt. Dies können beispielsweise Tonhöhe, Amplitude und Nachhallstärke sein. Wenn ich mich also auf der Linie in diesem dreidimensionalen Raum bewege, bewege ich die drei Parameter:

 

Was sich ändert, wenn ich zum Beispiel ins Kubische übergehe, ist, dass ich keine lineare Beziehung mehr zwischen den beiden Punkten P und Q habe; Stattdessen erstelle ich Kurven, die unterschiedliche und aus kompositorischer Sicht vielleicht interessantere Entscheidungen der drei Parameter beinhalten:

 

Natürlich könnte ich immer mit diesen drei Parametern arbeiten, mich aber auf einer Fläche bewegen. Mit zwei Freiheitsgraden habe ich eine größere Auswahl für meine drei Parameter:

 


PSF: Was mir an deiner elektronischen Arbeit aufgefallen ist, ist die Art und Weise, wie durch die Bearbeitung oft rhythmische Zyklen und Regelmäßigkeiten entstehen. Dies scheint sogar dann zuzutreffen, wenn das Ausgangsmaterial arrhythmisch ist – beispielsweise ein Bordunton – oder einem unregelmäßigen oder variablen Maß wie der Länge eines Atemzugs folgt.

CB: Als Student an der Universität habe ich Case and Chaos gelesen von David Ruelle. An einer Stelle scherzt der Autor über seine Kollegen, die sagten, als Kinder sei ihnen beim Spielen klar gewesen, was ihre Aufgabe sein würde: Wenn sie lieber Mischungen machen oder Dinge brennen würden, würden sie Chemiker werden, wenn sie alles in Stücke schneiden würden, würden sie es werden Physiker und so weiter. Als ich sechs Jahre alt war, habe ich versucht, einem rot gekleideten Mann, der es schafft, Schornsteine ​​hinunterzukommen, eine logische Erklärung zu geben, und so war laut Ruelle eine Veranlagung zum Denken klar. Aber ich erinnere mich, dass ich ab diesem Alter meine Schritte gerne in regelmäßige Sequenzen einteilte, um eine unregelmäßige Symmetrie in der Anzahl der Klingeltöne am Telefon zu finden (z. B.: 8 Klingeltöne = 1 + 3 + 3 + 1 Klingeltöne) und zu synchronisiere meinen Herzschlag mit dem Atem. Wenn ich jetzt eine Klangquelle analysiere, finde ich darin gerne einen Mikropart, der mir eine gewisse rhythmische Struktur geben kann, nicht unbedingt perkussiv, aber das erlaubt mir, ein regelmäßiges oder unregelmäßiges Pulsieren aufzubauen, aber immer noch wiederholt. Und Sie haben den Punkt erreicht, wenn Sie über die Atemlänge sprechen, denn der kreative Prozess vieler meiner Kompositionen basiert auf dem Atem, oder Herzschlag oder Schritten: ob das Lied, das ich komponiere, mit meinem Atem oder meinem Herzschlag übereinstimmt , dann weiß ich, dass ich mich in die Richtung bewege, die am besten zu mir passt. Klangsynthese ist in diesem Zusammenhang sehr hilfreich: Selbst ein langer Bassbogen-Sound kann in Mikrosegmente zerlegt werden, um einen rhythmischen Zyklus zu bilden, um sich vielleicht mit dem zyklischen Geräusch einer alten Dampflok zu überlagern oder zu mischen.

PSF: Einige Zuhörer haben angemerkt, dass Ihre Musik und insbesondere Ihre elektronischen Kompositionen sowohl das geistige Auge als auch das Ohr anregen. Ich für mich selbst denke, dass Sie etwas haben, was ich als filmisches Ohr bezeichnen könnte, oder eine Sensibilität dafür, wie Klänge dynamische visuelle Bilder hervorrufen können. Das war sicherlich bei Non-places der Fall , das sich gewissermaßen als eine Art vor Ort gedrehter Audiofilm anhören lässt, aber es kommt auch ziemlich explizit in der Idee hinter Old Postcards zum Vorschein , und sogar in Instruments , das Sie als eine Reihe von „Klangbildern“ beschrieben haben.

CB: Du hast recht: In meinen Kompositionen gibt es immer einen visuellen Aspekt.Nehmen wir an, dass jedes Stück, das ich erschaffe, in irgendeiner Weise mit einer Landschaft verbunden ist, oder besser gesagt mit einer Landschaftsfotografie, traumhaft oder real. Denken Sie daran, dass ich in meiner Jugend Landschaftsfotograf war, in einem Fotoclub war und auch einige Ausstellungen gemacht habe.

Manchmal habe ich beim Komponieren eine präzise Landschaft vor Augen, die zu einer Inspirationsquelle für die Konstruktion des Stücks wird. Ein anderes Mal passiert das Gegenteil: Zuerst komponiere ich das Stück, das dann ein Bild hervorruft.

So war ich beispielsweise Anfang Dezember in Rom auf der Maker Faire, der DIY-Messe für Elektronik. Um auf das Messegelände zu gelangen, musste man diese Überführung passieren:

 

Mir gefiel die Symmetrie der Struktur mit diesen Halbkreisen, die kleiner werden (um es als projektiven Geometer auszudrücken: die ins Unendliche gehen). Ich habe das Bild dann gemacht, um mich an den Ort zu erinnern und es sowohl als Inspirationsquelle für elektronische Kompositionen zu haben, als auch, um es einem eventuellen Video von einem meiner Songs hinzuzufügen, die, wie Sie wissen, oft mit Statik angereichert sind Bilder. Ich habe ein riesiges Archiv mit Bildern, die ich während meiner Wanderungen oder meiner Geschäftsreisen gemacht habe.

Allerdings muss gesagt werden, dass die Entstehungsprozesse von Instruments , Old Postcards und Non-places unterschiedlich waren. Instrumentewar ein Werk der Dekonstruktion akustischer Instrumente. So rufen die Songs bei mir Bilder hervor, die oft mit den Musikern verbunden werden, die das Audiomaterial zur Verfügung gestellt haben. Und das gleiche passiert mit Titeln. Der Titel „Kokoskekse für einen jungen Malamute“ kommt zum Beispiel daher, dass Emiliano Nencioni (mein Gitarrenbauer in Biarnel), der in dem Lied Trompete spielte, einen Malamute-Hund hat und seine Mutter Patrizia Rassetti (u.a , ein ausgezeichneter Autor historischer Thriller) hatte mir eines Tages ein paar Kokoskekse angeboten. Es stimmt auch, dass ein Stück wie „Old Memories“ mit einem bestimmten Klavier von Giacomo Dal Pra (dem Pianisten des Stücks) verbunden ist, aber es ruft auch das Bild eines staubigen Klaviers in einem verlassenen Haus hervor.

In Old Postcards mit Tobia Bondesan gingen wir von der Idee aus, sechs Geschichten zu erzählen, die dann zu sechs Postkarten wurden, die man sich zusammen mit anderen Reiseerinnerungen in einem Koffer vorstellt. Dabei schaffen es Stücke wie „Into the Storm“ oder „Santa Barbara“, jeweils In-Progress-Bilder eines Sturms oder einer Mine heraufzubeschwören. „Into the Storm“ weckt in mir immer das Bild einer Person, die den Sturm am Fenster beobachtet, während sie Radio hört. „Santa Barbara“ ist den Bergleuten gewidmet, die 1954 bei einer Grubengasexplosion in der Ribolla-Mine ums Leben kamen, daher verbinde ich damit kein einziges Bild, sondern alle Bilder, die ich diesbezüglich in den Geschichtsbüchern gesehen habe. Das Thema Bergwerk liegt mir generell sehr am Herzen, weil mein Großvater dort gearbeitet hat.

In einigen Rezensionen wurde gesagt, dass man sich diesen Ort vorstellen kann, wenn man sich jedes Stück Nicht-Ort anhört. Für mich bedeutet das, dass ich erreicht habe, was ich mir vorgenommen hatte: verschiedene Nicht-Orte zu beschreiben. Darüber hinaus werden in Non-places im Gegensatz zu den anderen Alben einige Aspekte der Soundscape-Komposition, wie sie von Raymond Murray Schafer theoretisiert wurden, respektiert: Keynote, Signale und Soundmarks.

Zum Beispiel könnte das Lied „Bruxelles Gare du Midi“ jeden Bahnhof hervorrufen, da das Geräusch des Zuges (der Grundton) allen Bahnhöfen gemeinsam ist. Die Stimme des Ansagers auf Französisch und Flämisch sowie die französischen Stimmen deuten darauf hin, dass wir uns in einem belgischen Bahnhof befinden. Dies sind Vordergrundgeräusche, die bewusst gehört werden (Signale). Die Ansage selbst, die stattdessen auf eine präzise Bahnstrecke hinweist, die am Gare du Midi vorbeiführt, ist ein Klangzeichen, das die Klanglandschaft einzigartig charakterisiert. In gewisser Weise kann sogar die Wahl der arabischen Tonleiter, die Sie in diesem Song mit dem Kontrabass gespielt haben, als Soundmark gelten, da der Gare du Midi im arabischen Viertel von Brüssel liegt.

PSF: Nun, dass mir diese Größenordnung in den Sinn kam, war die Art von scheinbar vorherbestimmtem Zufall, den Andr� Breton einem objektiven Zufall zugeschrieben hätte! Aber jetzt, wo wir die in Non-places dargestellten Zwischenstationen durchlaufen haben , was ist musikalisch gesehen dein nächstes Ziel?

CB: Um die Wahrheit zu sagen, ich weiß es nicht.

Nehmen wir an, je nach Input (ein Buch, das ich lese, eine Theorie, die ich lerne, eine Software, die ich entdecke) nimmt die Reise unerwartete Richtungen.

In letzter Zeit beschäftige ich mich viel mit Klangsynthese aus theoretischer und informatischer Sicht. Mit Giorgio Sancristoforo habe ich tropische Mathematik auf die übliche additive Synthese angewendet und eine neue und sehr effiziente Synthese entdeckt, die wir Tropical Additive Synthesis genannt haben. Wir planen, die erste Arbeit bis Ende Januar einzureichen. Eine Gruppe von Informatikern und Forschern in der Abteilung im Stockwerk über der Mine hat den Udoo X86 entwickelt, einen sehr leistungsfähigen Einplatinencomputer. Mit einem von ihnen, Ettore Chimenti, und auch mit Giorgio Sancristoforo denken wir darüber nach, einen tragbaren Multieffekt zu schaffen, der mit Bewegungs- und Positionssensoren ausgestattet ist, um die Parameter der Effekte entsprechend den Bewegungen des Musikers zu ändern. Ich möchte etwas sehr Vielseitiges machen,

Ich arbeite an meinem zweiten Soloalbum, aber sehr langsam, da ich anderen Projekten den Vorrang gebe. Insbesondere mache ich ein „stochastisches“ Album, das die Darbietungen der Musiker aufzeichnet, wenn sie zum ersten Mal hören, was andere Musiker vor ihnen aufgenommen haben. Alles in einem Kreislauf, der sich auch nach Monaten an die gleichen Musiker erinnert. Schließlich gründete ich zusammen mit Christian Spinelli ein Duo der freien Improvisation. Christian spielt Schlagzeug und ich spiele meinen 6-saitigen Bass und Live-Elektronik.Wie Sie verstehen können, ist es ein sehr minimalistisches Duo, das hauptsächlich auf dem Rhythmus basiert.

Nehmen wir also an, dass die Reise im Moment genaue Merkmale annimmt, aber das Ziel unbekannt ist.

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Januar 12th, 2023 by Afrigal

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Bernd Alois Zimmermann

Bernd Alois Zimmermann – Biografie

(eigentlich Alois Bernhard Zimmermann; * 20. März 1918 in Bliesheim, heute Erftstadt; † 10. August 1970 in Königsdorf, heute Frechen, bei Köln) war einer der herausragenden deutschen Komponisten der musikalischen Avantgarde, der in der Auseinandersetzung mit der Neuen Musik zu einem eigenen Stil fand. Sein bekanntestes Werk ist die Oper Die Soldaten.

Zimmermann wuchs im ländlich-katholischen Milieu der Eifel auf. Sein Vater war Beamter bei der Reichsbahn und betrieb im Nebenerwerb Landwirtschaft. Ab 1929 besuchte Bernd Alois Zimmermann die katholische Privatschule im Kloster Steinfeld, wo er sich erstmals systematisch mit Musik auseinandersetzte und den Grundstein für seine enorme literarische Bildung legte. Als 1936 die Privatschulen in Deutschland von den Nationalsozialisten geschlossen wurden, wechselte Zimmermann auf ein staatliches katholisches Gymnasium in Köln, wo er 1937 das Abitur ablegte. Er war in sehr religiöser Mensch mit Bildungsdurst!!

Zimmermanns Kunst liegt ein besonderer Zeitbegriff (drums) zugrunde:

„Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind, wie wir wissen, lediglich an ihrer Erscheinung als kosmische Zeit an den Vorgang der Sukzession gebunden. In unserer geistigen Wirklichkeit existiert diese Sukzession jedoch nicht, was eine realere Wirklichkeit besitzt als die uns wohlvertraute Uhr, die ja im Grunde nichts anderes anzeigt, als dass es keine Gegenwart im strengeren Sinne gibt. Die Zeit biegt sich zu einer Kugelgestalt zusammen. Aus dieser Vorstellung […] habe ich meine […] pluralistische Kompositionstechnik entwickelt, die der Vielschichtigkeit unserer Wirklichkeit Rechnung trägt.“

Im selben Jahr leistete er den Reichsarbeitsdienst ab und schrieb sich zum Wintersemester 1937/38 an der Hochschule für Lehrerausbildung in Bonn ein.Eigentlich wollte Zimmermann Theologie studieren, begann aber dann im Wintersemester 1938/39 das Studium der Schulmusik, Musikwissenschaft und Komposition an der Hochschule für Musik Köln. 1940 erfolgte die Einberufung zur Wehrmacht, aus der er im Herbst 1942 wegen einer schweren Hautkrankheit aufgrund einer Kampfmittelvergiftung entlassen wurde. Er nahm das Studium wieder auf, dessen Abschluss sich durch Kriegsende und Nachkriegswirren bis 1947 verzögerte. Bereits seit 1946 war Zimmermann als freischaffender Komponist tätig, überwiegend für den Rundfunk. Von 1948 bis 1950 nahm er an den Kranichsteiner/Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik teil, unter anderem bei René Leibowitz und Wolfgang Fortner, und arbeitete 1950–1952 als Lektor für Musiktheorie am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln. In dieser Zeit entstehen mehrere seiner Werke, so das Konzert für Violine und großes Orchester, das Konzert für Oboe und kleines Orchester, das Konzert für Violoncello und kleines Orchester, mehrere Trompetenkonzerte und das Konzert Perspektiven für zwei Klaviere.

 

 

 

 

 

   Vortrag von Dr. Ralph Paland mit Auszügen aus dem Buch con tutta forza: Bernd Alois    Zimmermann von Bettina Zimmermann (gelesen von Effi Rabsilber).

 

 

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Januar 4th, 2023 by Afrigal

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Savannah Harris

(* um 1994) ist eine amerikanische Jazzmusikerin (Schlagzeug).

Savannah Harris By Clif Hubby


Harris, die in Oakland, Kalifornien, aufwuchs, lernte schon früh Schlagzeug bei ihrem Vater Fred Harris und ihrem Stiefvater Khalil Shaheed (1949–2012). Sie absolvierte 2015 ein Doppelstudium (Journalismus und Jazz) an der Howard University. Dort war sie Mitglied des Howard University Jazz Ensemble und trat im Quartett von Fred Foss beim DC Jazz Fest auf. Dann zog sie nach New York, wo sie 2019 ihr Masterstudium an der Manhattan School of Music bei Stefon Harris abschloss.

In den letzten Jahren trat Harris mit Jason Moran, Kenny Barron, Aaron Parks, Terence Blanchard, Geri Allen, Marcus Belgrave und Georgia Anne Muldrow auf. Daneben tourte sie mit Etienne CharlesCreole Soul, José James, Peter Evans (Being + Becoming), Maria Grand (Reciprocity), Or Bareket und der Avantgarde-Band Standing on the Corner um Gio Escobar. Des Weiteren engagierte sie sich bei interdisziplinären Arbeiten mit der Improvisationsgruppe The Second City, dem künstlerischen Leiter des Vail Dance Festivals, Damian Woetzel, und dem bildenden Künstler Mark Fox.

Als Bandleaderin leitete sie ein eigenes Trio, das beim Wine and Bowties‘ Feels V Festival in Oakland und der Kennedy Center Millennium Stage konzertierte. Außerdem ist sie Teaching Artist für die Jazz at Lincoln Center’s Jazz for Young People Programme. 2019 wurde sie mit dem Harlem Stage Emerging Artist Award ausgezeichnet.

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Januar 4th, 2023 by Afrigal

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Tomas A. Fujiwara

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(* 1977 in oston) ist ein US-amerikanischer Jazz– und Improvisationsmusiker (Schlagzeug).

Tomas Fujiwara wuchs in Boston auf; mit sieben Jahren begann er unter dem Eindruck der Drum Battle zwischen Buddy Rich und Max Roach sich für Musik zu interessieren. Nach dem zweijährigen Studium bei Joyce Kauffman und acht Jahren Unterricht bei Alan Dawson arbeitet er seit den 2000er Jahren in der amerikanischen Jazzszene, u. a. mit Taylor Ho Bynum, Ralph Alessi, Matt Bauder, Trevor Dunn, Mary Halvorson, Sunny Jain, Steve Lehman, Reuben Radding, Matana Roberts und Brandon Seabrook.2010 erschien sein Debütalbum Actionspeak (mit Mary Halvorson, Brian Settles, Danton Boller und Jonathan Finlayson), gefolgt von The Air Is Different (482 Music, 2012). Fujiwara betätigte sich zudem als Komponist für Theater, Film und Tanz sowie als Musikpädagoge. 2018 leitete Fujiwara das 7 Poets Trio, mit Patricia Brennan und Tomeka Reid. Zu hören ist er auch auf Reids Old New (2019) und Mary Halvorsons Amaryllis / Belladonna (2022).

