April 26th, 2022 by Afrigal

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Kenwood Dennard

Kenwood Marshall Dennard (* 1. März 1956 in Brooklyn) ist ein US-amerikanischer Schlagzeuger, Pianist und Sänger im Bereich Jazz und Fusion sowie Musikpädagoge.

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Dennards Mutter ist Gloria DeNard; seine Eltern waren beide Sänger. Mit drei Jahren begann er Klavier zu spielen, mit acht Jahren Schlagzeug; außerdem sang er in einem Gospelchor, in dem auch Luther Vandross mitwirkte. Nach seinem Studium an der Manhattan School of Music und am Berklee College of Music (bei Alan Dawson 1973–1976) hatte er 1975 Unterricht bei Nadia Boulanger. Erste professionelle Jobs hatte er 1976 bei Pat Martino und 1977 in der Jazz-Rock-Band Brand X, wo er Phil Collins ablöste; danach arbeitete er als freischaffender Musiker u. a. mit Dizzy Gillespie, Phyllis Hyman, Pharoah Sanders und Manhattan Transfer. Seit 1984 trat er als Einmann-Band (Metarhythmic Orchestra) als Sänger, Keyboarder und Schlagzeuger auf. Des Weiteren leitete er von 1984 bis 1987 die Formationen Quintessence und Turn of the Century; ferner arbeitete er freelance mit Lew Soloff (Hanali Bay, 1983), Wayne Shorter, Harry Belafonte, Bobby McFerrin, Sting (…Nothing Like the Sun, 1987) und Gil Evans; von 1985 bis 1987 gehörte er der Band von Jaco Pastorius an.

In den 1990er Jahren arbeitete er mit Larry Coryell, war Mitglied der Jonas Hellborg Group, der Band von Stanley Jordan, Howard Johnsons Formation Gravity und der Tuba-Formation von Dave Bargeron, ferner trat er mit Miles Davis, Gil Evans und der George Gruntz Concert Jazz Band 1991 auf dem Montreux Jazz Festival auf. In dem Trio EB3 spielte er mit Michele Rosewoman und Robin Eubanks.

1992 nahm er unter eigenem Namen das Fusion-Album Just Advance (Big World) auf; mitwirkende Musiker waren Marcus Miller und Hiram Bullock. In den 2000er Jahren spielte er bei Rodney Jones.

Neben seiner Tätigkeit als Musiker arbeitet Dennard als Musikpädagoge, zu seinen Schülern zählt u. a. Jackie Barnes, Jay Rosen, Ken Serio und Paul Goldberg. Ferner schrieb er eine Reihe von Artikeln zu musikpädagogischen Themen und veröffentlichte die DVD The Studio/Touring Drummer. Inzwischen ist er Professor an der Berklee School of Music.

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Februar 19th, 2022 by Afrigal

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GILAD HEKSELMAN

Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Innenbereich

 (* 3. Februar 1983 in Kfar Saba) ist ein israelischer, in den Vereinigten Staaten arbeitender Jazzgitarrist, Komponist und Bandleader.

Hekselman wuchs in Alfey Menashe auf; er spielte ab sechs Jahren Klavier, ab neun Gitarre. In seiner frühen Jugend trat er im israelischen Kinderkanal auf, wo ihn befreundete Musiker mit Jazzmusik vertraut machten. Nach Abschluss der Thelma Yellin High School of the Arts zog er nach New York, wo er ab 2004 Jazz und Zeitgenössische Musik an The New School studierte, außerdem klassische nordindische Musik bei dem Sarod-Spieler Sanjay Sharma. Daneben trat er regelmäßig im Jazzclub Smalls auf und legte 2006 sein Debütalbum Split Life vor, das er mit dem Bassisten Joe Martin und dem Schlagzeuger Ari Hoenig aufgenommen hatte. 2006 gastierte er mit seinem Trio auf dem Jazz Festival Montreux; im selben Jahr begann die Zusammenarbeit mit Mark Turner. Er spielte außerdem mit Petros Klampanis, Jean-Michel Pilc, Nikoletta Szőke, Lilly-Ann Hertzman und Rory Stuart. 2021 leitet Hekselman ein Trio mit Joe Martin und Obed Calvaire. Hekselman lebt in Brooklyn.

