August 31st, 2021 by Afrigal

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Ran Blake

Ran Blake @ Bach Dancing & Dynamite Society
Half Moon Bay CA 6/14/1987

(* 20. April 1935 in Springfield, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Jazzpianist und Third Stream-Komponist.

Bereits während der Studienzeit am Bard College (in Annandale-on-Hudson, New York) begann Blake, der mit der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts und schwarzem Gospelgesang aufgewachsen war, mit der Sängerin Jeanne Lee im Duo zu arbeiten. 1959 und 1960 wurde er von Gunther Schuller zur Lenox School of Jazz eingeladen, wo er bei John Lewis, Oscar Peterson, Bill Russo und anderen lernte. Zusätzlich nahm er private Unterrichtsstunden bei Mary Lou Williams und Mal Waldron.

Das Debütalbum mit Jeanne Lee gilt als ein Meilenstein und führte zu Festivalauftritten (zum Beispiel 1962 auf dem Monterey Jazz Festival) und einer mehrmonatigen Europatournee 1963. Im Jahr 1968 holte Schuller Blake an das New England Conservatory, seit 1973 ist er dort Leiter des ’Third Stream‘-Bereichs bzw. des Department of Contemporary Improvisation. Blake hat mehr als 30 Alben unter eigenem Namen aufgenommen, davon viele als Solopianist wie „Painted Rhythms“ mit seinem Exkurs über die Geschichte des Jazzpianos sowie „Epistrophy“ mit Monk-Kompositionen. Er betreibt seine Experimente im Grenzbereich von Klassik und Jazz stets radikaler als viele seiner Third-Stream-Kollegen, da er den Mitteln der modernen Avantgarde offen gegenübersteht. In pianistischer Perspektive ist Thelonious Monk nach Blakes Ansicht sein größter Einfluss.

Barbara Monk

Short Life of Barbara Monk is an album by the American jazz pianist Ran Blake featuring saxophonist Ricky Ford recorded in 1986 and released on the Italian Soul Note label.The album’s dedicatee (1953–84) died from cancer and was the daughter of the jazz pianist Thelonious Monk.

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Mai 30th, 2021 by Afrigal

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Ingrid Monson

Ingrid Monson | AAAS

Ingrid T. Monson (* 1955) ist eine US-amerikanische Jazzforscherin und -trompeterin.

Monson studierte zunächst Wirtschaftswissenschaften an der University of Wisconsin–Madison und anschließend Jazztrompete am New England Conservatory of Music. Seit 1980 arbeitete sie mit Ran Blake, Don Byron und über einen längeren Zeitraum mit der „Klezmer Conservatory Band“, die sie mit begründete. Danach vertiefte sie ihre Studien in Musikethnologie an der New York University.

Sie war seit 1991 als Assistenzprofessorin an der University of Chicago und dann an der Washington University tätig. Ihr Buch Saying Something. Jazz Improvisation and Interaction (Chicago 1996) baut auf ihrer Dissertation „Musical Interaction in Modern Jazz: An Ethnomusicological Perspective“ auf. Weiterhin gab sie das Buch African Diaspora. A Musical Perspective (New York 2000) heraus.

In ihrem Buch Freedom Sounds. Jazz, Civil Rights and Africa, 1950-1967 beschäftigte sie sich mit dem Einfluss der Bürgerrechtsbewegung und des Black Nationalism auf den Jazz.

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Seit 2001 ist sie „Quincy Jones Professor of African American Music“ an der Harvard University.

2020 wurde Monson in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

 

Buch #2:

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