 

 

 

 

 

 

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Dezember 28th, 2022 by Afrigal

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Angel Bat Dawid

(* 1980 in Chicago als Angel Elmore) ist eine amerikanische Jazzmusikerin (Klarinette, Gesang, Komposition).

Dawid hatte seit dem Alter von zwölf Jahren Klavierunterricht und wollte Musikerin werden. Umstände bedingt arbeitete sie zunächst als Verkäuferin, bis sie 2014 ausstieg, um sich der Musik zu widmen. Sie konzentrierte sich darauf, zu singen, Klarinette und Klavier zu spielen und zu komponieren. Bald besuchte sie die Freejazz-Sessions des Saxophonisten David Boykin und gründete ihre Participatory Music Coalition mit gleichgesinnten Musikern. Ihr Künstlername „Bat Dawid“ (hebräisch für „Tochter Davids“) spielt auf die spirituelle Dimension ihrer Musik an. Daneben arbeitete sie zunehmend in den Ensembles von Ben LaMar Gay, Damon Locks, Jaimie Branch oder Matthew Lux; 2018 trat sie auch im Duo mit Roscoe Mitchell auf.
2019 veröffentlichte das Jazzlabel International Anthem ihr Solo-Album The Oracle, auf dem sie auch eigene Stücke interpretierte. Das Album erhielt sehr gute Kritiken. Im Herbst 2019 tourte sie durch Europa. 2020 legte sie das großteils beim Jazzfest Berlin im Vorjahr mitgeschnittene Album LIVE vor. 2021 folgte das Soloalbum Hush Harbor Mixtape Vol. 1 Doxology.https://www.youtube.com/watch?v=bGPjVhHwyKgZudem ist sie auf Alben vonRob Mazurek, Makaya McCraven, Tim Daisy, Damon Locks Black Monument Ensemble (NOW, 2021), Sons of Kemet (Black to the Future, 2021), Eddie Hicks Nok Cultural Ensemble (Njhyi, 2022) und I luma von A. Billi Free zu hören. 2019 wurde sie vom Kritiker-Poll des Magazins JazzTimes in der Kategorie New Artist ausgezeichnet.

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Dezember 27th, 2022 by Afrigal

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Warren Benbow

(born December 22, 1954, in New York City) is a drummer who has worked with Nina Simone, Jimmy Owens, Larry Willis, Eddie Gómez, Olu Dara, Michael Urbaniak, Teruo Nakamura, and was an original member of James Blood Ulmer’s band ‚Odyssey‘.

At the High School of Performing Arts, Benbow studied drums and percussion with Warren Smith and Morris Goldenbergof theNew York Philharmonic. Later at Mannes College he studied with Walter Rosenberger, also of the Phil, and with Dong Wong Park.While studying in the Jazzmobile with Freddie Waits and Albert “Tootie” Heath Benbow was introduced by Waits to jazz vocalist Betty Carter, and his career as a professional drummer began. He toured with Ulmer and played on Ulmer’s albums Odyssey, Bloody Guitar, Part Time, Live At The Caravan Of Dreams, and Reunion. In addition to his jazz work, he has also worked on Broadway, and has also worked in pop with Whitney Houston, Gwen Guthrie, LL Cool J, SWV, and Mary J. Blige.

 

 

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Dezember 20th, 2022 by Afrigal

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Harry Partch

Harry Partch & Gourd Tree

Harry Partch & Gourd Tree

(* 24. Juni 1901 in Oakland, Kalifornien; † 3. September 1974 in San Diego, Kalifornien) war ein US- 
amerikanischerKomponist, Erfinder, Instrumentenbauer und avantgardistischer Theoretiker. Er gehört zu den ersten westlichen Komponisten, die sich mikrotonaler Musik zuwandten. Die meisten Musikstücke schrieb Partch für selbst erfundene und gebaute Instrumente, die in reiner („Just Intonation“) 11-Limit-Stimmung gestimmt waren (auf ganzzahligen Verhältnissen beruhend, bis zum 11. Naturton gehend).
Corporeal Meadows: instilling ferment, online . . .

Beide Eltern des Komponisten waren presbyterianische Missionare, die noch kurz vor seiner Geburt in China arbeiteten. Als Kind lernte Harry Partch Instrumente wie Klarinette, Harmonium, Bratsche und Gitarre. Schon im frühen Alter komponierte er seine ersten Stücke. In frühen Werken bediente er sich der in der abendländischen Musik gängigen Zwölftontemperierung. Mit der Zeit sah er aber wesentliche Mängel in der herkömmlichen Stimmung wegen der Unreinheit der temperierten Intervalle und der Nichtbeachtung von reinen Intervallen über die Terz hinaus. Partch datierte diesen Wechsel auf 1923, als er Hermann von HelmholtzDie Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik (in der Übersetzung von Alexander J. Ellis) entdeckte. 1930 verbrannte er alle seine früheren Werke, darunter viele Songs.

Besonderes Interesse zeigte Partch für die musikalischen Elemente der gesprochenen Rede.

Seine ersten erweiterten Tonleitern entwickelte er mit der Absicht, die Melodik der Sprechstimme wiedergeben zu können. Er baute eine eigene Variante der Bratsche, um sein Konzept zu demonstrieren. Sie hatte ein verlängertes Griffbrett mit metallenen Punkten für abzugreifende „naturreine“ Intervalle und wurde wie ein Violoncello gespielt. Ein wesentliches frühes Werk für diese „Adapted Viola“ mit Gesang sind seine Seventeen Lyrics nach Li-Po-Texten (1930–33).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dezember 13th, 2022 by Afrigal

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David Tudor

 

https://davidtudor.org/Graphics/oceanDT.jpg

(* 20. Januar1926 in Philadelphia, Pennsylvania; † 13. August 1996 in Tomkins Cove, New York) war ein US-amerikanischerPianistund Komponist und einer der Pioniere für elektronische und experimentelle Musik im 20. Jahrhundert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tudor studierte Orgel und Musiktheorie bei H. William Hawke, Klavier bei Irma Wolpe Rademacher, sowie Komposition bei Stefan Wolpe. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er rasch einer der führenden Interpreten für zeitgenössische Klaviermusik. 1950 gab er die US-amerikanische Erstaufführung der Klaviersonate Nr. 2 von Pierre Boulez, brachte früh Werke von Morton Feldman und La Monte Young zur Aufführung, und 1954 führte ihn eine Tour durch Europa. Unter anderem widmete ihm daraufhin Karlheinz Stockhausen sein Klavierstück VI (1955), und kurze Zeit war er auch als Lehrer bei den Darmstädter Ferienkursen tätig (1956–1961).
Der Komponist, mit dem David Tudor aber am meisten in Verbindung gebracht wird, ist John Cage. Cages Music of Changes, sein Concerto For Piano and Orchestra und auch 4’33“ wurden von ihm uraufgeführt, und Cage sagte später, dass viele seiner Klavierkompositionen entweder speziell für Tudor oder doch zumindest in Gedanken an ihn geschrieben worden seien. Sowohl bei Klavierstücken als auch bei Werken für Elektronik (beispielsweise Cages Music for Electronic Tape) war die Zusammenarbeit eine enge. Wie Cage stand Tudor ab Mitte der 1950er Jahre in enger Verbindung mit Merce Cunninghams Dance Company, und als Cage 1992 starb, übernahm er dessen Funktion als musikalischer Leiter dieser Truppe.In der Folge dieser Zusammenarbeit gab Tudor gegen Ende der 1950er Jahre allmählich seine Aktivitäten als Pianist und Interpret zugunsten eigener kompositorischer Tätigkeit auf. Seine Werke gehören zu den großen Pioniertaten der elektronischen Musik im 20. Jahrhundert.
Die zahlreichen Auftragsarbeiten für Merce Cunningham, bei denen die Musik mit avantgardistischem Licht- und Bühnendesign kombiniert wird, trugen zur Verbreitung seines Rufs nicht wenig bei. Beispielsweise wird in einem der Stücke, Reunion von 1968, das zusammen mit Lowell Cross geschrieben wurde, ein Schachspiel dargestellt, wobei jeder Zug einen Lichteffekt oder eine Diaprojektion auslöst; bei der Uraufführung wurde das Spiel zwischen John Cage and Marcel Duchamp gespielt. Zu diesen Auftragsarbeiten zählen weiters: Rainforest I (1968), Toneburst (1974), Weatherings (1978), Phonemes (1981), Sextet for Seven (1982), Fragments (1984), Webwork (1987), Five Stone Wind (1988), Virtual Focus (1990), Neural Network Plus (1992), und als jüngstes Soundings: Ocean Diary (1994, nach einer der letzten Projektideen von John Cage).1970 war Tudor einer der vier Künstler, die den Pepsi-Pavillon auf der Expo ’70 in Osaka entwarfen. Die Tatsache, dass viele seiner Werke das Zusammenspiel mit Bildern, Licht, Laser, Tanz und Fernsehen erfordern, führte in den 1970er und 1980er Jahren zu zahlreichen weiteren Gemeinschaftsarbeiten (unter anderem mit Jacqueline Monnier, Lowell Cross, Molly Davies, Robert Rauschenberg), und auch sein letztes Werk, Toneburst: Maps and Fragments, war von einer solchen Zusammenarbeit (mit der Künstlerin Sophia Ogielska) geprägt.
oben: Ich habe nichts zu sagen und ich sage es!!

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Dezember 2nd, 2022 by Afrigal

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Joe Gallivan

https://joegallivan.com/wp-content/uploads/2017/08/Joe-Gallivan-playing-the-worlds-largest-drum-circa-1980-300x208-1.png

Wer ein ernsthafter Jazzkopf ist, hat vielleicht den Namen von Joe Gallivan in den Credits einiger schwerer Platten gesehen. Aber selbst unter Fanatikern und Gelehrten der Musik ist er viel obskurer, als er sein sollte. Als Schlagzeuger und Synthesizer-Spieler war Gallivan ein Katalysator für eines der größten Alben aller Zeiten:

Love Cry Wants selbstbetiteltes Album von 1972.

https://joegallivan.com/wp-content/uploads/2017/08/Joe_and_drums.jpg

Das Album verdient einen Platz im Pantheon der geschmolzenen Avant-Jazz-Klassiker, zusammen mit Miles DavisOn the Corner , Dark Magus und Get Up With It , Herbie Hancocks Sextant , den ersten drei Alben von Tony Williams Lifetime . und die ersten beiden Mahavishnu Orchestra LPs.

"Love Cry Want" (1972) with Joe Gallivan, full album download

Obwohl Love Cry Want – mit dem phänomenalen Keyboarder Larry Young , dem Gitarristen Nicholas und dem Schlagzeuger Jimmy Molneiri (die mittlerweile alle tot sind) – auf diesem Innovationsniveau angelangt sind, sind sie in eine Unterwelt mit Kultstatus abgetaucht.

Im April 2015 ging er nach Europa – wie er es regelmäßig tut – um zu touren, obwohl er ein Siebzigjähriger ist. Seine Partnerin, die Autorin/Künstlerin/Musikerin Alicia Bay Laurel (sie veröffentlichte 1970 das beliebte Back-to-the-Land-Handbuch Living on the Earth ).

Er war einer der ersten Musiker, der Robert Moogs Prototyp des Drum-Synthesizers getestet hat – zusammen mit Carl Palmer von ELP. Er benutzt die Moog-Trommel bis heute.

Diese Bilder zeigen den Prototyp der Moog Analog Drum Machine aus dem Jahr 1970.

Bob Moog baute diesen Drumcomputer für den TV Theme/Jingle-Komponisten Eric Siday . Moogs Analog Drum Machine bestand aus Prototypmodulen für die Drum- und Percussion-Synthese.

Die Analog Drum Machine hat es nie in die Produktion geschafft. Der Prototyp befindet sich in der Cité de la Musique in Paris, Frankreich.

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November 29th, 2022 by Afrigal

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Birgit Ulher

Birgit UlherBirgit Ulher

1961 in Nürnberg geboren, studierte sie Bildende Kunst, die ihre Musik bis heute maßgeblich beeinflusst. Seit ihrem Umzug nach Hamburg 1982 beschäftigt sie sich mit freier Improvisation und experimenteller Musik. Seitdem hat sie „eine distinguierte Klanggrammatik jenseits der offenen Trompete etabliert“ (jazzdimensions.de). Sie arbeitet hauptsächlich an der Erweiterung der klanglichen Möglichkeiten der Trompete durch Splitting Sounds, Multiphonics und Granular Sounds und hat eigene erweiterte Techniken und Präparationen zur Erzeugung dieser Sounds entwickelt. Neben dieser Materialforschung interessiert sie sich besonders für die Beziehung zwischen Klang und Stille.

Seit 2006 arbeitet Birgit Ulher mit Radios und verwendet Beziehung zwischen Klang und Stille Die Trompete fungiert als akustische Kammer und moduliert das Funkrauschen, somit ist die Trompete Sender und Empfänger zugleich. Ihre Arbeit mit dem Radio ist auf der CD „Radio Silence No More“ dokumentiert, die 2007 bei Olof Bright erschienen ist.
Dasselbe Konzept liegt dem Duo mit Gregory Büttner zugrunde, bei dem Büttner seine Soundbeiträge über einen Laptop mit Ausgang auf einen kleinen Lautsprecher spielt, den Ulher als Trompetendämpfer nutzt. Ihre erste CD „Tehricks“ nach diesem Konzept erschien 2009.

 

Festivals:

Ensemblia Festival 2021, Mönchengladbach
FONT-Festival of New Trumpet Music 2021, New York
Som Desorganizado 2021 / Sonoscopia, Porto, Portugal
XXIII Ciclo de Música Contemporánea 2021, Museo Vostell Malpartida, Spain
Moers Festival 2020, Moers
Soundout Festival 2019, Canberra, Australia
The NOW Now Festival 2019, Sydney, Australia
Make it Up Club 21st Birthday Celebrations 2019, Melbourne, Australia
No Idea Festival, 2018, Austin, Texas
katarakt festival, 2018, with Tritop, Hamburg
Konfrontationen, 2017, Nickelsdorf, Austria
No Idea CDMX, 2017, Mexico
katarakt festival, 2017, with Radio Tweets, Hamburg
Colour out of Space, 2016, Brighton , UK
3nd Anniversary Umbral, 2016, Mexico City and Oaxaca
Mesto žensk Festival, 2016, Ljubljana

Festival Internacional de la Cultura Maya, 2015, Mérida, Yucatan
2nd Anniversary Umbral, 2015, Mexico City and Oaxaca
concepts of doing, 2015, Berlin
katarakt festival, 2015, Hamburg
EUPHORIUM Mini-Festival, 2014, Leipzig
High Zero Festival, 2013, Baltimore, highzero.org
Sonic Circuits Festival, 2013, Washington D.C., dc-soniccircuits.org
Altera Festival, 2013, Naples, Italy
katarakt festival, 2013, with Stark Bewölkt Quartett, Hamburg
Tsonami, 2012, Valparaiso, Chile
Perspectives Festival, 2012, Västeras, Sweden
blurred edges festival, 2012, Hamburg
Teni Zvuka Festival, 2012, St. Petersburg
katarakt festival, 2011, with Nordzucker, Hamburg
Blow Up, 2010, Oslo

Festival Musiques Innovatrices, 2010, St. Etienne, musiquinno.fr
Seattle Improvised Music Festival, 2010, seattleimprovisedmusic.com
Densités Festival, 2009, Wesnes-en-Woevre, vudunoeuf.asso.fr
Edgetone New Music Summit, 2008, San Francisco
Soundfield Festival, 2007, Philadelphia
FONT Festival of New Trumpet Music, 2007, New York
Kaleidophon Ulrichsberg, 2007, Austria, jazzatelier.at
Festival für improvisierte und komponierte zeitgenössische Musik, 2006, Basel
Ausklangfestival, 2006, Hörbar Hamburg
On the Outside Festival, 2006, Newcastle with Daniel Carter, Roy Campbell, William Parker, Hamid Drake, Gail Brand, Pat Thomas and Gerry Hemingway amonst others. ontheoutsidefestival.co.uk
blurred edges, 2006, Hamburg, blurrededges.de
i and e Festival, 2006, Dublin, i-and-e.org
High Zero Festival, 2005, Baltimore, Maryland, highzero.org
Plain Music Festival, 2005, Warsaw

Suoni e Sound, 2002, Elba
Festival Unerhört, 2001, Wendland
Jazzwoche Hannover, 2000
Szünetjel Festival, 1999, Budapest (Tim Hodgkinson, Albert Márkos, Johannes Bauer, John Edwards, Rhodri Davies, Dieter Ulrich, Söres Zsolt)
LEM Festival, 1999, Barcelona
Warsaw Autumn, 1998, International Festival of Contemporary Music
European Improvisation Orchestra (with Tim Hodgkinson, Albert Márkos, Martin Klapper, Krzysztof Knittel, Raymond Strid, amongst others) Radio- and TV broadcast
Konstanzer Jazzherbst 1995 und 2001
HumanNoise Congress 1995, Wiesbaden
Jazzfestival Schaffhausen 1995
Rote Fabrik, Zürich 65 (Dorothea Schürch, Marianne Schuppe, Hannah E. Hänni, Co Streiff, Birgit Ulher, Stevie Wishart, Claudia Ulla Binder, Robyn Schulkowsky), Radiobroadcast DRS
Canaille Festival 1992, Frankfurt
Jazzfestival Hannover

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November 24th, 2022 by Afrigal

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Mick Goodrick

(* 9. Juni 1945 in Sharon, Pennsylvania; † 16. November 2022[1]) war ein amerikanischer Jazzgitarrist und -lehrer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

oben: mit  Gary Chaffee

 

Goodrick begann unter dem Eindruck von Stan Kentons Sommercamps im Alter von elf Jahren Gitarre zu spielen und studierte bis 1967 am Berklee College of Music, wo er anschließend auch unterrichtete. 1970 entstanden in Chicago erste Aufnahmen, als er bei Woody Herman and His Orchestra spielte (Woody, Cadet). Von 1973 bis 1976 arbeitete er mit dem Vibraphonisten Gary Burton, mit dem er auch einige Alben einspielte wie The New Quartet und In The Public Interest.