Ben Ratliff, ein Jazzkritiker der New York Times, hörte in Hekselmans Spiel Anklänge an Pat Metheny und John Scofield und bescheinigte ihm das ganz eigene Talent, Melodien zu finden, „die bleiben“.

 

 

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Januar 16th, 2022 by Afrigal

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Tommaso Cappellato

Tommaso Cappellato

Spiritual Jazz meint zunächst eine Musizierhaltung von Jazzmusikern, die auf die Artikulation politischer Emanzipation ebenso zielt wie auf spirituelle Hingabe und kulturelle Selbstvergewisserung.[1] Sie entstand in den späten 1960er Jahren in der Auseinandersetzung mit dem Werk von John Coltrane. Eine erste Blüte hatte sie in den 1970er Jahren. Seit einigen Jahren gewinnt sie neue Aktualität.

Der italienische Schlagzeuger und Komponist Tommaso Cappellato war stets bestrebt, als Begründer und Schöpfer zahlreicher musikalischer Situationen seine Spuren zu hinterlassen. Seine Neugier für verschiedene Stile und sein ständiger Forscherdrang führten ihn dazu, zu reisen und verschiedene Länder der Welt zu erkunden, um einflussreiche Musiker zu treffen, von ihnen zu lernen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Während seines 9-jährigen Aufenthalts in New York nahm Tommaso an mehreren musikalischen Projekten aller Stilrichtungen teil. Eine bemerkenswerte Zeit in dieser Zeit war das 2-jährige Engagement im Rainbow Room, wo er 6 Nächte in der Woche mit dem Pianisten Ehud Asherie und dem Bassisten Joseph Lepore spielte. Bald darauf schloss er sich dem Vibes Trio mit dem Vibraphonisten Bill Ware und dem Bassisten Brad Jones an. 2004 gründete Tommaso zusammen mit dem in Brooklyn ansässigen Mc Yah Supreme die Hip-Hop-Band Brohemian und nahm das Album Post Modern Garden auf, auf dem er sowohl als Schlagzeuger als auch als Produzent fungiert. 2005 reist er nach Senegal, Afrika, um mit dem guineischen Perkussionisten und Sänger Salif Bangoura aufzunehmen, während er 2008 durch Japan und Australien tourt.

Derzeit leitet Tommaso sein eigenes Quartett mit Michael Blake, Giovanni Guidi und Joe Rehmer, das die Single The Knight exklusiv auf Vinyl und das komplette Studioalbum Open für das Label Elefante Rosso veröffentlicht. Andere Projekte, an denen er arbeitet, sind Youngtet mit den brandneuen Talenten Alessandro Lanzoni am Klavier und Gabriele Evangelista am Bass; Nesso G mit den Saxophonisten Francesco Bigoni und Michele Polga und dem Bassisten Danilo Gallo; Dionysiac Hammond Trio mit dem Gitarristen Domenico Caliri und Emiliano Pintori an der Hammond-Orgel.

Tommasos KOOPERATIONEN umfassen Auftritte und Aufnahmen mit: Tim Armacost, Omer Avital, Peter Bernstein, Michael Blake, Robert Bonisolo, Fabrizio Bosso, George Cables, Carol C (Si-Se‘), Mark De Clive-Lowe, Antonio Farao‘, Joel Frahm , Aaron Goldberg, Steve Grossman, Debbie Harry (Blondie), Jon Hendricks, The Jazz Passengers, Lionel Loueke, Junior Mance, Ronnie Mathews, Ron McClure, Dado Moroni, Butch Morris, Dj Nickodemus, Enrico Pieranunzi, Marc Ribot, Pietro Tonolo, Harry Whitaker, Richard Wyands

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Dezember 17th, 2021 by Afrigal

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Oren Ambarchi

(* 1969 in Sydney) ist ein australischer Multiinstrumentalist und Komponist.

