Punk Music
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Dave Grohl: 6/4-Punk!!
neueres:
ist eine Jugendkultur, die Mitte der 1970er Jahre in New York City und London zusammen mit dem Punk-Rock entstand. Charakteristisch für den Punk sind provozierendes Aussehen, eine rebellische Haltung und nonkonformistisches Verhalten. Die Angehörigen dieser Subkultur nennen sich Punks oder Punker. Das Wort Punk aus dem

Englischen bezeichnet in der Hauptbedeutung faulendes Holz, also etwas Wertloses, was allenfalls als Zunder taugt. Das Wort ist erstmals für 1596 belegt und wurde wenig später auch von William Shakespeare verwendet, z. B. in Maß für Maß, wo es eine Prostituierte bezeichnet. Später gab es eine Bedeutungsverschiebung von „Prostituierte“ auf „Homosexueller“, insbesondere für den empfangenden Partner.
Ab etwa 1923 wurde damit eine unerfahrene Person oder ein Neuling bezeichnet, vor allem auch im kriminellen Umfeld, mit Anspielung auf die sexuelle Bedeutung. In Bezug auf einen musikalischen Stil verwendete Lenny Kaye, der Gitarrist der Patti Smith Group, den Begriff „punk rock“ 1972 erstmals in den Erläuterungen einer von ihm veröffentlichten Anthologie Nuggets über den US-amerikanischen Garagenrock der 1960er Jahre.
„Ich habe Besseres zu tun, als alten Ideen nachzuhängen. Punk war für mich eine reine Fingerübung. Ich wollte herausfinden, inwieweit man die Verhältnisse verändern kann, indem man das System attackiert.“ – Vivienne Westwood, stern, 3. Februar 2006
Wieder andere stellten die Energie des Punk ganz in den Dienst ihrer jeweiligen Freizeitszene, wie etwa die Skater.

Drummer: Topper Headon

Sex Pistols
“Never Mind the Bollocks, Here’s the Sex Pistols” (1977)
Drummer: Paul Cook
Buzzcocks“A Different Kind of Tension” (1979)
Drummer: John Maher

The Exploited
“Punk’s Not Dead” (1981)
Drummer: Dru Stix
Descendents“Milo Goes to College” (1982)
Drummer: Bill Stevenson

Black Flag
“Damaged” (1981)
Drummer: Robo (Julio Valencia)
Rancid“…And Out Come The Wolves” (1995)
Drummer: Brett Reed

The Ramones
“Ramones” (1976)
Drummer: Tommy Ramone
The Clash“The Clash” (1977)
Drummer: Topper Headon, Terry Chimes

Bad Brains
“Bad Brains” (1982)
Drummer: Earl Hudson
Bad Religion“No Control” (1989)
Drummer: Pete Finestone

Dead Kennedys
“Fresh Fruit for Rotting Vegetables” (1980)
Drummer: Bruce Slesinger
NOFX“Punk in Drublic” (1994)
Drummer: Erik Sandin

Green Day
“Dookie” (1993)
Drummer: Tre Cool
Blink-182“Enema of the State” (1999)
Drummer: Travis Barker
https://www.youtube.com/watch?v=kLDRONFc9tk
In den 1970er Jahren gelangte der Begriff in die Soziale-Rollen-Diskussion im Feld der US-Pädagogik mit Delinquenten. Jene Jungen, die die unterste Stufe einer Peer Group oder Gang bildeten, waren in der Szenesprache Scapegoats, Queers, Rats oder Punks.
Nach Großbritannien gebracht wurde der Begriff „Punk Rock“ durch die Musikjournalistin Caroline Coon, die Freundin von Paul Simonon, dem Bassisten von The Clash. Sie bezeichnete so die jungen englischen Rockbands wie die Sex Pistols, The Clash und The Damned. Vorher war dort für diese Musik der Begriff „Working Class Rock ’n’ Roll“ geläufig. Da komme ich her!!
Der musikalische Ursprung des Punk lagen im Garagenrock der 1960er Jahre. Als Protopunk-Bands in Amerika zwischen 1965 und 1974 gelten The Sonics, MC5, The Stooges, die New York Dolls sowie die Patti Smith Group. Auch The Velvet Underground gelten mit ihrer nihilistischen Attitüde und provokativen Performances als Vorreiter. Als Zentrum des ursprünglichen US-amerikanischen Punk Rocks gilt der Club CBGB in New York. Musikalisch handelte es sich dabei um eine einfache und rohe Form von Rock ’n’ Roll und Beatmusik. Sie grenzte sich deutlich zur damaligen Hippie-Bewegung mit deren komplexen künstlerischen Ausdrucksmitteln und Idealismus ab.
https://www.youtube.com/watch?v=XgGb6RLilwQ
Die ersten Punk-Rock-Bands gaben sich unversöhnlich, nonkonformistisch und illusionslos. Sie spielten mit den klassischen Mitteln des Rock ’n’ Roll (Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug) aggressive, schnelle, kurze und einfache Songs statt epischer, komplex komponierter Lieder. Die Texte bestanden hauptsächlich aus Betrachtungen über das (eigene) Leben und Leiden als Jugendlicher, über den Kick der Selbstzerstörung, aus Anklagen und Beschimpfungen, oder auch aus reinem Dadaismus.
Wer einmal mit ner Reichen pennt gehört schon zum Establishment.
Die herrschenden Werte wie auch die herrschende Ästhetik wurden durch einen radikalen Nonkonformismus negiert. Die Bewegung versuchte nicht, sich etwa durch künstlerische Qualität in ihrem Anliegen verständlich zu machen, sondern betonte gerade das Unvollkommene, Dreckige, das radikal Individuelle und Unvermittelbare der eigenen Musik und Lebensweise.
Dazu gehörte für die meisten auch ein exzessiver Konsum von Alkohol und anderen Drogen. Getanzt wurde ab 1976 Pogo, wütend mit- und gegeneinander tanzend wurde das Publikum so zum eingeschworenen Mob. Man sah sich auf sich allein gestellt und vertraute niemandem: Die Arbeiterbewegung und die Neue Linke wurden ebenso abgelehnt wie das herrschende System.