Seitdem unterrichtete Goodrick am Berklee College und am New England Conservatory und trat nur noch sporadisch als Musiker auf. Mitte der 1970er Jahre gab Goodrick die Verwendung eines Plektrums auf und spielte fortan mit einer Fingerstyle-Technik. 1978 nahm er als Leader eines Quartetts mit Eddie Gomez, John Surman und Jack DeJohnette auf. Von 1979 bis 1981 leitete er ein Trio mit einem seiner Schüler, dem Gitarristen Randy Roos, und Steve Swallow. Seit 1982 tourte er mit Charlie Hadens Liberation Music Orchestra. 1987 schloss er sich DeJohnettes Special Edition an, mit der er bis 1990 auf Tournee ging und Aufnahmen machte; gleichzeitig spielte er in einem Quartett mit Dewey Redman, Haden und Paul Motian. Außerdem war er auch Sideman von Pat Metheny (den er stark beeinflusste), John Scofield, John Abercrombie, Dave Liebman, Steve Swallow, Mika Pohjola, Laszlo Gardony und Greg Hopkins.

Goodrick veröffentlichte zudem Alben mit einem kooperativen Quartett (1990 mit Claudio Fasoli, Palle Danielsson und Tony Oxley), in einer weiteren Gruppe mit Fasoli, Paolino Dalla Porta und Billy Elgart (1991), in einem Duo mit Joe Diorio (1993). Im Bereich des Jazz war er laut Tom Lord zwischen 1977 und 2009 an 66 Aufnahmesessions beteiligt, außer den Genannten ab den 1990er-Jahren auch mit Jim Hall, Kent Sangster, Jerry Bergonzi, Hal Crook, Wolfgang Muthspiel, Greg Hopkins, Ed Byrne, Lello Molinari, Dan Wall, Vardan Ovsepian, Dominique Eade und in der Formation Three Play + (American Waltz, u. a. mit Phil Grenadier und George Garzone).

Sein Buch  gilt als Standardwerk für Gitarristen. Dies Buch hat eine andere Herangehensweise als andere Gitarrenliteratur. Zwischen 2001 und 2007 erschien sein dreiteiliges Mr. Goodchord’s Almanac of Guitar Voice-Leading for the Year 2001 and Beyond. Gemeinsam mit Tim Miller verfasste er das Lehrbuch Creative Chordal Harmony for Guitar: Using Generic Modality Compression (Berklee Press/Hal Leonard 2012).

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November 23rd, 2022 by Afrigal

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Robert Mehmet İkiz

 

Foto von Johan Bergmark 9.jpg

İkiz zog im Alter von 4 Jahren von Istanbul, Türkei, nach Stockholm, Schweden.

Im Alter von 2 Jahren begleitete er Tschaikowsky-Symphonien auf Töpfen und Pfannen in der Wohnung seiner Großmutter in Istanbul und hatte früh Interesse an Musik entdeckt.

Die Musik von Jimi Hendrix war İkiz‘ größter Einfluss in der Grundschule, zur selben Zeit, als seine erste Band „Straight Ahead“ tourte und Konzerte in ganz Schweden gab.

Ikiz studierte zwischen 1995 und 1998 am Stockholmer Musikkonservatorium im Programm für afroamerikanische Musik. 1998 gewann er dort den jährlichen Wettbewerb und erhielt ein Stipendium für ein Studium an der Los Angeles Music Academy.

 

Während dieser Zeit in Südkalifornien sammelte er wertvolle Erfahrungen in der amerikanischen Jazzszene und spielte in David Ornette Cherrys Impressions Of Energy, zu dem unter anderem Musiker wie Justo Almario und Ralph „Buzzy“ Jones gehörten.

Zurück in Europa mit Stockholm als Basis, begann İkiz mit verschiedenen Gruppen und Projekten auf der ganzen Welt zu touren und nahm regelmäßig Aufnahmesessions auf. Ikiz hat in über 40 Ländern wie Australien, China, Frankreich, Mexiko, USA, Südafrika, Russland, Südkorea, Griechenland, Ungarn, Österreich, Tschechien, Rumänien, Norwegen, Finnland, Holland aufgetreten, Workshops abgehalten oder Studiosessions durchgeführt , Belgien, Italien, Serbien/Montenegro und viele mehr…

Im Oktober 2017 erhielt Ikiz vom schwedischen Radio die Auszeichnung „Musiker des Jahres“.

Der Preis heißt „Jazzkatten“ und wurde noch nie an einen Schlagzeuger vergeben.

Ikiz wurde auch 2015 für denselben Preis nominiert.

Das Talent von İkiz wurde von der schwedischen Königlichen Musikakademie anerkannt, als er Auszeichnungen erhielt.

 

„Checking In“ (Stockholm Jazz Records, 2012) ist der Titel des Debütalbums von Ikiz als Solokünstler. China Moses, Shai Maestro, Nils Landgren, Magnus Lindgren und Karl Olandersson sind einige der Musiker, die auf dem Album auftreten.

„Zoetic Sessions“ (Stockholm Jazz Records, 2015) ist das zweite Soloalbum von Ikiz und wurde von Robin Bennich co-produziert.

Bobby McFerrin, Joe Sample, Ivan Lins, die NDR Big Band, das BBC Orchestra, die Berliner Philharmoniker und Barbara Hendricks sind einige wertvolle Künstler und Orchester, mit denen Ikiz aufgetreten und auf Tournee gegangen ist.

İkiz ist dafür bekannt, ein äußerst vielseitiger Schlagzeuger/Perkussionist zu sein, der alle Arten von Musik gespielt und aufgenommen hat, von Straight-Ahead-Jazz bis hin zu Funk und Pop. Die musikalische Vielseitigkeit von Ikiz ist in verschiedenen Bands zu hören, in denen er festes Mitglied ist, wie zum Beispiel:

Nils Landgren Funk Unit,  Dan Reed-Band,  Petter Bergander-Trio,

Eigene Bands & Projekte:

Ikiz-Kabinenpersonal,

IKIZ 4/4,

Lahza (Cenk Erdoğan / Ikiz),

Lindgren Ikiz-Duo,

Ikiz / Rydh,

Mousa Elias & Ikiz

Andere Bands, mit denen Ikiz häufig spielt.

Ida Sand,

Lars Danielson,

Nicola Conte

 

Man kann İkiz´s Schlagzeug auf vielen verschiedenen Alben in allen Stilrichtungen hören.

Die Künstler reichen von dem amerikanischen Popstar Ace Young (Produzent Desmond Child), dem Prager Symphonieorchester, Dan Reed, Nils Landgren, Caecilie Norby, Magnum Coltrane Price, Jacob Karlzon, Magnus Lindgren, Don Grusin und vielen, vielen mehr.

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November 22nd, 2022 by Afrigal

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in arbeit

 

Ron Carter

Cominando, Reprise / Album: Foursight – Stockholm Vol. 1
Ron Carter & Foursight Quartet

Miles Davis:
„Circle“ / Album: „Miles Smiles“
Miles Davis Quintet

Ron Carter:
Third Plane / Album: Third Plane
Ron Carter, Herbie Hancock, Tony Williams

Johann Sebastian Bach:
Brandenburg Concerto #2 in F major, BWV 1047, 3nd movement / Album: CD The Classical Jazz Quartet: Play Bach
Ron Carter & Classical Jazz Quartet

Sigmund Romberg:
Softly As In A Morning Sunrise / Album: Jim Hall & Ron Carter: Alone Together
Ron Carter, Jim Hall

Ron Carter & Miles Davis:
Eighty-One / Album: Bill Frisell – Ron Carter – Paul Motian
Ron Carter, Bill Frisell, Paul Motian

Miles Davis, Victor Feldman:
Seven Steps To Heaven / Album: Dear Miles
Ron Carter

Horace Silver:
Summer In Central Park / Album: Richard Galliano: Panamanhattan
Ron Carter, Richard Galliano

John Lewis:
The Golden Striker / Album: The Golden Striker
Ron Carter & Golden Streiker Trio

Ron Carter:
Obrigado / Album: Jazz & Bossa
Ron Carter & Golden Streiker Trio

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November 21st, 2022 by Afrigal

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Sascha Kaisler

Drummer, Schlagzeuglehrer, Clinician, Session- und Studiodrummer, DVD Author, Webmaster, Produzent, DVD Editior und Familienvater – multitasking ist das Zauberwort!

Facts:
Musikstudium mit Hauptfach „Drumset“ am ACM (Academy of Contemporary Music) in Zürich (CH), inklusive 2 Jährige Pädagogikausbildung nach Richtlinien des SMPV (Schweizer Musikpädagogen Verband).
Privatstudien bei Dom Famularo (internationaler Clinician, USA), Helge Rosenbaum (Brazilian Drumset, GER), Jose Cortijo (Latin Percussion, E), Joachim Fuchs Charrier (GER)
Konzerte und Tourneen mit verschiedenen Gruppen/Künstlern durch u.a. USA, UK CH, GER, Litauen, Rumänien, etc. Mit „Blaze“ (Metal, ex-Iron Maiden UK 2006) oder „Die Happy“ (Alternative, als Sub).
Träger des KULTURFÖRDERPREIS (2004) der Stadt Sin

„Acoustical South“ bzw. „Renée Walker“

 

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November 15th, 2022 by Afrigal

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Ben Riley

 

(* 17. Juli 1933 in Savannah, Georgia; † 18. November 2017 in West Islip, Suffolk County (New York)[1]) war ein US-amerikanischer JazzSchlagzeuger.

Rileys Eltern zogen mit ihm von Georgia nach New York City, als er vier Jahre alt war. Dort wurde er in seiner Highschool-Zeit Schüler des Bandleaders Cecil Scott. Seit 1953 diente er in der US Army, wo er Mitglied einer Jazzband war. Nach dem Armeedienst arbeitete er mit zahlreichen New Yorker Musikern, darunter Randy Weston, Mary Lou Williams, Sonny Rollins, Woody Herman, Stan Getz, Billy Taylor und Johnny Griffin.

In den 1960er Jahren war er Partner des Pianisten Thelonious Monk, mit dem er zahlreiche Tourneen absolvierte und Alben einspielte. Daneben trat er in dieser Zeit mit Earl Hines, Andrew Hill, Hank Jones, Barry Harris und Clark Terry auf. Nachdem er fünf Jahre als Lehrer einer New Yorker Schule gewirkt hatte, wurde er Mitte der 1970er Jahre Mitglied des New York Jazz Quartet und Partner von Alice Coltrane. Daneben war er Mitglied des Ron Carter Quartet, mit dessen Mitgliedern Buster Williams und Kenny Barron er später ein Trio bildete. Aus diesem wurde mit dem Tenorsaxophonisten Charlie Rouse die Band Sphere.

Nach dem Tod von Rouse löste sich die Band auf, Riley arbeitete weiter mit Barron, daneben auch mit Abdullah Ibrahim, Barney Kessel, Chet Baker, Johnny Griffin, Andrew Hill (Shades, 1987) und anderen. 1992 wurde er in die Coastal Jazz Hall of Fame seiner Geburtsstadt Savannah aufgenommen. Im Bereich des Jazz war er laut Tom Lord zwischen 1958 und 2013 an 32 Aufnahmesessions beteiligt. Seine letzten Jahre verbrachte Riley in einem Pflegeheim. Er starb am 18. November 2017 im Alter von 84 Jahren.

Ben Riley

von Jeff Potter

 

Ben Riley starb am 18. November im Alter von 84 Jahren. Zu Ehren seiner historischen Karriere präsentieren wir dieses Interview mit ihm, das erstmals 1986 in der September-Ausgabe des Modern Drummer- Magazins erschien.

Ruhm? Ben Riley kann sich nicht erinnern, jemals das Gefühl gehabt zu haben, „berühmt“ zu sein. Es ist ein Wort, das er vermeidet. Obwohl er sagt, ein Freund habe ihn einmal „das bestgehütete Geheimnis des Jazz“ genannt, hält die Gemeinschaft der Jazz-Schlagzeuger sein autoritatives Spiel in höchstem Respekt. Es ist jedoch wahr, dass Ben nie seinen gerechten Anteil an Medienaufmerksamkeit erhalten hat. Sein Gesicht war nicht oft in den Musikmagazinen zu finden, aber Musiker, die hervorragendes Schlagzeugspiel verlangten, wussten bereits, was das Publikum nur langsam entdeckte.

In der ersten Hälfte seiner Karriere, von Mitte der 50er bis Ende der 60er Jahre, wurden viele der großen Persönlichkeiten des Jazz von Bens anmutigen Talenten unterstützt, darunter Sonny Rollins, Junior Mance, Ahmad Jamal, Stan Getz, Roland Hanna, Eric Dolphy, Woody Herman, John Lewis, Kenny Burrell, Walter Bishop Jr., Sonny Stitt, Billy Taylor, Kai Winding, Eddie „Lockjaw“ Davis, Nina Simone und Johnny Griffin. Aber der krönende Auftritt, der ihm einen Platz in der Jazzgeschichte sicherte, war sein vierjähriger Aufenthalt (1964-67) mit dem unberechenbaren Individualisten des Jazz, Thelonious Monk.

Ben nahm während der Jahre bei Columbia Records mit Monk auf und brachte einige erstaunliche klassische Beispiele für melodisches Schlagzeugspiel auf Vinyl. Alben wie„It’s Monk’s Time“ , „ Monk “ , „ Underground und die kürzlich erschienenen 1964 erschienenen Live-Aufnahmen Live at the It Club undLive At The Jazz Workshop zeigen, wie Ben nicht nur die Band swingt, sondern auch Monks Musik mit brillanter Farbigkeit überzieht. Wie konnte Riley mit Zeugnissen wie diesen die Bedeutung seiner musikalischen Beiträge nicht erkennen?

Eine Antwort kam mir in den Sinn, als ich mit Ben beim Mittagessen im Jazzclub Sweet Basil in Greenwich Village saß. Mehrere Leute, die zufällig in den Club kamen, kamen auf ihn zu, um Ben herzlich zu begrüßen, und ein paar Bekannte winkten ihm von der Straße zu, als sie an dem Café mit den Glaswänden vorbeigingen. Da ich wusste, dass Ben seit vielen Jahren auf Long Island lebt – fünfzig Meilen vom Village entfernt –, kommentierte ich: „Es scheint, als kennst du so ziemlich jeden in der Gegend!“ „Nein, nicht wirklich“, lachte der Trommler mit traurigen Augen und Salz-und-Pfeffer-Bärten, während er an seinem Kaffee nippte. „Es ist nur so, dass ich hier gespielt habe, seit sie diesen Club zum ersten Mal eröffnet haben.“

Da liegt der Schlüssel. Weltweit ist es ähnlich. Ben explodierte nie mit einem plötzlichen glitzernden Spritzer, der die Medien anzog. Er war einfach immer da : eine tief verwurzelte, beständige Säule exzellenter Musikalität im Jazz-Drumming. Einige Künstler – wie Monk, dessen Gesicht auf dem Cover vonTime erschien – hatten das Glück, konkrete Medienbeweise ihres Ansehens zu sehen. Ben ist jedoch ein Künstler, der ohne die heraldischen Trompeten der Medien leise zu künstlerischen Höhen aufgestiegen ist und nun zu Recht als einer der Jazz-Schlagzeugmeister gilt. Wie Monk ihm einmal prophetisch sagte: „Du bist ein Teil der Geschichte, und du merkst es nicht einmal.“

Nach den Monk-Jahren brachen der Stress, die Belastung und die Entmutigung der geschäftlichen Seite der Musik auf Ben zusammen und er verbannte sich vollständig aus der Musik. Der Abschied von der Musik für vier Jahre gab ihm eine bessere Perspektive und neue Kraft für die Rückkehr. Er spricht von diesen seelensuchenden Jahren mit einer sanften Stimme, die Andeutungen von Wunden offenbart, die erst jetzt durch die Weisheit der Reife gelindert wurden. Die Lektionen, die er gelernt hat, sind Denkanstöße für jeden aufstrebenden Künstler.

Seit er Anfang der 70er Jahre für die zweite neugeborene Hälfte seiner Karriere in die Szene zurückgekehrt ist, hat Ben mit Acts wie dem New York Jazz Quartet (mit Ron Carter, Frank Wess und Roland Hanna), Carmen McCrae, Alice Coltrane, das Ron Carter Quartett und das Jim Hall Trio. Er ist auch mit einer Gruppe mit Toots Thielemans, Milt Jackson und Bob James in die Sowjetunion gereist. 1984 begann Ben mit dem südafrikanischen Pianisten/Komponisten Abdullah Ibrahim alias Dollar Brand zu spielen. Er spielt weiterhin Verabredungen mit Ibrahims Big Band und spielte auch auf ihrem letzten Album, Ekaya.

Die Gruppe, die eine anhaltende Liebe für Ben ist, ist Sphere, die er zusammen mit seinem ehemaligen Monk-Alumnus und Tenorsaxophonisten Charlie Rouse, dem Pianisten Kenny Barron und dem Bassisten Buster Williams gegründet hat. Sphere – das zwei heimische Alben veröffentlicht hat, Four in One und Flight Path – bietet eine gesunde Portion Monk-Songs in seinem Repertoire. Anstatt Monk-Melodien nur allzu vertraut aufzuwärmen, hält die Gruppe die Balance zwischen der Bewahrung des authentischen Geistes der Musik und dem Einbringen ihrer eigenen frischen Perspektive. Monk hätte es so gewollt.

Bei Bens letztem Date mit Sphere im Village Vanguard war sein Spiel so scharf und lebendig wie immer. Sein Gespür für die Ergänzung von Solisten und sein Feingefühl für Dynamik sind meisterhaft. Pläne für ein eigenes Aufnahmeprojekt brauen sich nun in seinem Kopf zusammen. Vielleicht werden diese Zukunftspläne mehr Geschichte schreiben – ob er es merkt oder nicht.