Ambarchi wurde in einer Familie sephardischer Juden aus dem Irak geboren. Er besuchte eine orthodoxe jüdische Schule in Brooklyn, New York City. Seine Musikerkarriere begann er als Free-Jazz-Schlagzeuger. Später wechselte er unter dem Einfluss von Japanoise zur Gitarre und wurde in der Noise-Szene aktiv. Auch nennt er die Komponisten Morton Feldman und Alvin Lucier als frühe Einflüsse. 1993 trat er auf Einladung John Zorns auf dem Radical Jewish Culture Festival in New York auf. 1998 begann mit dem in einem Take aufgenommenen Stacte seine Solo-Karriere. Anfang der 2000er Jahre fing er an, an der University of Western Sydney Improvisation zu unterrichten. 2005 trat er auf Sunn O)))s Album Black One. 2013 entstand ein gemeinsames Album mit dem Komponisten John Tilbury.

1994 gründete er das What Is Music? Festival.

 

https://les-siestes.com/

https://shapeplatform.eu/events/event/festival-june-ljubljana-clark-oknai-blazsimon/

https://www.facebook.com/supynesfestival

 

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September 9th, 2021 by Afrigal

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Annette Peacock

geb. Coleman (* 1941 in Brooklyn, New York City) ist eine US-amerikanische Musikerin (Sängerin, Keyboarderin und Komponistin), die als Pionierin des Synthie-Pop und von live gespielter elektronischer Musik gilt.

Peacock spielte schon als Kind Klavier, hatte aber nie Instrumental- oder Kompositionsunterricht. Kurz vor der Vertragsunterzeichnung als Schauspielerin in den Studios von United Artists 1960 entzog sie sich, um den Jazzbassisten Gary Peacock zu heiraten. 1964 riet sie Gary Peacock, der bei Miles Davis kurz Ron Carter vertrat, lieber mit Außenseitern wie Albert Ayler und Don Cherry zu spielen, und begleitete 1965 Aylers Band auf Europatournee. Im selben Jahr engagierte sie sich beim neugegründeten Jazz Composer’s Orchestra. Mit Paul Bley, dessen Band Gary Peacock ab 1962 angehörte, begann sie eine Liebesbeziehung und folgte dessen Frau Carla Bley nach. Sie erwies sich als ebenso starke und eigenwillige Komponistin wie diese und komponierte auf Bitten Paul Bleys zahlreiche Stücke für ihn.

Als Robert Moog Annette Peacock Ende der Sechziger einen seiner Synthesizer für die Studioarbeit überließ, trat sie damit live auf. Mit ihrem Lebensgefährten formierte sie die Bley-Peacock Synthesizer Show, eine der ersten elektronischen Jazzbands, an der zeitweise Robert Wyatt bzw. Han Bennink beteiligt waren. Sie schickte ihre Stimme durch einen Ringmodulator, experimentierte mit Rockrhythmen und rezitierte bereits 1968 ihre Texte als Raps. 1972 veröffentlichte sie mit I’m The One ihr Solo-Debüt.[1] Al Kooper coverte daraus Been and Gone. 1998 wurde dieses Album von der Zeitschrift The Wire in die Liste „100 Records That Set the World on Fire (While No One Was Listening)“ aufgenommen. Ihre hochkondensierten poetischen Texte beschäftigten sich damals wie später sarkastisch mit Ökologie, Politik, Sexualität und Feminismus. In dieser Zeit trat Peacock live mit Iggy Pop auf, wirkte in einem Film Salvador Dalís mit und studierte an der Juilliard School of Music.