Ästhetisch bedeutete diese Haltung eine bewusste Zelebrierung des Dilettantismus: Man kokettierte damit, dass man nur drei Akkorde auf der Gitarre beherrschte – gemäß einer Zeichnung einer Drei-Akkord-Folge mit dem Text: „this is a chord, this is another, this is a third. Now form a band“ in einer 1976er Ausgabe des Fanzines Sideburns; Gitarrensoli und jede Form von Virtuosität waren als „Star-Gesten“ verpönt. Die Idee war, nicht einfach neue Stars zu schaffen, sondern die Kunst selbst zu machen: do it yourself, Eigenproduktion der Kleidung (notfalls aus dem Altkleidercontainer), Eigenvertrieb und Eigenproduktion der Musik (notfalls mit gestohlenen Instrumenten, wie bei den Sex Pistols). So entstand eine Gegenkultur mit eigenen Ausdrucksformen: Hässlichkeit als Programm, zerfetzte Kleidung, Sicherheitsnadeln im Gesicht, mit Kopiergeräten billig hergestellte Zeitschriften (Fanzines) und spontane dadaistische Aktionskunst.
Der Punk propagiert oft die Anarchie. So sprachen sich unter anderem Mitglieder der Sex Pistols wie John Lydon für eine Form von Anarchismus aus. Hiermit ist jedoch oftmals keine ernsthafte politische Perspektive im Sinne anarchistischer Theoretiker wie Pierre-Joseph Proudhon und Michail Bakunin gemeint, sondern nur die denkbar radikalste Ablehnung der herrschenden Verhältnisse, was sich an der gemeinsamen und oft sinngleichen Verwendung der Begriffe „Anarchie“ und „Chaos“ zeigt, beispielsweise bei Bands wie The Exploited. Oftmals zeigt sich eine Nähe zum Nihilismus. Ein extremes Beispiel stellt hier der 1993 gestorbene GG Allin dar. Häufig wird „Anarchie“ auch als Anomie oder als eine Form von besonders radikal gelebtem Individualismus verstanden.
Punk und Religion
Der Punk lehnt organisierte Religion ab. Es existieren jedoch religiöse Splittergruppen in einigen aus dem Punk entstandenen Subkulturen; so sind im Metalcore-Bereich viele christliche Bands zu finden. Innerhalb der Straight-Edge-Bewegung wurde Hare Krishna populär, nachdem Ray Cappo, der auch als Ray of Today bekannte Sänger der Band Youth of Today, sich dieser religiösen Bewegung zuwandte; dies äußert sich auch bei Cappos späterer Band Shelter. Von Muslimen gibt es in der Musik den Taqwacore.
Der Hardcore Punk (häufig als Hardcore abgekürzt) entstand Ende der 1970er-Jahre in den Vereinigten Staaten und unabhängig davon im Vereinigten Königreich als radikalere und schnellere Weiterentwicklung des Punk-Rocks.
Angry Samoans, Bad Brains, Black Flag, Dead Kennedys, Discharge, GBH, Minor Threat, The Exploited
Slime ist eine deutsche Punk-Band aus Hamburg. 1979 gegründet, wurde sie zu einer der stilprägenden Bands der 1980er Jahre.
Oi! entstand Anfang der 1980er Jahre in Großbritannien als eine Art Punk-Rock für Jugendliche der Arbeiterklasse. Sie sahen in dem Erfolg von Bands wie den Sex Pistols oder The Clash den Ausverkauf ihrer Bewegung, die „nach 1977 zu kommerziell, lasch und mittelklassemäßig geworden war“.
Crust Punk (auch Crustcore, häufig auch einfach Crust genannt) bezeichnet einen Musikstil und eine Subkultur, die ihre Wurzeln im Anarcho- und Hardcore Punk hat und vor allem in der linken und linksradikalen Jugendkultur ihre Anhänger findet. Die Angehörigen dieser Subkultur bezeichnen sich selbst zumeist als Crusties. Synonym für den frühen britischen Crust Punk wird manchmal auch die Bezeichnung „Stenchcore“ gebraucht, die ursprünglich als Parodie auf die Tendenz gedacht war, im Hardcore Punk neue Bezeichnungen für Musikstile mit der Endung „-Core“ zu erfinden.

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