MD: Sphere scheint die Gruppe zu sein, die am besten geeignet ist, die Fackel von Monks Musik zu tragen.

Ben: Sphere wurde im selben Jahr gegründet, in dem Thelonious starb. Kurz bevor er krank wurde, gründeten wir das Quartett. Wir suchten nach einem Namen für die Band, weil es keinen Anführer in der Gruppe gab. Der Name Sphere wurde von Kenny Barron vorgeschlagen. Der Rest der Band sagte zu Kenny: „Nun, weißt du, dass Sphere der zweite Vorname von Thelonious ist?“ Und Kenny war sich dessen nicht einmal bewusst! Es war also sehr seltsam, denn natürlich spielten wir auch einige von Monks Musik in unserem Repertoire. Kurz bevor Thelonious krank wurde, riefen wir seine Familie an, um herauszufinden, ob sie etwas dagegen haben würden, dass wir den Namen verwenden, und sie taten es nicht. Auf unserem ersten Album Four in One haben wir alle Thelonious-Stücke aufgenommen. Es war seltsam: Der Morgen, an dem wir ins Studio gingen, war der Morgen, an dem er starb. Wir haben es erst nach Ablauf der Verabredung erfahren. Es war unheimlich. Der ganze Tag hatte sich für mich seltsam angefühlt, und ich hatte keine Ahnung, warum das so war. Als ich nach Hause kam, erfuhr ich, was passiert war.

MD: Es muss schwierig gewesen sein, mit dieser Musik umzugehen, besonders da Sie und Charlie Rouse Monk-Alumni sind. Hast du festgestellt, dass du dir bewusst sein musst, mehr als nur eine „Tribute-Band“ zu sein? Four in One war viel mehr als das. Sphere hat seine eigene Persönlichkeit.

Ben: Ja, wir wollten die Tatsache feststellen, dass wir nicht wie die Mingus Dynasty Band waren. Wir werden jedoch immer Musik spielen und aufnehmen, die der Firma von Thelonious gehört. Es gibt ein paar Melodien im Rechtsstreit, die wir gerne aufnehmen würden. Aber warum etwas aufnehmen, von dem wir wissen, dass es nicht an seine eigene Firma geht – Stücke, die von seiner Familie kontrolliert werden? Er hat so viele Melodien, mit denen die meisten Leute nicht vertraut sind. Er hat ziemlich viele Songs geschrieben, die nicht oft gespielt werden, weil sie hart sind. Es ist zunächst einmal nicht die einfachste Musik zu spielen, weil es so eine persönliche Musik ist. Thelonious ist einer der wenigen Komponisten, dessen Musik fast Note für Note gespielt werden muss, damit sie so klingt, wie sie klingen soll. Der größte Teil seiner Musik spielt sich von selbst. Das Schöne daran ist die Einfachheit. Wenn Sie es vermeiden, sich zu überziehen, Sie werden durch das, was er geschrieben hat, erwärmt. Meine größte Erfahrung mit dieser Musik war, als wir sie mit einem neunköpfigen Orchester spielten, weil ich alle Farben hören konnte.

MD: Als Pianist hatte Monk nicht nur seinen eigenen Sound, sondern auch ein skurriles Swing-Feeling. Sie und Rouse haben ihn in dieser Art von Gefühl so gut ergänzt. Es war fast mehr ein Aufprallen von punktierten Noten als ein implizites Swingen in Triolen. Als Sie sich Monk’s Gruppe anschlossen, nachdem Sie mit vielen anderen Jazzführern gespielt hatten, hatten Sie das Gefühl, dass Sie einen Gang wechseln mussten, um mit dem Monk-Swing-Feeling kompatibel zu sein?

Ben: Er hatte ein großartiges Gefühl für Zeit und rhythmische Konstruktion. Ich spielte zwei oder drei verschiedene Arten in dieser Band, bis ich mich wohl fühlte. Bestimmte Melodien erforderten, dass ich einen anderen Weg fand, den Beat zu interpretieren. Ich habe mich später mehr für einen Shadow-Wilson-Spielstilentschieden, weil er den anderen Musikern viel Raum ließ, das zu tun, was sie wollten, und nicht diktierte, was geschah. Thelonious würde immer Einzeiler auf dich fallen lassen. Anstatt dir direkt zu sagen, was du tun sollst, gab er dir einen kleinen Hinweis, wie zum Beispiel: „Weil du der Schlagzeuger bist, heißt das nicht, dass du den besten Beat hast.“ Er sagte: „Man kann nicht immer jeden Song mögen. Ein anderer Spieler mag das Lied vielleicht besser als Du; sein Beat könnte besser sein als dein Beat.“

Was er sagte, war, dass Du zuerst zuhören solltest, bevor Du die Kontrolle übernehmen und herausfinden kannst, wer den Swing im Beat hat. Und wer den besten Beat hat, dem schließt du dich an. Nachdem wir jahrelang mit Sphere zusammen gespielt haben, stellen wir fest, dass wir einander mehr zuhören. Und das hat mit dieser Vorstellung von Zeit und Gefühl zu tun: Die anderen gesellen sich zu dem, der gerade das beste Gefühl hat.

MD: Monks Comping-Stil war ungewöhnlich. Seine linke Hand ließ einige überraschende harmonische/rhythmische Akzente fallen. Manche Drummer wären darüber erschrocken.

Ben: Es regt zum Nachdenken an und verlangt, dass man sich auf die Musik einlässt. Anstatt nur Takte zu zählen, muss man sich melodisch darauf einlassen. Es ist fast so, als würde man mit einem Sänger arbeiten.

MD: Du wurdest als „melodischer Schlagzeuger“ bezeichnet. Denkst Du an dein Spiel in diesen Begriffen?

Ben: Es gibt theatralische Spieler und es gibt melodische Spieler. Ich glaube, ich spiele den melodischen Stil, weil ich mit vielen Trios und Sängern gearbeitet habe. Außerdem gab es in der Zeit, aus der ich kam, mehr „Melodie“-Songs. Damit ein Schlagzeuger wirklich mitmachen konnte, musste er die Melodien und Strophen lernen, um wirklich im Einklang mit dem zu sein, was alle anderen taten.

MD: Sogar dein Solospiel zeigt diese melodische Struktur.

Ben: Ich glaube, das Hören von Max Roach hat mich dazu veranlasst, damit anzufangen. Wenn Du Max genau zuhörst, wirst Du feststellen, dass er die ganze Zeit die Melodie spielt. Viele Schlagzeuger, die Erfahrung mit Melodien haben, spielen „melodisch“, auch wenn die Melodien abstrakter sind. Zum Beispiel wurde in Elvins Spiel mit ‚Trane eine melodische Struktur aufgebaut. Sogar in Ornette Colemans Musik – die viele Leute als „out“ bezeichnen – ist alles melodisch, wenn man auf die rhythmische Struktur der Bläser und der Rhythmusgruppe hört.Mir war schon immer bewusst, mit Strukturen zu spielen. Manche Leute gehen einfach „da raus“, ohne eine Möglichkeit, zurückzukommen. Sonny Rollins pflegte zu sagen: „Wenn du spielst, ist es, als würdest du auf einer Autobahn fahren, auf der du noch nie zuvor gefahren bist, aber es gibt immer Sehenswürdigkeiten. Du musst diese Zeichen setzen.“

MD: Als Führungskraft hatte Monk ein starkes persönliches Konzept. Hat er erwartet, dass Du einfach aufgreifen kannst, was er kreiert, oder hat er nach Möglichkeiten gesucht, Dir etwas Besonderes zu entlocken?

Ben: Für die Drums hat er mir die Freiheit gelassen, herauszufinden, was ich tun kann, um das Geschehen zu verbessern. Außerdem hat er nie etwas gespielt, von dem er glaubte, dass ein Spieler nicht damit umgehen könnte. Er würde gerade genug Musik spielen, und wenn er dachte, dass Du dich damit wohl fühlst, würde er sich anderen Dingen zuwenden, die komplizierter sein könnten.

Bei meinem ersten Job mit ihm hatten wir keine Probe gehabt.Wir gingen direkt nach Europa, und er spielte einfach. Später sagte er: „Wenn ich nicht geglaubt hätte, dass Du damit umgehen kannst, hätte ich Dich nicht eingestellt.“

MD: Auf einigen der Platten, die Sie mit Monk aufgenommen haben, ist kein richtiger Sideman-Credit aufgeführt. Es hat mich schockiert, einen Liner-Note-Artikel zu sehen, der sich einfach auf „einen Bassisten und Schlagzeuger“ bezog.

Ben: Dazu kann ich nur Theorien anbieten. Ich weiß, wovon du sprichst. Aber ich hasse es, darüber nachzudenken, warum das so sein könnte. Manchmal, wenn Platten neu aufgelegt werden, möchte die Plattenfirma nur an den Künstler denken und sich nicht die Mühe machen, den Sideman aus zu zahlen. Ich habe jetzt viele Platten in Europa gefunden, auf denen Larry [Gales, Bassist] und ich spielten, aber wir wussten nichts darüber, bis wir dort drüben ankamen.

MD: Glaubst du, dass ein Grund dafür, dass du in den Medien übersehen wurdest, darin lag, dass du im Schatten von Monk standst?

Ben: Im Grunde glaube ich, lag es daran, dass ich keine auffällige Person bin. Medienleute neigen dazu, über Flash zu schreiben; sie hören nicht zu. Wenn sie nichts Auffälliges sehen, können sie nichts hören. Dies ist ein sehr visuelles Zeitalter.

MD: Ironischerweise war das vielleicht einer der Gründe, warum Monk auf das Cover von Time kam . Obwohl allein seine Musik die Ehre verdiente, hat er möglicherweise auch deshalb Aufmerksamkeit erregt, weil er ein schillernder, exzentrischer Mensch war.

TIME Magazine Cover: Thelonious Monk - Feb. 28, 1964 - Jazz ...

Ben: Die Öffentlichkeit hat lange gebraucht, um zu erkennen, was für ein Genie sie mit Monk in der Hand hatten. Und einige Medienleute sagten entmutigende Dinge über Thelonious. Als ich mit ihm anfing, las ich Rezensionen. Er sagte zu mir: „Bis ich dir sage, dass du nicht das tust, was ich von dir will, mach dir keine Sorgen. Sie wissen nicht, was ich tue, also können sie auch nicht wissen, was du tust.“ Das hat mich also davon abgehalten, mir allzu große Sorgen um die Medien zu machen.

Jeder würde es lieben, wenn die Medien begeistert wären, aber manche Leute brauchen länger, um die Aufmerksamkeit zu bekommen, und manche Spieler bekommen sie nie. Ich habe Spieler gehört, von denen ich dachte, dass sie zu den besten der Welt gehören, und niemand hat je von ihnen gehört. Also habe ich zumindest das Glück, dass ich durch Thelonious etwas Sichtbarkeit hatte. Später wurde ich von einem ganz neuen jüngeren Publikum wahrgenommen, als ich mit Alice Coltrane spielte.

MD: Mit Abdullah Ibrahim zu spielen ist eine weitere Situation, in der der Leader ein sehr persönliches Gefühl hat.

Ben: Abdullah kommt aus einer anderen Kultur. Wie Makaya Ntshoko auch.

Hier ist eine andere Person mit einer anderen Herangehensweise an Zeit und Beat. Es ist ganz anders, als wir es gewohnt sind. Es ist eher ein entspannter Stil oder ein frühes Rock-Ding. Es gibt einen afrikanischen Drum-Einfluss, also musst du dich zurücklehnen und dem Vorrang vor dem lassen, was du tust. Ich kann mit ihm nicht auf dem Laufenden bleiben. In gewisser Weise ist das wie bei Thelonious: Er wollte, dass ich dabei bin, aber nicht, um es zu erzwingen. Als ich zum ersten Mal zu Abdullahs Band kam und wir die erste Probe machten, näherten sich die Musiker der Musik wie eine westliche Band sie spielten ein bisschen zu „hip“. Aber mit ihm kann man so nicht spielen. Es gibt möglicherweise nicht so viele Notizen, und Du musst jede einzelne einrichten und daraus etwas machen.

Am Schlagzeug muss ich den Rhythmus nehmen und erweitern. Anstatt zu versuchen, zu viel auf einmal zu tun, muss ich es bauen – sehen, wie weit es gehen kann, und dann die Akzente und Farben ändern. Ich habe es genossen, weil es von mir verlangt hat, anders zu denken und anders an die Musik heranzugehen.

MD: Ich verstehe, dass Du im Grunde Autodidakt bist?

Ben: Ich habe alleine angefangen und dann in der Schule studiert. Mein erster Lehrer war Cecil Scott, ein Saxophonist, der in den Tagen, als Harlem heiß war, eine Big Band hatte. Der erste Ort, an dem ich je gearbeitet habe, war sonntagnachmittags im Sudan-Club mit seiner Band.

Wenn Du anfängst zu spielen, vergöttern Sie bestimmte Spieler.

Also habe ich einmal versucht, wie Max Roach zu spielen, und dann habe ich Art Blakey gehört und das in mein Spiel integriert. Dann hörte ich Philly Joe Jones, und das beeindruckte mich. Aber der größte Eindruck kam in der Nacht, als ich Kenny Clarke hörte.

Von da an versuchte ich, überall dort zu sein, wo er arbeitete. Ich fand es toll, dass er niemals übertrieben hat, egal mit wem er gespielt hat. Er war immer direkt unter allen und half immer alles auf zu bauen. Er hob die Musik hervor, ohne jemanden zu überwältigen, und das hat mich an ihm beeindruckt. Ich entschied, dass ich so spielen wollte.

Aber am wichtigsten war, dass ich ein vielseitiger Spieler sein wollte. Ich fühle mich immer noch nicht wirklich als Solistin. Manchmal habe ich etwas zu sagen, aber ich muss mir nicht so viel Zeit nehmen, es zu sagen. Ich möchte nur diese Aussage machen und direkt mit der Musik weitermachen.

MD: Bei Monk hattest du viel erweiterten Soloraum.

Ben: Monk hat mich die ganze Zeit dazu gebracht.

MD: Dich gemacht!

Ben: Na ja, eher würde er mich dazu inspirieren, weil er mir Raum ließ und ich etwas tun musste. [lacht] Also, ja, ich schätze, in gewisser Weise hat er mich dazu gebracht, mich zu engagieren und an strukturelles Spielen zu denken. Ich würde denken: „Okay, ich weiß nicht, wie lange er mich hier draußen lassen wird, also anstatt einfach etwas willkürlich zu tun, lass es mich so strukturieren, wie der Song strukturiert ist.“ Jedes Mal, wenn ich die Songs spielte, konnte ich etwas hinzufügen, weil ich die Melodie in meinem Kopf hatte, und ich konnte die Melodie verschönern und erweitern.

Die Arbeit mit Sonny Rollins brachte mich dazu, darüber nachzudenken, wie Hornisten phrasieren, und ich fing an, diese Phrasierung auf das Schlagzeug anzuwenden. Das ist ein weiterer Grund, warum ich zum melodischen Spielen gekommen bin. In der Zeit, in der ich aufgewachsen bin, gab es immer jemanden, der dich inspirierte oder dir etwas sagte, das dir helfen würde, darüber nachzudenken, was du tust. Sie machten Vorschläge, ohne Vorschläge zu machen. Das erste Mal traf ich Kenny Clarke bei Minton’s. Ich habe gespielt, und ich habe ins Publikum geschaut und ihn gesehen. Ich habe versucht, so gut wie möglich zu spielen und so viele Sachen wie mir einfielen. Als ich vom Musikpavillon herunterkam, ging ich zu ihm hinüber und er sagte: „Yeah! Das war wundervoll. Lass uns in die Innenstadt gehen und den und den hören.“ Ich sagte: „Ich kann nicht. Ich muss hier bleiben und arbeiten.“ Er sagte, „Arbeit? Willst du mir damit sagen, dass du danach etwas spielen wirst?“ [lacht] Es hat mich dazu gebracht, innezuhalten und nachzudenken. Er sagte mir, ich solle mir Zeit nehmen und meinen Freiraum nutzen – Ordnung schaffen. Du kannst es übertreiben, ohne es zu merken. Man muss lernen, was man nicht spielt.

Eines der Dinge, die ich sowohl beim Spielen mit Monk als auch mit Sphere mochte, war, dass wir nicht immer die gleichen Melodien im gleichen Tempo spielten. Wenn dies passiert, kannst Du nicht hereinkommen und „Cheats“ entwickeln. Da jede Melodie jedes Mal, wenn alle sie spielen, in einem anderen Tempo sein könnte, passen die Dinge, die du zuvor gespielt hast, beim nächsten Mal nicht, sodass du immer anders an die Sache herangehen musst.

Das ist eine der großartigen Lektionen, die ich von Thelonious gelernt habe. Er spielte das, was wir früher „zwischen den Tempi“ nannten. Er pflegte zu sagen: „Die meisten Leute können nur in drei Tempi spielen: langsam, mittel und schnell.“ Also spielte er zwischen all dem und wir mussten lernen, diesen Beat zu fühlen. In bestimmten Tempi hättest du große Probleme beim Zählen, also müsstest du die Struktur fühlen.

MD: Ich erinnere mich an einen seltenen berühmten DownBeat -Test mit verbundenen Augen von Monk. Er hatte viele ungewöhnliche Antworten; es war ein Aufruhr.

Ben: Ich bin mir sicher, dass es das war!