Bass – Mario Pavone Drums – Han Bennink, Laurence Cook Electric Bass, Piano, Voice – Annette Peacock Synthesizer, Electric Piano – Paul Bley

Zwischen 1974 und 1978 lebte Annette Peacock zurückgezogen in England, um ihre Tochter aufzuziehen. 1977 gastierte sie auf Bill Brufords Solo-Debüt, dem Jazzrock-Klassiker Feels Good To Me (erschienen 1978). Anschließend gründete sie ihre eigene Plattenfirma ironic, auf der von 1981 bis 88 vier Alben erschienen. Nach der LP Abstract-Contact (1988) zog sich Annette Peacock weitgehend vom Musikgeschehen zurück, von vereinzelten Auftritten mit dem Schlagzeuger Roger Turner abgesehen. 1995 zog die Komponistin nach Woodstock; auf Konzertbühnen trat sie gemeinsam mit Evan Parker und Barre Phillips auf. Marilyn Crispell spielte 1996 mit Gary Peacock und Paul Motian eine Doppel-CD mit Annettes Kompositionen ein (Nothing Ever Was, Anyway). 1997 gab ECM-Chef Manfred Eicher bei Annette Peacock eine Komposition für Streicher und Piano in Auftrag, die sie 2000 nach dreijähriger Arbeit und 12-jähriger Studioabstinenz im Osloer Rainbow Studio unter dem Titel An Acrobat’s Heart realisierte. Danach verstummte sie für weitere sechs Jahre bis zum 2006 (ohne Werbung) erschienenen Album 31:31.

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April 17th, 2021 by Afrigal

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Tommaso Cappellato

Der italienische Hybrid-Schlagzeuger, Produzent und DJ Tommaso Cappellato ist ein musikalischer Außenseiter, dessen Fähigkeiten von Freiform-Elektronik über Hip-Hop-Beats bis hin zu Jazz-Improvisation reichen. Seine unorthodoxe Stilbreite basiert auf seiner eigenen musikalischen Entdeckungsreise, angefangen beim Aufbau seiner Jazz-Chops als Schlagzeuger in NYC über Hip-Hop-Exkursionen neben Brooklyn MCs bis hin zur Reise nach Senegal, um sich mit lokalen Musikmeistern zu verbinden, und der Zusammenarbeit mit experimenteller Elektronik und der Technokünstler Rabih Beaini, Pianist, Komponist und Live-Remixer Mark de Clive-Lowe und der visionäre ägyptische Produzent Maurice Louca. Diese gefühlvollen Einflüsse bereichern seine Live-Auftritte mit Collettivo Immaginario, das mit seiner frischen Mischung aus modernen Beats und der 70er-Jahre-Elektronik das Publikum von LA bis Mailand fasziniert.

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Discogs

Soundcloud

Tommaso leitet auch sein eigenes preisgekröntes spirituelles Jazzensemble Astral Travel, mit dem er gerade ein neues Album über Hyperjazz veröffentlicht hat, das von der Poesie von Sun Ra inspiriert ist: „Wenn du sagst, dass du von diesem Planeten bist, warum behandelst du ihn so, wie du es tust? ? „ mit Dwight Trible. Dies baut auf seinen früheren gefeierten Veröffentlichungen wie ‚Aforemention‘ (Mashibeats / Ropeadope Records) und ‚Butterflying‘ (Mother Tongue Records) auf. Cappellato hat seine Musik einem Publikum auf der ganzen Welt zugänglich gemacht – ob live auf der Bühne im Jazz Cafe in London oder im Low End Theory in LA; als Pädagoge, der seine Meisterklasse über Hybridtrommeln präsentiert; oder als vorgestellter Künstler beim Winter JazzFest in NYC und bei Gilles Petersons Worldwide FM. Er trat als Artist in Residence auf der Biennale von Venedig, Pioneer Works in New York, auf und wurde 2014 im japanischen Radio Inter.fm zum besten neuen Künstler ernannt.

 

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