MD: An einem Punkt im Test kommentierte Leonard Feather: „Habe ich gehört, dass das Tempo falsch war?“ und Monk antwortete: „Nein, alle Tempi sind richtig.“

Ben: Richtig. Er fand, dass jedes Tempo, das wir spielten, in Ordnung war, solange wir es durchführten. An einem Tempo ist nichts auszusetzen: Es ist das, was du damit machst. Bei meiner ersten Erfahrung mit ihm in Amsterdam haben wir „Embraceable You“ als sehr langsame Ballade gespielt. Dann ging er zu „Don’t Blame Me“ über. Er stand auf, sah zu mir herüber und sagte: „Trommel solo!“ Zu meinem Glück habe ich in den Supper Clubs der Upper East Side gearbeitet und dort viel Besen gespielt, und ich mag Besen. Als ich es spielte, musste ich das Tempo also nicht verdoppeln, weil ich daran gewöhnt war, langsame Brush-Tempi zu spielen. Ich habe es genau in dem Tempo gespielt, das er mir vorgegeben hat.

Als wir zurück in die Umkleidekabine gingen, ging er einfach an mir vorbei und sagte: „Wie viele Leute, die du kennst, hätten das tun können?“ und er ging weiter. Siehst du, ich hatte ihn um eine Probe gebeten und er sagte: „Was willst du machen – lernen, wie man schummelt?“

Es war wie in die Schule zu gehen. Er würde dir immer einen kleinen Test geben. Wenn er glaubte, du hättest Einfluss darauf, was passiert, würde er etwas tun, um dich zu testen, um zu sehen, ob du dir bewusst bist, wo du bist und was du tust. Er konnte zu jedem beliebigen Zeitpunkt etwas so Abstraktes tun, dass  man fertig war, wenn man nicht wussten, was geschah.

Eines Abends spielten Rouse, Larry Gales und ich gut, streckten uns aus und hatten viel Spaß, und Monk ging spazieren. Wir spielten im falschen Takt, aber wir merkten es nicht. Wir hatten den Takt komplett verloren, und ich glaube, Monk dachte zuerst, dass wir es absichtlich gemacht hätten. Dann, nachdem er dort für ein paar Refrains gesessen hatte, wurde er es leid, es zu hören. Zu Beginn des nächsten Refrains ließ er seine Hand auf das Klavier fallen und sagte: „Eins!“ Das war, als würde dir jemand ins Gesicht schlagen. [lacht] Glücklicherweise hatte mir Art Blakey einige kleine Tricks verraten, um sofort wieder einzusteigen.

Ben Riley

MD: Was hat er dir gesagt?

Ben: Er sagte: „Roll!“

MD: Es scheint, dass Offenheit und kühler Kopf Charaktereigenschaften sind, die Sie für diesen Auftritt brauchten. Viele andere Spieler hätten womöglich die Fassung verloren, wenn sie auf der Stelle mit einem Ballade-Brush-Solo überrascht worden wären.

Ben: Ich wusste, dass er nicht versuchte, mich zu verletzen. In der Zeit, als wir aufkamen, versuchte niemand, jemanden in Verlegenheit zu bringen.

MD: Das ist kaum zu glauben. Was ist mit den berühmten Cutting-Sessions?

Ben: Andere Leute nannten es eine „Cutting Session“. Es war anregend für dich, mit einem anderen Musiker zu spielen, der dir ebenbürtig oder besser ist, und herauszufinden, wie viel diese Person wirklich leisten kann. Es war eine freundschaftliche Situation. Heute spüre ich manchmal Feindseligkeit von Spielern, wenn sie den Job eines anderen übernehmen; Es ist fast so, als würden sie in den Krieg ziehen. Früher war es ein Krieg, aber ein freundschaftlicher.

MD: Wie gepolsterte Boxhandschuhe?

Ben: Ja, du hast ernsthaft versucht, den anderen Spieler umzuhauen; versteh mich nicht falsch. Jeder versuchte, an der Spitze zu stehen, aber es war nicht böswillig.

MD: Glaubst du, dass die heutige bösartige Situation auf den verstärkten Wettbewerb und den Mangel an Jazzwerken zurückzuführen ist?

Ben: Nein. Die Gesellschaft als Ganzes ist zu gewalttätig. Der ganze Wert, den wir einst für die Kunst hatten, ist nicht mehr da. Es wurde so sehr zu einem Geschäft und so wettbewerbsfähig gemacht, dass sich Leute buchstäblich gegenseitig in den Rücken fallen. Für Jazz gibt es nicht so viel Arbeit, und es gibt nicht einmal so viel für Crossover. Es hat hier draußen einen Krieg ausgelöst. Das ist wirklich feindselig und hat nichts mit Kunst zu tun. Das ist traurig.

MD: Monk war so etwas wie ein Musikphilosoph. Hat seine Philosophie Dein Spiel beeinflusst?

Ben: Er sagte zu mir: „Du hast bereits gelernt, wie man richtig spielt; Spiel jetzt falsch und mach es richtig.“ Das ist wie im Leben: Es gibt Situationen im Leben, die stehen in keinem Lehrbuch. Die wahre Herausforderung besteht also darin, herauszufinden, was man mit dem Leben anfangen kann, wenn es schief geht.

MD: Da fällt mir ein musikalisches Beispiel ein. Monks Ballade „Ruby, My Dear“ ist voller Dissonanzen, aber er lässt sie wie eine wunderschöne, lyrische Ballade wirken.

Ben: Es ist wunderschön. Das ist ein Beispiel dafür, wie man eine Note in seinem Geist hört, sie in unserem Herzen und unserem Geist fühlen und sie dann herauskommen lassen. Es braucht eine sehr sensible und warmherzige Person, um diese Dinge zu erreichen; es bedeutet geben. Wir haben viele Abnehmer; wir haben nicht viele Geber. Die Musik und das Musikgeschäft haben darunter gelitten.

MD: Du bist ein Meister der Trommelfärbung.

Ben: Ich versuche, Farben zu finden, die die Musik bewegen und schweben lassen. Dafür ist es wichtig, die richtigen Becken zu finden und in der richtigen Stimmung zu bleiben. Sie können es in Sphere hören.

MD: Wie haben Sie die Tonhöhe Ihrer Becken gewählt? Mir ist in einem Ihrer Sphere-Soli aufgefallen, wie Sie Drum-Licks in ein sich wiederholendes Becken-Pitch-Pattern einrahmen.

Ben: Die Becken sind auf eine schwerere und leichtere Art und Weise verwandt, obwohl ich nicht sagen kann, was die spezifischen Tonhöhen sind. Aber ich habe wirklich Zeit damit verbracht, nach Becken für verschiedene Farben zu suchen. Ich benutze eine, die ein leises Zischen hat, obwohl es eine flache Oberseite ist! Alle staunen, wenn sie es sehen. Es ist ein A Zildjian. Ein weiteres altes, das ich mit Thelonious verwendet habe und immer noch verwende, ist ein schweres A Zildjian. Ich benutze auch ein chinesisches Becken.

Ich habe einen etwas anderen Stimmstil am Schlagzeug. Als ich mit Kenny Burrell arbeitete, habe ich seine Gitarre und den Bass gestimmt, um die Drums in ihren Bereich zu stimmen. Seit ich mit Abdullah arbeite, habe ich sie wegen des afrikanischen Sounds richtig tief stimmen lassen. Bei Sphere nehme ich die Tom-Toms ein wenig davon ab.

Ich habe immer auf andere Spieler gehört, um etwas Neues zu finden, mit dem ich mich selbst herausfordern kann. Ich empfinde den größten Nervenkitzel, wenn ich Pianisten zuhöre, weil sie so viele Farben haben, mit denen sie arbeiten können. Wenn ich mit Pianisten spiele, versuche ich, meinen Kopf dort zu platzieren, wo sie herkommen. Ich bin Thelonious dankbar dafür, dass er mich zum Zuhörer gemacht hat. Viele Schlagzeuger sind keine wirklichen Zuhörer. Ich habe einige neue junge Leute wie Smitty Smith und Jeff Watts gehört, die wirklich zuhören. Es gibt heute so viele talentierte junge Leute, dass es mich freut, mich wieder mit Musik zu beschäftigen.

MD: Kannst Du etwas über die Zeit erzählen, in der Sie das Musikgeschäft verlassen haben?

Ben: Ich habe fast vier Jahre lang aufgehört zu spielen. Es hat mich nur bis zu dem Punkt erreicht, an dem ich darin ertrinke. Ich sah, dass ich benutzt und missbraucht wurde, und ich musste einfach davon Abstand nehmen.

MD: Die geschäftliche Seite der Musik?

Ben: Ja. Ich denke, das passiert vielen Menschen: Sie ersticken und wissen nicht warum, also kommen sie nicht davon weg, um einen Blick aus der Ferne zu werfen. Als ich davon wegtrat, hatte ich eine Chance zu atmen. Damals kam ich noch nicht einmal nach Manhattan, um Musik zu hören. Ich wollte überhaupt nicht in der Nähe von Musik sein. Es kam zu dem Punkt, wo mir wirklich schlecht wurde. Das Geschäft und die Persönlichkeitskonflikte – Leute, die sich streiten und einander in den Rücken fallen – ich musste einfach davon wegkommen.

MD: Du hast überhaupt nicht gespielt?

Ben: Nein, ich habe überhaupt nicht gespielt. Ich wollte nicht einmal das Radio einschalten. Ich arbeitete im audiovisuellen Bereich an einer Schule. Ich musste meinen Kopf frei bekommen. Mein Leben war so eingepackt, dass ich vergessen hatte, dass ich eine Familie hatte. Es war keine glückliche Zeit für mich oder meine Familie. Ich war ungefähr zehn Jahre lang ununterbrochen mit diesem ständigen Druck unterwegs: immer drängen und kämpfen, mich ducken, ausweichen – und trinken. Eins kam übereinander.

Schließlich dachte ich: „Wenn ich davon wegkomme, werde ich herausfinden, ob ich mich wirklich damit auseinandersetzen will oder nicht.“ Glücklicherweise begannen meine Freunde Alice und John Coltrane, als mich meine Langeweile zum Trinken trieb, und versuchten, mich zu überreden, zurückzukommen, und Ron Carter bestand darauf, dass ich ein bisschen mit ihm spiele. Das hat mich wieder in Schwung gebracht.

MD: War diese Frustration ein Ergebnis dessen, was Du als den heutigen Niedergang des Musikgeschäfts beschrieben haben?

Ben: Ach ja.

MD: Hast Du das während der Monk-Jahre gespürt?

Ben: Es baute sich damals auf. Tatsächlich war es, nachdem ich Monk verlassen hatte. Ich sagte nur: „Ich kann nicht spielen.“ Ich konnte nichts fühlen. Für diesen Zeitraum hatte ich die Lust verloren. Es war eine frustrierende Zeit für mich, weil ich so viele Dinge sah, von denen ich wusste, dass sie falsch waren, und ich konnte einfach niemanden davon überzeugen. In diesem Geschäft sieht man manchmal Dinge, die man vielleicht nicht sehen sollte, weil sie das ganze Konzept der Schönheit zerstören, das man in seiner Musik hat.

MD: Welche dieser Dinge haben die Musik ruiniert?

Ben: Ich spreche von Plattenfirmen, Managern, Veranstalterndu siehst zu, wie sie dich ausnutzen und das ganze Geld nehmen. Du siehst, dass sich die Leute trotzdem an die Person verkaufen, die sie eigentlich beraubt.

MD: War Monks Gruppe ein Opfer dieser Ausbeutung?

Ben: Es ist jedem passiert, nicht nur Monk. Ich glaube, das geht seitdem so. Nun, wenn Musiker mit ihren eigenen Kollegen zu tun haben und es ihnen egal ist – obwohl sie die Gründe verstehen, warum einige Musiker Drogen nehmen und andere Alkoholiker werden: Du bist mit Handschellen gefesselt. Wenn Du keine starke Person bist – wen interessiert das?

Es kommen noch 10.000 weitere Leute hinzu, wenn Du also kein schlechtes Geschäft akzeptieren willst, wird es jemand anderes tun. Und deshalb hat die Musik die Bühne erreicht, die sie hat. Zunächst einmal müssen wir als Musiker respektieren, was wir tun. Es ist wie alles andere. Wenn du Anwalt bist und deinen Beruf nicht respektierst, wirst Du natürlich schäbig. Wir Musiker haben diese Situation in unsere Gemeinschaft kommen lassen, und sie hat uns fast zerstört.

MD: Du hast dich gut an viele verschiedene Künstler angepasst.

Ben: Als Schlagzeuger muss man herausfinden, was das Beste für die Leute ist, mit denen man arbeitet. Dann integrieren Sie, was Du tust. Die meisten Schlagzeuger gehen zu einem Gig und sagen: „Okay, ich bin der Schlagzeuger. Gib mir nur das Tempo.“ Aber hey, das ist nicht der ganze Job. Die ganze Aufgabe besteht darin, zu hören, was sie sind

In diesem Tempo zu spielen, die Farben zu machen und die Person, die spielt, glücklich zu machen.

Apropos verschiedene Stile, ich habe sogar ein Set mit der Grand Ole Opry gespielt, als ich in der Amy war, weil der Drummer zu spät kam! Ich habe alles gespielt, von Jazz über Opry und Bar Mitzwa bis hin zu lateinamerikanischer Musik. Als ich nach Russland ging, spielte ich sogar mit einer Balalaika-Band! Meine Herangehensweise an das Schlagzeug ist darauf zurückzuführen, dass ich verschiedenen musikalischen Erfahrungen ausgesetzt war, aus denen ich schöpfe.

MD: Ich würde gerne eine Liste einiger bedeutender Künstler durchgehen, mit denen Du zusammengearbeitet hast, und erfahren, wie Du dein Schlagzeugspiel angepasst hast, um sie zu unterstützen. Wie sieht es zunächst mit Deiner Arbeit mit dem Doppeltenor-Team aus Eddie „Lockjaw“ Davis und Johnny Griffin aus?

Ben: Das war meine erste echte Road-Erfahrung mit einer Band. Wir reisten in einem Kombi von New York nach Kalifornien, in den Süden und durch den Mittleren Westen. Ich musste sehr hartnäckig sein, wenn ich mit ihnen spielte. Wir haben sehr schnell gespielt, und ich musste schnell denken und Ausdauer haben. Um die Intensität aufrechtzuerhalten, musste ich lernen, mental stark zu sein, damit ich nicht so hart spielen musste. Viele Leute spielen hart mit ihren Schultern und Armen. Aber wenn Du dir eine mentale Stärke bewahren kannst, kannst Du diesen Sound erreichen, ohne all diese Kraft zu verbrauchen. Das hat mir beigebracht, wie man Tempo hält.

Ich hatte zwei sehr individuelle Stylisten zur Begleitung. Also musste ich Johnny und Eddie verschiedene Dinge geben. Mit Johnny konnte ich mich mehr öffnen und mich beschäftigen. Mit Lockjaw kam ich in den Grundgroove und legte ein schwereres Vier-Gefühl hin, damit er darüber schweben konnte. Junior Mance war am Klavier, und ich musste auch anders für ihn spielen. Zu dieser Zeit war Junior völlig rücksichtslos und unbekümmert – wie wir alle, weil wir so jung waren. Es ging darum, dass ich alle zusammenhalte und ein Anker für Junior bin.

MD: Und mit dem Woody Herman Sextett und der Big Band?

Ben: Ich habe nur etwa zwei Monate mit der Big Band gespielt und etwas länger mit dem Sextett. Sie gingen nach Texas und Miami, aber damals konnten gemischte Bands nicht zusammenbleiben. Ich hätte durch die Stadt fahren und in einem anderen Hotel übernachten müssen. Woody ist ein Gentleman und ich habe es geliebt, mit ihm zu arbeiten, aber ich habe mich entschieden, nicht hinzugehen. Bei Woody konnte ich nicht so spielen wie bei Monk – mich mit dem zufrieden zu geben, den besten Beat zu haben konnte ich nicht. Das Tempo lag im Grunde an mir, weil es eine große Band war.

MD: Sonny Rollins?

Ben: Wir haben kein Klavier verwendet, also war das eine ganz andere Erfahrung für einen Schlagzeuger. Es waren Jim Hall an der Gitarre, Bob Cranshaw am Bass und ich. Sonny war mein wichtigster Phrasierungseinfluss. Freddie Hubbard kam herunter, um die Gruppe in der Jazz Gallery zu sehen, und er sagte zu mir: „Was machst du da, du spielst ja die Melodie?“ [lacht]

MD: Wie hat sich das Fehlen des Klaviers auf deine Herangehensweise an das Schlagzeug ausgewirkt?

Ben: Deshalb musste ich anfangen zu denken, wie Sonny dachte. Er ließ Jim manchmal spielen und manchmal nicht. Sonny hörte alle Akkorde, die er hören musste, und die meisten seiner Sachen basierten auf dem, was Bob Cranshaw und ich taten. Also versuchte ich, seinen Formulierungen zu folgen. Ich konnte nicht sagen, welche Klavierparts er hörte, aber ich konnte seine Farben hören.

MD: Als Du auf die Szene kamst, war Harlem voller Jazz. Wie war das für einen jungen, heranwachsenden Schlagzeuger?

Ben: Es gab sieben Tage die Woche Musik, 24 Stunden am Tag. Man konnte den Meistern zuschauen, von ihnen lernen und sich gute Ratschläge holen. Es gab immer einen Platz zum Spielen. Als sie Harlem abgewürgt haben, hat das alles umgebracht, weil Harlem der Schulhof war. Dort konnte man alle Musiker treffen. Alle Spieler aus Uptown und Downtown trafen sich in diesen kleinen Clubs. Du hattest auch die Möglichkeit, dich hinzusetzen. Damals hingen wir Trommler zusammen ab. Das sieht man heute kaum noch – diesen Austausch von Ideen und Erfahrungen. Eines der großartigen Dinge an der Arbeit an all den schwarzen Theatern war, dass wir alle in diesem Kreis waren, der in New York, Baltimore, Philadelphia, Washington, DC, Chicago und Detroit arbeitete. Wir reisten mit einer bestimmten Show an, sodass die Leute jeden Tag die Möglichkeit hatten, miteinander zu üben.

Ben Riley

MD: Wer waren einige der Schlagzeuger, mit denen Sie Ideen ausgetauscht haben?

Ben: Mickey Roker war einer. Willie Bobo zeigte mir immer Timbales-Dinge, und ich zeigte ihm Zeit-Dinge. Clarence Johnson war der beste Leser, also würde er uns helfen; Er brachte jeden Tag Bücher ins Theater. In den Pausen zwischen den Shows gingen wir weit oben ins Krähennest, weg von allen und arbeiteten an Dingen.

MD: Spielst du immer noch viel im Ausland?

Ben: Ich fliege seit drei Jahren regelmäßig nach Europa. Ich fahre dieses Jahr wieder mit Sphere. Wir haben ein Album bei Red Records fertiggestellt, das nur dort veröffentlicht wird. Ich habe auch Konzerte und ein Plattendatum mit Andrew Hill in Italien.

MD: Der Posaunist Roswell Rudd, der Monks Musik liebt, sprach einmal über Monk und ein begeisterter junger Klavierschüler sagte ihm: „Ich würde gerne bei Monk lernen. Glaubst du, er wäre bereit, mir eine Lektion zu erteilen?“ Rudd antwortete: „Das mag er, aber Du musst auf alles vorbereitet sein. Vielleicht setzt er sich mit dir ans Klavier, oder er geht mit dir spazieren und zeigt dir Dinge.“

Ben: Das kann Unterricht sein. Ich erinnere mich, dass Sonny Rollins mir sagte: „Üben muss nicht bedeuten, sich an sein Instrument zu setzen.“ Es gibt gewisse Lebenserfahrungen, die man in das, was man auf der Bühne tut, einfließen lässt. Manchmal hast du etwas im Kopf und kannst dein Instrument nicht erreichen, also planst Du es in Deinem Kopf. Wenn Du zu Deinem Instrument kommst, wirst Du staunen, was dabei alles passieren kann.

Ich versuche, mir der ästhetischen Schönheiten um mich herum bewusst zu bleiben. Ich schätze, das ist der Grund, warum ich so spiele, wie ich spiele: Ich bin Sentimentalist und Romantiker, auch wenn ich nicht immer so zu sein scheine. Ich denke, deshalb hat mich Abdullahs Musik angezogen: Sie hat eine luftige Qualität mit Raum, die mich fasziniert.

MD: Als du nach vier Jahren zum Spielen zurückkehrst, hat dein Schlagzeugspiel durch die Erfahrung eine neue Reife gewonnen?

Ben: Es war schwierig, zurückzukommen. Die Musik schien Lichtjahre entfernt zu sein. Auch jetzt frage ich mich manchmal, ob ich diesen Schritt gehen kann, weil die Leute schnell sind und ich mich von diesem Wettbewerbsvorteil entfernt habe. Aber ich bin mental härter für all das. Ich musste einfach wieder rein und die Dinge schärfen.

MD: Mentale Stärke hilft sicherlich, wenn man sich ums Geschäft kümmert. Inwiefern trifft das auf Ihr aktuelles Spiel zu?

Ben: Eine Lektion, die mir die alten Meister beigebracht haben, war, dass jedes Mal, wenn du vor Publikum spielst – jedes Mal, wenn du auf diese Bühne gehst – alles da oben ernst ist. Du kommst da nicht hoch und gibst nicht dein Bestes. Ich bin aus dieser Schule raus, Mann. Selbst wenn ich wütend bin, kann ich nicht dorthin gehen und nichts geben. Es ist ein Sakrileg, nicht zu geben. Da kommt die mentale Stärke ins Spiel.

Einige Führungskräfte haben dich absichtlich wütend gemacht, um dich dazu zu bringen, mit der Situation umzugehen. Du musstest hingehen und sagen: „Ich werde so gut spielen, dass es ihm leid tun wird, dass er das jemals gesagt hat.“ Dieses Geschäft ist hart für sensible Menschen, die diese Art von mentaler Stärke nicht aushalten können; Sie werden ausrasten, weil zu viele Leute Darts auf sie werfen.

Normalerweise rate ich jungen Leuten, die Schlagzeuger werden wollen, zuerst die Schule zu beenden. Das Geschäft wird immer hier sein. Junge Leute, die aufhören, wie ich es getan habe, werden in der Position sein, dass sie Musik machen müssen, und das wird sie doppelt belasten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du entdeckt oder weithin verfolgt wirst, ist … nun, ein gutes Beispiel ist, dass dies das erste Interview dieser Art ist, das ich hatte, und ich bin seit über zwanzig Jahren da draußen. [lacht]

MD: Du hast vorhin erwähnt, dass du dich für Gospelmusik interessierst.

Ben: Ich bin spirituell auf die Musik der Baptisten eingestimmt, weil das passt. Das ist der Blues, und vom Blues kommt man nicht weg, wenn man Jazz spielen will. Ich habe nicht in Kirchen gespielt, aber ich war dabei. Das hat mich veranlasst, mit meiner Rückkehr zum Spielen zu beginnen. Ich wollte den Chören zuhören, und das würde mich von all diesen negativen Dingen reinigen. Ich gehe noch. Der einzige andere Ort, an dem ich dieses Gefühl erlebt habe, war in Afrika, als ich dort drüben mit Abdullah spielte. Wir gingen in den Busch und in ein kleines Fischerdorf. Eines Nachts versammelten sich die Leute, brachten ihre Trommeln heraus und wir spielten alle zusammen. Es war hypnotisch. Ich wusste, dass Trommeln mächtig sind, aber ich hatte diese Art von Kraft noch nie erlebt. Sie haben einen Beat, der einfach heilig ist.

Wenn ich darüber nachdenke, ist es großartig. Die Leute, mit denen ich in Verbindung gebracht wurde, waren einige der besten und schwersten Leute im Geschäft. Ich war gerade jung genug, um nicht zu verstehen, wie viel passierte. Ich hätte mich vielleicht zu Tode erschrocken, wenn ich gemerkt hätte, was passiert ist. Ich habe es nicht gemerkt, weil ich so damit beschäftigt war, zu verbessern, was ich tun konnte, um zu all den Leuten zu passen, mit denen ich spielte, dass ich nie die Chance hatte, ein Ego zu bekommen.

MD: Wann ist dir endlich klar geworden, dass du ein Teil der Geschichte bist?

Ben: Als ich aufgehört habe zu spielen. Viele Leute kamen auf mich zu und sagten: „Was ist mit dir passiert? Wir haben dich in letzter Zeit nicht gesehen.“ Und mir war nie klar, dass irgendjemand überhaupt wusste, wer ich war. Ich war einfach froh, dass ich spielen konnte. Ich bin immer noch so. Ich lege nicht viel Wert darauf, ein ganz Großer zu sein. Alles, was ich wissen wollte war, sind die Jungs, mit denen ich arbeite, zufrieden mit dem, was ich mache, und ist das Publikum zufrieden mit der Musik, die wir ihnen bieten? Das ist mein größter Schatz, Mann. Das ist das Einzige, was ich verlangen könnte.

Dir ist nicht immer klar, wie viele Leben du berührst und wie viele Menschen dich beobachten. Es gibt Leute, die versuchen werden, dir nachzueifern, also ist es wichtig, darüber nachzudenken, was für eine Person du ihnen zeigen willst. Es ist eine große Verantwortung. Und als mir das dämmerte, Mann, da musste ich weg und darüber nachdenken, denn ich war wild und verrückt wie alle anderen.

Das ist ein gottgegebenes Talent, das wir haben;Wir haben es nicht nur von der Schule bekommen. Es ist uns als Teil dieses Universums gegeben, also müssen wir es nutzen. Ich habe viele junge Gesichter gesehen, die aufmerksam jede meiner Bewegungen beobachteten. Das bringt mich dazu, noch mehr zu glänzen, denn ich könnte etwas tun, das für einen jungen Menschen den Unterschied in der Welt ausmachen wird. Und wenn Du einem anderen Menschen etwas spirituell Erbauendes zu geben hast, das dieser Person helfen kann, einen weiteren Schritt zu gehen, dann geht es wirklich darum. Deshalb liebe ich Musik; Wir versuchen nur, jemandem einen Moment Freude zu bereiten. Ich glaube nicht, dass es etwas Höheres gibt.

MD: Ich kann mir nur schwer vorstellen, auf dein künstlerisches Niveau aufzusteigen, dich zu etablieren und dann vier Jahre lang nicht einmal Stöcke anzufassen.

Ben: Aber ich habe mich nie als „etabliert“ akzeptiert. Immer noch nicht. Ich betrachte mich selbst als eine Person, die einen Schritt zu einem Grad gemacht hat. Ich habe hier etwas erreicht, aber ich habe das Gefühl, dass es so viel mehr gibt, was ich nicht tue – oder dessen ich mir nicht bewusst bin –, also kann ich nicht selbstgefällig sein. Es gibt noch mehr für mich zu erreichen, denn ich bin immer noch hier. Ich weiß jetzt, woran ich arbeiten muss. Ob ich das alles schaffe, ist eine andere Geschichte. Ich bin mit einigen der Dinge, die ich getan habe, zufrieden, aber das Größte ist, wenn Leute zu mir kommen und mir sagen, wie sehr sie mich im Laufe der Jahre geschätzt haben.

Ich arbeite gerade mit Don Sickler an einem Buch, das meine Schlagzeugauszüge als Beispiele für Schlagzeugbegleitungsstile verwendet. Es war interessant, mich hinzusetzen und mein Schlagzeugspiel zu analysieren, weil es mir Dinge in meinem Spiel bewusst machte, die mir nicht bewusst waren. Don sagte mir: „Du bist das bestgehütete Geheimnis im Jazz. Alle reden über die Meister, aber die Leute wissen nicht einmal, dass du einer der Top-Jungs bist.“ Ich sagte zu ihm: „Wie kann das sein? Niemand weiß!“ Und er sagte: „Warte, bis du die Resonanz auf dieses Buch siehst.“

MD: Es ist seltsam, dich sagen zu hören, dass Du das Gefühl hattest, dass niemand von Dir wusste. So viele Jazz-Schlagzeuger wären von dieser Aussage schockiert.

Ben: Ich habe nie viel darüber nachgedacht, und ich bin dem Allmächtigen dankbar, dass ich das nicht im Kopf haben muss, denn das ist ein Hindernis. Monk pflegte zu sagen: „Wenn du dir selbst auf die Schulter klopfst, dann hast du den Groove verloren.“

 

 

 

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November 14th, 2022 by Afrigal

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Mark Mondesir

(* 12. Dezember 1964 in Stepney, London) ist ein britischer Jazz-Schlagzeuger.

Mark Mondesir begann ab 12 Jahren Schlagzeug zu spielen und war darin größtenteils Autodidakt, das heißt, er hörte Platten und beobachtete andere Schlagzeuger beim Spiel;

hatte aber auch Unterricht bei Trevor Tomkins. Zunächst spielte er mehr im Funk- und Fusion-Bereich und kam erst durch Wochenend-Workshops 1984/5, organisiert von Ian Carr, zum Jazz. Er traf dort Julian Joseph, der ihn mit Courtney Pine bekanntmachte. Auf Jamsessions folgten regelmäßige Auftritte und Aufnahmen mit Courtney Pine (u. a. „Journey to the Urge within“), in dessen Band er ab 1985 war. Danach war er bald ein gefragter Jazz-Schlagzeuger in Großbritannien und darüber hinaus, der auch von Schlagzeugveteranen wie Tony Williams und Dennis Chambers gefördert wurde.

Ab 1989 arbeitete er als Freelancer. Er spielte u. a. mit den Jazz Warriors, den Jazz Crusaders, den Marsalis-Brüdern, Julian Joseph, John McLaughlin, Larry Coryell, Art Farmer, Joanne Brackeen, Kevin Eubanks (auf dessen Album „Turning Point“ 1991 mit Dave Holland), Gary Thomas, McCoy Tyner, Joe Zawinul, Barbara Dennerlein, John Scofield, John Serry, Orphy Robinson und den Loose Tubes. Mondesir, der sich nach eigenem Bekunden nicht auf Jazz eingeschränkt wissen will, spielte auch mit Jethro Tull, Jeff Beck, Van Morrison, Brian Ferry, Keith More oder Ronnie Wood.

Mark Mondesir ist der Bruder des Komponisten und Bass-Gitarristen Michael Mondesir.

 

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November 13th, 2022 by Afrigal

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Legends of Jazz Drumming

 

2:07 – Baby Dodds 2:12 – Louis Cotrell, Henry Zeno, Tubby Hall, Henry Martin 3:53 – Zutty Singleton 6:23 – Kaiser Marshall 6:25 – Walter Johnson 6:28 – Cuba Austin 6:32 – Ben Pollack 6:35 – George Wettling 6:38 – Paul Barbarin 8:02 – Tony Spargo 9:55 – Sonny Greer 10:39 – Chick Webb 11:32 – Chick Webb Continued 12:01 – Gene Krupa 15:38 – Papa Jo Jones 17:25 – Newport Story 19:12 – Papa Jo Continued 20:40 – Big Sid Catlett 22:15 – Big Sid Continued 26:11 – Dave Tough 28:03 – Ray Badouc 29:33 – Ray Badouc Continued 30:31 – Ray McKinley 31:44 – Cozy Cole 34:15 – Louis Bellson 34:42 – Louis Bellson continued 37:28 – Buddy Rich 41:23 – Kenny Clarke 45:04 – Kenny Clarke Continued 46:00 – Max Roach 51:15 – Stan Levy, Denzil Best, Tiny Kahn, Teddy Stewart, Don Lamond, Shadow Wilson, Joe Harris, JC Heard, Art Blakey, Roy Haynes 51:40 – Shelly Manne 52:30 – Art Blakey 56:10 – Shelly Manne, Gene Krupa, Louis Bellson 59:00 – Gene Krupa

2:55 – Shelly Manne 6:24 – Chico Hamilton 6:27 – Denzil Best 6:32 – Connie Kay 6:38 – Vernel Fournier 9:50 – Chico Hamilton 10:08 – Connie Kay 13:15 – Joe Morello 19:25 – Art Blakey 23:35 – Louis Hayes 23:38 – Ben Riley 23:39 – Art Taylor 23:41 – Frankie Dunlop 23:43 – Ed Thigpen 23:45 – Rufus Jones 23:47 – Dannie Richmond 23:48 – Billy Higgins 23:49 – Jimmy Cobb 23:52 – Philly Joe Jones 30:22 – Ed Thigpen 30:49 – Jimmy Cobb 31:23 – Roy Haynes 35:06 – Jake Hanna 35:11 – Sam Woodyard 35:48 – Sonny Payne 42:13 – Buddy Rich 42:17 – Louis Bellson 42:25 – Mel Lewis 46:30 – Elvin Jones 55:50 – Ed Blackwell 55:53 – Rashied Ali 55:54 – Milford Graves 55:56 – Sonny Murray 55:58 – Beaver Harris 56:00 – Andrew Cyrille 57:00 – Jack DeJohnette 59:26 – Tony Williams 1:04:25 – Honorable Mentions

 

oben: Gary Husband drums

 

 

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November 12th, 2022 by Afrigal

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Vernel Anthony Fournier

Amir Rushdan

(* 30. Juli 1928 in New Orleans; † 4. November 2000 in Jackson (Mississippi)) war ein US-amerikanischer JazzSchlagzeuger. Bekannt wurde er durch sein Spiel im Trio des Pianisten Ahmad Jamal.

Vernel Fournier
In seiner Heimatstadt New Orleans begann er mit zehn Jahren in Marschbands zu spielen, wie den Young Swingsters. In dieser Zeit erhielt er Unterricht von dem New-Orleans-Jazz-Schlagzeuger Sidney Montague. 1945/46 studierte er am Alabama State College, wo er in Studentenbands spielte; in New Orleans arbeitete er sowohl mit Musikern des Traditional Jazz wie auch des Bebop. 1946 zog er nach Chicago, wo er zunächst in der Rhythm and Blues Band von King Kolax spielte.Dort spielte er dann mit vielen Chicagoer Musikern wie Paul Bascomb und Teddy Wilson. Von 1953 bis 1955 arbeitete er als Hausschlagzeuger im Bee Hive Club an Chicagos South Side, wo er durchreisende Solisten wie Lester Young, Ben Webster, Sonny Stitt, J. J. Johnson und Stan Getz begleitete. Im Trio von Norman Simmons spielte er 1956 (Norman Simmons Trio). 1957 wurde er Mitglied im von Ahmad Jamal, dem auch der Bassist Israel Crosby angehörte; er blieb bis 1962 in der Gruppe.
Vernel Fournier - Drummerworld
Das Trio trat in der Pershing Lounge auf und nahm eine Reihe erfolgreicher Alben für Argo/Chess Records auf; wie das 1958 erschienene Album Live at the Pershing und Ahmad Jamal Trio Volume IV. In seinem oft unterbewerteten Stil fiel vor allem sein subtiles Spiel mit dem Besen auf.Nach seinem Weggang von Jamal wurde Fournier zwei Jahre lang Mitglied der Band von George Shearing.
Anfang der 1960er Jahre wirkte er auch an Plattenaufnahmen von Sam Jones und Kenny Burrell mit, 1965/66 spielte er erneut bei Ahmad Jamal, außerdem begleitete er die Sängerin Nancy Wilson. Ab 1979 leitete er in Chicago ein eigenes Trio. 1975 konvertierte er zum Islam und nahm den muslimischen Namen Amir Rushdan an.1980 zog er nach New York und arbeitete mit dem Saxophonisten Clifford Jordan, begleitete gelegentlich die Sänger Billy Eckstine und Joe Williams und die Pianisten John Lewis und Barry Harris. In New York hatte er ein eigenes Trio und arbeitete als Lehrer in Barry Harris’ Jazz Cultural Theatre, der New School und dem Mannes College of Music. 1990 verbrachte er zwei Monate in Japan, wo er im Trio mit Tardo Hammer und Victor Sproles auftrat.1994 erlitt er einen Schlaganfall, was seine Musiker-Karriere beendete, aber er setzte seine Aktivitäten als Lehrer fort. 1998 zog er in den Bundesstaat Mississippi, wo er im Jahr 2000 an einem Hirn-Aneurysma verstarb.
Vernel Fournier - Drummerworld
Now with Peter Erskine

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November 6th, 2022 by Afrigal

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Electronic Frequencies

Electronic Frequencies

 

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November 6th, 2022 by Afrigal

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 Ableton Developers at Work

 

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November 6th, 2022 by Afrigal

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Kopf Herz Beine

Christian Gerke

 

Gesichtsbuch

 

 

 

 

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November 6th, 2022 by Afrigal

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Was ist Jazz wert??

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November 6th, 2022 by Afrigal

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Norbert Scholly

 

great music!!

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November 6th, 2022 by Afrigal

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Nate Wood

 (* 3. Oktober 1979 in New York City) ist ein amerikanischer Jazzmusiker (Schlagzeug, weitere Instrumente).

Nate Wood (2022)Bild: Tore Sætre

Wood lernte neben Schlagzeug und Bass auch Gitarre und Saxophon. Am California Institute of the Arts absolvierte er eine Ausbildung in Bass und Schlagzeug bei Charlie Haden und Joe LaBarbera. Er besuchte auch das LAMA College for Music Professionals für Schlagzeug, wo er bei Ralph Humphrey und Joe Porcaro studierte. 2001 gründete er mit Adam Benjamin, Shane Endsley, Kaveh Rastegar und Ben Wendel die Gruppe Kneebody, mit der er 2005 das selbstbetitelte Debütalbum bei Greenleaf Music veröffentlichte. Zudem tourte er mit The Calling zur Unterstützung ihres Debütalbums. Mit Kneebody veröffentlichte Wood nach dem Album Low Electrical Worker als drittes Album mit dem Sänger Theo Bleckmann das Album 12 Songs of Charles Ives bei 2009 bei Winter & Winter, das für den Grammy nominiert wurde. Weitere Alben folgten mit diesem Ensemble bis 2019.

https://www.youtube.com/watch?v=eQCMbbkEAEI

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November 5th, 2022 by Afrigal

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Marion Brown

Marion Brown

(* 8. September 1931 in Atlanta, Georgia; † 18. Oktober 2010[2][3] in Hollywood, Florida) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Altsaxophon, Komposition), Autor und Musikwissenschaftler.

Brown, der zunächst in einer Hausband spielte, absolvierte den Wehrdienst in einer Militärband; 1957 spielte er mit Johnny Hodges in Atlanta. Er studierte zunächst Saxophon, Klarinette und Oboe am Clark College in Atlanta, dann Rechtswissenschaft an der afroamerikanischen Howard University, sowie auch Musikerziehung, Politik, Wirtschaftswissenschaft und Geschichte. 1960 brach er das Studium ab und ging er nach New York City, wo er sich mit dem Dichter Amiri Baraka anfreundete und darüber mit der sich in der Stadt entwickelnden Free-Jazz-Szene in Kontakt kam.
Ab 1962 arbeitete er mit Musikern wie Rashied Ali, Alan Shorter oder Archie Shepp, der sein Mentor wurde; er wirkte auch bei Shepps Album Fire Music mit. John Coltrane engagierte ihn im Sommer 1965 für die Aufnahme seines Albums Ascension. In dieser Zeit arbeitete Brown auch mit eigenen Gruppen, u. a. mit Stanley Cowell. Ab 1959 unterrichtete er, schrieb Gedichte und über Musik, u. a. einen ersten Artikel über Ornette Coleman, und trat in Barakas Theaterstück The Dutchman auf. Mit einem Stipendium der Cité International des Artistes verbrachte er ab 1967 einige Zeit in Europa, wo er mit Karl Berger, Steve McCall, Barre Phillips, Alan Silva, Gunter Hampel und Jeanne Lee spielte und sich sein Interesse an afrikanischer Musik verstärkte.
1968 entstand die Filmmusik zu Marcel CamusUn été sauvage. „Im Zusammenspiel mit Hampel entwickelte Brown eine lyrische Sprache, mit der er endgültig eine eigene Stimme im Kanon des freien Jazz verankerte.“ Kurz vor seiner Rückkehr 1970 in die Vereinigten Staaten, nahm er mit Hampel, Lee, Anthony Braxton, Bennie Maupin und Chick Corea für ECM sein wohl bekanntestes Album Afternoon of a Georgia Faun auf, „auf dem er die Stimmung von Debussys Nachmittag eines Fauns mit einem perkussiven Klangbild und einer dynamischen Kollektivimprovisation aufnahm“.

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November 3rd, 2022 by Afrigal

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Juan Manuel Belda García

Secondary, 7 von 7

Vielseitiger Komponist, Arrangeur und Pianist/Keyboarder/Multiinstrumentalist aus Teneriffa (Kanarische Inseln, Spanien). Er begann seine musikalische Laufbahn in den 70er Jahren als Schüler der Musiker Juan Hidalgo und Luis Vecchio, um in den 80er Jahren in das Universum der elektronischen Musik in seiner experimentellsten Form einzutauchen.

Bit Band

Bitband

Die Bit Band ist ein Projekt des Keyboarders Juan Belda, das auf vier Elementen basiert: Jazz, Elektronik, der unstrukturierteste und zeitgemäßeste Rock und Experimente. Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 gibt es eine beständige und unaufhörliche musikalische Entwicklung der Band.

Juan Belda (Keyboard)
Enrico Barbaro (Bass)
Pelayo Arrizabalaga (Bassklarinette und Becken)
Juanjo Orti (Schlagzeug)
Epi Lorente (Gitarre)

Seit Anfang der 80er Jahre schienen seine musikalischen Vorschläge dem, was damals in Spanien gemacht wurde, immer einen Schritt voraus zu sein.
Als multidisziplinärer Künstler war er auch für Installationen in Kunstgalerien (Art Futura, Festival de Música Visual de Lanzarote, Espacio P, El Tanque de Tenerife, Fundación Jorge Castillo, Círculo de Bellas Artes de Madrid…) verantwortlich und hat Musik für Ballett komponiert , Theater, Fernsehen und Kino. Sein letzter Ausflug ins Kino ist der Soundtrack von Ramírez, Albert Arizas erstem Film und Preis für den besten Film in der Sektion New Filmmakers des Sitges Film Festival 2008.

 

 

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November 1st, 2022 by Afrigal

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Mino Cinelu

Primary

(* 10. März 1957 in Saint-Cloud, Frankreich) ist ein französischer Jazz– und PopSchlagzeuger.

Der Sohn eines aus Martinique stammenden Vaters lernte zunächst Gitarre spielen, bevor er sich autodidaktisch als Perkussionist ausbildete. Daneben spielt er auch Bandoneon, Flöte und tritt als Sänger auf.International bekannt wurde er 1981 als Perkussionist auf Miles Davis‚ Livealbum We Want Miles.
Auch an den Alben Star People, Decoy sowie Amandla von Davis wirkte er mit. Zugleich arbeitete er mit Weather Report, auf deren Alben Sportin‘ Life und This Is This! er auch als Gitarrist auftrat. 
In der Folge arbeitete er mit zahlreichen berühmten Jazzmusikern wie Dizzy Gillespie, Gil Evans, Pat Metheny, Cassandra Wilson, Herbie Hancock, Antônio Carlos Jobim, Wayne Shorter, Branford Marsalis (Buckshot LeFonque) Al Di Meola, Paquito D’Rivera, Geri Allen (The Gathering 1998), Gato Barbieri, George Duke, Marcus Miller, Christian McBride, Jacky Terrasson, Eliane Elias, Robin Eubanks, Nguyên Lê, David Sanborn, Toots Thielemans, Pino Daniele, Andy Summers und Popmusikern wie Sting, Carlos Santana, Tori Amos, Laurie Anderson, Lou Reed, Tracy Chapman, Sophie B. Hawkins, Duncan Sheik, Michael Franks, Peter Gabriel, Joe Cocker, Elton John, Salif Keïta, Chaka Khan, Curtis Mayfield, Joni Mitchell, Youssou N’Dour, Bonnie Raitt, Patti Smith, James Taylor, Stevie Wonder, Emmylou Harris und auch dem Chansonnier Charles Aznavour zusammen sowie der polnischen Sängerin Anna Maria Jopek.
1995 spielte Cinelu mit Dave Holland und Kevin Eubanks das Album World Trio ein, 1996 mit Kenny Barron Swamp Sally. 1999 erschien sein erstes Soloalbum Mino Cinelu, auf dem er von Mitch Stein und Richard Bona begleitet wurde. Ende 2002 erschien seine zweite CD Quest Journey. Hier wirkten neben Mitch Stein die Gitarristen Bill Frisell und Gerry Leonard, der Keyboarder Don Blackman, die DJs Logic und Nickodemus, der Sänger Toni Smith, die Rapperin Da Lioness und der Bassist Leo Traversa mit.https://www.youtube.com/watch?v=XFR2fDwtNvc2014 war er Teil der Band in der Konzertreihe Before the Dawn von Kate Bush. 2020 legte Cinelu mit Nils Petter Molvaer das Album SulaMadiana (Modern) vor.Cinelu gewann drei Grammys und wurde zum Chevalier dans l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt.

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Oktober 29th, 2022 by Afrigal

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LeonNduguChancler

(* 1. Juli1952 inShreveport, Louisiana; † 3. Februar2018 in Los Angeles, Kalifornien) war ein amerikanischerJazzschlagzeuger undMusikproduzent.

https://www.youtube.com/watch?v=3F5Z4qof5Nk

jazzartsgroup on Twitter: "In Memoriam: Leon "Ndugu" Chancler (1 July 1952 – 3 February 2018). Versatile & prolific drummer performed with Miles Davis, Santana, Frank Sinatra, Tina Turner, countless others, but perhaps
Chancler wuchs ab 1960 in Los Angeles auf und lernte ab dem zwölften Lebensjahr Schlagzeug. Bereits als Schüler spielte er bei Willie Bobo und bei Gerald Wilson; dann studierte er am „Californian State College“. 1970 arbeitete er mit Hugh Masekela und erstmals mit Herbie Hancock, in den nächsten Jahren trat er mit Thelonious Monk, Freddie Hubbard, Eddie Harris, Harold Land, Miles Davis und Joe Henderson auf, nahm aber auch mit Julian Priester, Hampton Hawes sowie mit der Santana Blues Band auf. Zwischen 1972 und 1980 spielte er außerdem regelmäßig bei George Duke.
Bild rechts:  Click me!!
Seit 1972 war er auch als Produzent für Flora Purim, Bill Summers oder Kenny Rogers tätig, dann auch für Michael Jackson, auf dessen Album Thriller er zudem am Schlagzeug saß.Chancler leitete eigene Gruppen, bei denen er mit Alphonso Johnson und Ernie Watts zusammenarbeitete, arbeitete aber auch bei Weather Report und bei den Jazz Crusaders; außerdem ging er mit Carlos Santana und mit Wayne Shorter auf Tournee. Er war weiterhin für Stanley Clarke, Donna Summer, Hubert Laws, Frank Sinatra, Lionel Richie, Kenny Rogers, Tina Turner und John Lee Hooker tätig.Mit Patrice Rushen bildete er das Duo 1+ONE. Weiterhin trat er mit Rushen, Ernie Watts und Alphonso Johnson auf. Ndugu lehrte in Los Angeles an der University of Southern California. Er erlag 2018 einem Krebsleiden.

 

 

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Oktober 23rd, 2022 by Afrigal

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Pharoah Sanders

eigentlich Ferell Sanders (* 13. Oktober 1940 in Little Rock, Arkansas; † 24. September 2022[1] in Los Angeles, Kalifornien), war ein amerikanischer Jazz-Musiker, Tenorsaxophonist und Multiinstrumentalist. Den Künstlernamen Pharoah verlieh ihm angeblich Sun Ra, mit dem er in New York Anfang der 1960er Jahre gemeinsam auftrat.

Pharoah Sanders (Warschau, 1981)

 

Sanders wuchs in einer musikalischen Familie auf, seine Eltern waren Musiklehrer. Er lernte zunächst Klarinette, stieg später während der High School auf das Tenorsaxophon um und machte sich mit dem Jazz vertraut. Seine frühen Vorbilder waren Harold Land, James Moody, Sonny Rollins, Charlie Parker und John Coltrane. Als Teenager spielte er auf lokalen BluesGigs in Little Rock und verdiente so sein Taschengeld. Nach der High School zog er nach Oakland (Kalifornien), wo er Musik studierte. Während dieser Zeit spielte er in Klubs der San Francisco Bay Area Jazz und Rhythm & Blues und machte sich so als Musiker einen Namen.

Pharoah Sanders (Warschau, 1981)

 

Anfang der 1960er Jahre zog er nach New York, wo er als Berufsmusiker Fuß zu fassen versuchte. Bis 1965 konnte er jedoch keinen nennenswerten Erfolg erzielen, so dass er gezwungen war, diverse Nebenjobs anzunehmen und sogar sein Instrument zu verpfänden. In dieser Zeit spielte er gemeinsam mit einigen Vertretern des Free Jazz wie Sun Ra (Konzert 1964 und resultierendes Album Featuring Pharoah Sanders and Black Harold) und Don Cherry. 1963 gründete er eine eigene Band mit dem Pianisten John Hicks, dem Bassisten Wilbur Ware und dem Schlagzeuger Billy Higgins. Die Gruppe erregte die Aufmerksamkeit John Coltranes, so dass Sanders 1964 gebeten wurde, mit Coltranes Band aufzutreten. Die gemeinsamen Auftritte wurden bis 1965 häufiger (etwa A Love Supreme: Live in Seattle), obwohl Sanders nie offiziell als Mitglied von Coltranes Band galt. Sanders’ und Coltranes Musik aus dieser Zeit wirft die traditionellen Jazz-Formeln und die funktionelle Harmonie über Bord und konzentriert sich stattdessen auf Töne, wie sie u. a. auf Coltranes Album Ascension von 1965 zu hören sind.

Nach Coltranes Tod arbeitete Sanders überwiegend mit eigenen Ensembles, aber auch mit Alice Coltrane. Nach einem Debütalbum für das Label ESP mit der Pianistin Jane Getz veröffentlichte er von 1966 bis 1973 mehrere Alben für das Label Impulse!. Seine erste Veröffentlichung auf diesem Label Tauhid wählte das Magazin Rolling Stone 2013 in seiner Liste Die 100 besten Jazz-Alben auf Platz 89. Es folgte ein Ausflug zu Arista. Von den späten 1970er Jahren bis 1987 erschienen seine Alben beim kleinen Independent-Label Theresa. Seit 1987 veröffentlichte er unter den Labels Evidence und Timeless, wobei Evidence Theresa übernahm und seine Alben aus dieser Zeit wiederveröffentlichte. 1995 erschien Message from Home, das von Bill Laswell produziert wurde, auf dem Major-Label Verve; im Vorjahr war Sanders neben Mahmoud Ghania auf The Seven Colors of Trance (Axiom) zu hören. Joey DeFrancesco beteiligte ihn 2019 an seinem Album In the Key of the Universe.

Sanders gilt als einer der Begründer des Ethno-Jazz, wobei er den Islam und die spirituellen Traditionen Afrikas oft in seine Arbeiten einbezog und zum Thema seiner Musik machte.

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Oktober 20th, 2022 by Afrigal

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Brian Michael Downey

Bild

(* 27. Januar 1951 in Dublin) ist ein irischer Schlagzeuger, vornehmlich bekannt als Mitglied der Rockband Thin Lizzy. Zusammen mit Phil Lynott war Downey das einzige konstante Mitglied der Gruppe bis zu ihrer vorläufigen Auflösung im Jahr 1983.

Bereits in seiner Jugend traf Downey Phil Lynott, der dieselbe Schule besuchte. Vor der Gründung von Thin Lizzy, war Downey Mitglied in einigen Bands gewesen unter anderem Sugar Shack, und wurde dann von Lynott überredet, dessen Band Orphanage beizutreten. Zusammen mit dem Gitarristen Eric Bell und dem Keyboarder Eric Wrixon bildeten sie schließlich das Quartett Thin Lizzy.

Brian Downey - DRUMMERWORLD

Neben seiner Tätigkeit für Thin Lizzy war er auch an Phil Lynotts Soloalben beteiligt, sowie an mehreren Alben Gary Moores, darunter Still Got the Blues.

Nach Lynotts Tod im Jahr 1986 spielte Downey nur noch zeitweise in der Besetzung mit John Sykes, Scott Gorham, Darren Wharton und Marco Mendoza. Seit 2010 ist er wieder Mitglied der Formation.

 

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Oktober 16th, 2022 by Afrigal

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Bernard Purdie

Bernard Purdie: Funky Hit Maker For The Ages | Modern ...

Bernard „Pretty“ Purdie (* 11. Juni 1939 in Elkton, Maryland), auch „Mississippi Bigfoot“ genannt, ist ein US-amerikanischer Schlagzeuger und Sessionmusiker, der mit unterschiedlichen weltberühmten Soul-, Rock-, Pop– und JazzMusikern gearbeitet hat. Nach eigenen Angaben hat er mit 2500 Musikern gespielt und ist auf mehr als 4.000 Aufnahmen zu hören. Damit wäre er der weltweit am meisten aufgenommene Schlagzeuger.

Purdie hatte seinen ersten Auftritt im Alter von 11 Jahren. Er zog 1960 nach New York City und begann mit Lonnie Youngblood zu spielen, bevor er bei King Curtis arbeitete; Albert Ayler holte ihn 1968 zu den Aufnahmen seines Ensembles. 1970 arbeitete er bei Aretha Franklin und war für fünf Jahre ihr Musical Director. Er tourte auch mit Trompeter Dizzy Gillespie und Saxophonist Hank Crawford und spielte mit Max Roach und Miles Davis (Get Up with It, 1974).Purdie gilt als einflussreicher und innovativer Vertreter des Funk und ist bekannt für einen „rolling“ Shuffle Beat, den er den Purdie shuffle nennt. Zwei Beispiele sind auf Steely Dan’s Home at Last und Babylon Sisters zu hören. Er gilt auch als einer der Erfinder des Acid-Jazz-Genre. Kollegen beschrieben seinen Stil als funkiest soul beat im Musikgeschäft. Er spielte den Soundtrack zu dem ersten afroamerikanischen Pornofilm namens Lialeh aus dem Jahr 1974.2016 listete ihn der Rolling Stone auf Rang 20 der 100 besten Schlagzeuger aller Zeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musiker und Gruppen, mit denen Purdie zusammen gespielt hat

(Auswahl)

https://www.youtube.com/watch?v=hYpN2wUI0zM

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Oktober 15th, 2022 by Afrigal

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Jason McGerr

Jason McGerr - Musician - Apogee Electronics Engineer

(* 19. Juli 1974 in London) ist ein US-amerikanischer Musiker, der vor allem als Schlagzeuger der Band Death Cab for Cutie bekannt ist.

McGerr ist in Bellingham, Washington, geboren und aufgewachsen. Im Alter von zehn Jahren begann er Schlagzeug spielen zu lernen, um in seine Mittelschulband aufgenommen zu werden. Mit 16 spielte er bezahlte Gigs in örtlichen Bars. In einem Interview mit KEXP im Jahr 2018 erklärte er, dass er wusste, dass er professionell Schlagzeug spielen wollte, als er mit 14 Jahren zum ersten Mal Led Zeppelins „Black Dog“ hörte. Er war ein begeisterter Angler und arbeitete bei H&H Sporting Waren, ein lokaler Fliegenladen, während der gesamten High School.

McGerr war zuvor Mitglied der Bands Krusters Kronomid und Eureka Farm sowie des Jazztrio Rockin‘ Teenage Combo. In der Dokumentation Rush: Beyond the Lighted Stage identifizierte McGerr Schlagzeuger Neil Peart als seinen Helden.

Death Cab für Cutie

McGerr trat Anfang 2003 der in Bellingham, Washington, ansässigen Indie-Rock-Band Death Cab for Cutie bei, um Schlagzeuger Michael Schorr zu ersetzen. Zwei Mitglieder der Band, Ben Gibbard und Nick Harmer, hatten zuvor in Eureka Farm gespielt, wo McGerr Gibbards Ersatz war. McGerr debütierte auf Death Cab for Cuties viertem Album Transatlanticism, das im Oktober 2003 veröffentlicht wurde und zwei von McGerr mitgeschriebene Songs enthält. Die Veröffentlichung von Transatlanticism, die von der Kritik hoch gelobt wurde, und eine starke kommerzielle Leistung (und schließlich die Gold-Zertifizierung durch die Recording Industry Association of America) brachte Death Cab for Cutie Mainstream-Erfolg. In einer Rede im Jahr 2003 bemerkt Benjamin Gibbard, dass er „definitiv glaubt, dass dies der letzte Schlagzeuger sein wird, den wir jemals haben werden. Es schließt sich irgendwie der Kreis“.

 

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Oktober 12th, 2022 by Afrigal

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Christian Vander

Christian Vander, role model | Musica (* 21. Februar 1948 in Nogent-sur-Marne, Département Val-de-Marne) ist ein französischer Schlagzeuger, Pianist, Komponist und Sänger und vor allem wegen seiner Band Magma bekannt. Weiterhin tritt er auch als Solist oder mit seinem Christian Vander Trio im Musikgenre Jazz auf.

Christian wurde 1948 als Sohn polnischbaltischer Eltern geboren. Sein Vater war Zigeuner und Violinist mit krimineller Laufbahn und seine drogenabhängige Mutter war ebenfalls Musikerin. Er ist Adoptivsohn des französischen Jazz-Pianisten Maurice Vander, der unter anderen auch für Claude Nougaro spielte. Neben den musikalischen Einflüssen seiner Eltern und Stiefeltern, sowie häufige Besuche internationaler Musiker in den Elternhäusern prägten Vanders musikalische Entwicklung. Er war von Anfang der 1970er bis in die 1980er Jahre mit der am 12. Dezember 1950 geborenen Sängerin und Musikerin Stella Zelcer verheiratet, die ebenfalls tragende Rollen in seinen Bandprojekten innehat. Sie haben eine gemeinsame Tochter Julie, die ebenfalls bei vielen Musikprojekten ihres Vaters aktiv ist.

Von Magma habe ich alle Aufnahmen seit Jahren. Diese Band hat mich besonders beeinflußt und begeistert, weil sie eine eigene Sprache entwickelt hatte. Ich meine hier eine Sprache wie Deutsch, Englisch, …usw. (s.weiter unten – um)

Er ist für sein virtuoses Schlagzeugspiel ebenso bekannt wie für seinen Gesang und sein Klavierspiel. Er erreichte in der Liste der 100 besten Schlagzeuger aller Zeiten des Magazins Rolling Stone Platz 100. Als Komponist wurde er von Rock, Jazz, Klassik und der Oper beeinflusst. Vanders Musik kann man grob als Progressive Rock bezeichnen, aber sein Stil ist so einzigartig, dass er damit ein eigenes Genre, den Zeuhl, erschaffen hat. Zusammen mit Klaus Blasquiz kreierte Vander die Kunstsprache Kobaïanisch, die beiden größere künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten bot als die französische oder englische Sprache. Bei Magma tritt Vander häufig unter seinem Pseudonym Zebëhn Straïn dë Ğeuštaah (etwa Aussprache: [‚zebɛn ʃtrain dɛ ‚gœʃta]) auf. Der kobaïanische Begriff Zeuhl bedeutet „himmlisch“ und ist die Abkürzung für zeuhl wortz, himmlische Musik.

Schattenblick

Ab 1983 trat er mit der Gruppe Offering auf, mit der er zwei Doppelalben einspielte. Von 1992 bis 1995 leitete er die Gruppe Les Voix de Magma. 1994 schufen Vander und Simon Goubert die Band Welcome, die aus 2 Schlagzeugern, 2 Bassspielern, 2 Saxofonisten und einem Pianisten bestand. Seit 1996 tourt Vander wieder mit Magma in wechselnden Besetzungen.

Band Offering oben

 

 

 

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Oktober 10th, 2022 by Afrigal

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Butch Trucks

Claude Hudson „Butch“ Trucks (* 11. Mai 1947 in Jacksonville, Florida; † 24. Januar 2017) war ein US-amerikanischer Schlagzeuger und eines der Gründungsmitglieder der Allman Brothers Band.

In Memory of Butch Trucks — Roots Rock Revival

In den frühen 60er Jahren trat Trucks seiner ersten Band, The Vikings, bei, mit der er 1964 eine erste Single aufnahm. Bei einem seiner weiteren frühen Projekte, The 31st Of February, die 1968 im selben Jahr gegründet und aufgelöst wurden, waren bereits Duane Allman und Gregg Allman dabei. 1969 half er schließlich mit, die Allman Brothers Band zu gründen, bei der er bis zu deren Auflösung im Jahre 2014 mitspielte. Er war bekannt für sein charismatisches Auftreten und seine oftmals stoischen Blicke auf andere Bandmitglieder, während er spielte.

Neben der Musik interessierte sich Trucks für Philosophie und Literatur. Zuletzt lebte er mit seiner Frau in Florida.

Sein Neffe, der Blues– und Slidegitarrist Derek Trucks, spielte ebenfalls bei den Allman Brothers.

Der Rolling Stone listete Trucks 2016 gemeinsam mit seinem Bandkollegen Jaimoe auf Rang 71 der 100 besten Schlagzeuger aller Zeiten.

Allman Brothers drummer Butch Trucks dies; cause unknown

Gruppen in denen er spielte:

Der Schlagzeuger wurde 69 Jahre alt. Trucks hat sich selbst erschossen, wie ROCKS aus dem unmittelbaren Bandumfeld bestätigt wurde. Er sei in keiner Weise depressiv gewesen. Als Hintergrund werden finanzielle Nöte vermutet. Scheiß Geld!!

Es folgen unstete Jahre, erst Seven Turns (1990) und Shade Of Two Worlds rehabilitieren die Allman Brothers Band als Giganten des Jam-Rock- und Southern-Blues. Noch besser klingen sie 2003 auf ihrer letzten Platte Hittin’ The Note, auf der Slide-Spezialist Derek Trucks nun auch im Studio den Posten von Dickey Betts übernimmt und mit Co-Gitarrist Warren Haynes verzahnt:

Mit Ausnahme von Gregg Allman war Butch Trucks bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2014 die einzige Konstante der Allman Brothers Band. Auch während der Atempausen der Allmans blieb Trucks immer musikalisch umtriebig, tobte sich mit dem prominent besetzten Jam-Projekt Frogwings aus, spielte mit weiteren Mitgliedern der Allman Brothers Band mit Les Brers und gründete die The Freight Train Band, mit der er bis zuletzt auftrat.

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Oktober 9th, 2022 by Afrigal

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Jai Johanny „JaimoeJohanson

(* 8. Juli 1944 in Ocean Springs, Mississippi) ist ein US-amerikanischer Schlagzeuger und Perkussionist. Er wurde vor allem als Gründungsmitglied der Allman Brothers Band bekannt.

Songs written by Jaimoe Johanson | SecondHandSongs

ED BLACKWELL MEMORIAL CONCERT CD (2008)

  1. Softly As In The Morning Sunrise (Oscar Hammerstein II, Sigmund Romberg)
  2. Twilight Waltz (Cedar Walton)
  3. People Get Ready (Curtis Mayfield)
  4. Deweys Tune (Walter Dewey Redman)
  5. I Believe I’ll Make A Change (Junior Mack)
  6. Impressions (John Coltrane)
  7. A Change Is Gonna Come (Sam Cooke)
  8. Mercy, Mercy, Mercy (Josef Zawinul)

Jaimoe – Great American Music

Johanson machte Mitte der 1960er Jahre im Rhythm and Blues auf sich aufmerksam. 1966 zählte er zur Begleitband von Otis Redding und tourte anschließend als Schlagzeuger mit Sam & Dave. Zu einem Engagement bei Curtis Mayfield, für das ein Angebot bestand kam es jedoch nicht. Johanson wurde als erster Musiker von Duane Allman angesprochen an dessen neuer Gruppe teilzunehmen. Die Allman Brothers Band erlangten dann mit At Fillmore East 1971 ihren kommerziellen Durchbruch.

 

Johanson blieb bei der Formation bis zu ihrer ersten Trennung 1976. Danach gründete er zusammen mit den anderen beiden Ex-Mitgliedern Chuck Leavell und Lamar Williams die Jazzrockgruppe Sea Level und nahm die beiden Studioalben Sea Level und Cats on the Coast auf, bevor er 1979 an der Reunion der Allman Brothers Band beteiligt war.

 

Sea Level war eine amerikanische Rockband, die sich stilistisch zwischen Blues, Rock und Fusionjazz bewegte.

Die Band entstand nach dem Auseinanderfall der Allman Brothers Band 1976 aus deren gitarrenfreier Rhythmusgruppe, die teilweise auch als We Three die Konzerte der Allman Brothers eröffnete. Hinzu kam der Gitarrist Jimmy Nalls. Der Name der Band, die zunächst als Quartett operierte, entstand aus einem Wortspiel mit dem abgekürzten Namen von C. Leavell, der zeitweilig als Bandleader fungierte.

JimmyNalls.jpg

1977 entstand ein erstes Album; für das zweite Album Cats on the Coast wurde die Besetzung erweitert (und erinnerte von der Besetzung her an die Allman Brothers). Auf dem dritten Album ersetzte der Schlagzeuger von Paul McCartneys Wings, Joe English, Johanson, der sich wieder den Allman Brothers angeschlossen hatte. Es entstanden zwei weitere Alben, bevor die Gruppe sich 1980 auflöste. Die meisten Kernmitglieder verfolgten dann Solokarrieren.

In Gedenken an Elizabeth Reed

1970 instrumental von The Allman Brothers Band

In Memory of Elizabeth Reed “ ist eine Instrumentalkomposition der amerikanischen Gruppe The Allman Brothers Band . Es erschien erstmals auf ihrem zweiten Studioalbum Idlewild South (1970), das auf Capricorn Records veröffentlicht wurde . Das vom Jazz beeinflusste Stück wurde von Gitarrist Dickey Betts geschrieben , einer seiner ersten Autorenkredite für die Gruppe. Betts benannte es nach einem Grabstein, den er für Elizabeth Jones Reed Napier auf dem Rose Hill Cemetery in der Heimatstadt der Band, Macon , Georgia , gesehen hatte . Es wurden mehrere Versionen der Komposition aufgenommen, wobei die Version 1971 auf dem Live-Album der Gruppe aufgeführt wurde Bei Fillmore East gilt allgemein als die endgültige Wiedergabe.

Wer war Elizabeth Reed, die Frau, die im Lied der Allman Brothers wunderschön verewigt wurde?

Nicht jemand, dem die Allman Brothers jemals begegnet sind oder von dem sie auch nur etwas wussten – abgesehen davon, dass sie tot war. Elizabeth Reed Napier, geboren am 9. November 1845, war eine Südstaatenschönheit, die nach Macon, Georgia, kam, um das Wesleyan College zu besuchen; sie starb 1935. „In Memory of Elizabeth Reed“, ursprünglich auf dem Album Idlewild South, ist ein schönes, komplexes Instrumentalstück des Gitarristen Dickey Betts, der viel Zeit damit verbrachte, auf dem Friedhof von Macon zu sitzen und zu schreiben, wo er Elizabeth Reeds Friedhof sah Name. Das Lied wurde eigentlich von einem lebenden Mädchen inspiriert – aber weil sie die Freundin von Boz Scaggs war, konnte Betts ihren Namen nicht verwenden. „Ein Autor hat mich einmal gefragt, wie ich das Lied geschrieben habe, und Duane [Allman] sagte: ‚Aw, er hat ein Mädchen über den Grabstein gefickt’“, sagte Betts. „Sie können sich vorstellen, wie sich das Mädchen, für das ich es geschrieben habe, danach gefühlt hat.“

(Auszug aus dem 2006 erschienenen Buch Is Tiny Dancer Really Elton’s Little John?: Music’s Most Enduring Mysteries, Myths, and Rumours Revealed, herausgegeben von Three Rivers Press, geschrieben von Gavin Edwards.)

 

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Oktober 9th, 2022 by Afrigal

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Nicolas Stocker

 

 

 (* 1988 in Zürich) ist ein Schweizer Fusionmusiker (Schlagzeug, Perkussion, Komposition).

Stocker wuchs in einer Musikerfamilie auf und spielt seit dem fünften Lebensjahr Klavier und seit dem elften Lebensjahr Schlagzeug. Von 2008 bis 2011 absolvierte er das Bachelor-Studium an der Zürcher Hochschule der Künste. Ein mehrmonatiger Studienaufenthalt in New York mit Privatunterricht bei Jim Black, Mark Guiliana, Kendrick Scott und Dan Weiss schloss sich an. 2011 bis 2013 studierte er Musikpädagogik an der Zürcher Kunsthochschule bis zum Master; weiterhin erhielt er Kompositionsunterricht bei Felix Profos und studierte an der Hochschule Luzern bei Gerry Hemingway, Norbert Pfammatter und Pascal Pons.

https://www.youtube.com/watch?v=1puJ7pqx1Q4

 

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Oktober 6th, 2022 by Afrigal

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Subharchord

Miersch am Subharchord II/III, heute in Berlin

ist ein elektronisches Musikinstrument, das insbesondere Untertöne (subharmonische Töne) in die Klangerzeugung einbezieht. Es wurde in der DDR entwickelt und in wenigen Exemplaren produziert.

„Die Töne resultieren aus einem Grundton mit der zugehörigen Obertonskala: den Sinustönen, die sich auf dem Grundton in verminderter Lautstärke aufbauen und die je nach Charakteristik die Art des Tones, wie wir ihn hören, ausmachen und deshalb klingt ein „c“ auf einer Gitarre, Violine oder Trompete jeweils anders, weil das Obertonspektrum anders ist. Subharmonische Mixturen entstehen, indem man die Obertonreihe ‚umkehrt‘ – die subharmonische Reihe ist ein Spiegelbild der normalen Obertonreihe. Der Grundton als ‚Tonbaustein‘ wird gleichsam geteilt – die harmonischen Obertöne werden dabei zum Verschwinden gebracht („gehen quasi in den Keller“), es bleiben die subharmonischen. Normale Obertöne verschmelzen für das Gehör in der Regel mit dem Grundton – dies funktioniert nicht mit den subharmonischen, die das Gehör noch differenzieren („herausfiltern“) kann.“

Manfred Miersch in: MDR Radio Orgelmagazin Figaro vom 22. November 2015.

Der neuartige elektronische Klang- und Geräuscherzeuger wurde auf Initiative von Gerhard Steinke, vormals Direktor im Rundfunk- und Fernsehtechnischen Zentralamt (RFZ) Berlin-Adlershof, von einem Team um Ernst Schreiber in den Jahren 1959 bis 1968 speziell für den Einsatz in Studios für experimentelle bzw. elektroakustische Musik sowie für den Einsatz in Rundfunk-, Film- und Fernsehstudios entwickelt. Gebaut wurde das Subharchord in einer Kleinserie von sechs Stück im RFZ Berlin. Eine spätere Fertigung sollte von der Firma Heliradio in Limbach-Oberfrohna erfolgen. Die Entwicklung des Klanginstruments wurde ab 1970 aus „musikpolitischen Gründen“ in der DDR gestoppt. Ein Gerät wurde im Funkhaus Nalepastraße gesichert hinterstellt. Das Gerät geriet in Vergessenheit und wurde im April 2003 von dem Berliner Klangkünstler und Musikhistoriker Manfred Miersch im Funkhaus Nalepastraße wiederentdeckt. „Sein Verdienst ist es sodann, historische Aufnahmen mit diesem Instrument gesammelt und den sich darum rankenden Band- und Schriftverkehr gesichtet und archiviert zu haben.“

Der Markenname Subharchord war für Gerhard Steinke rechtlich geschützt. Die Marke wurde zum 1. September 2015 gelöscht. Als technischer Konstrukteur und Erfinder gilt Ernst Schreiber.