Fachhochschule Nordwestschweiz
Musik-Akademie Basel
Hochschule für Musik
Elektronisches Studio
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Tel. +41 61 264 57 37
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Svetlana Maras ist Komponistin und Klangkünstlerin aus Serbien. Sie studierte Musik an der Belgrader Kunstuniversität (Kompositionsabteilung) und besuchte weltweit viele Workshops, Kurse und Festivals zum Thema elektroakustische Komposition. Sie machte ihren MA am Media Lab der Aalto University in Helsinki und war an derselben Abteilung als wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt. Zweimal erhielt sie das Stipendium des Ministeriums für Jugend und Sport für ein Auslandsstudium.
Die Komponistin und Klangkünstlerin Svetlana Maraš tritt die Stelle als Professorin für kreative Musiktechnologie und Co-Leiterin des Elektronischen Studios Basel / sonic space basel im September 2021 an.
Svetlana Maraš studierte an der Aalto Universität (Helsinki), wo sie auch Forschungsassistentin war, und bildete sich bei renommierten Institutionen weiter, wie am Bang on a Can Summer Institute (MASSMoCA), der Columbia University – School of the Arts, der Sommerakademie Mozarteum, der KlangKunstBühne an der UdK (Berlin), der Berklee Summer School oder den Internationalen Ferienkursen Darmstadt.
2013 wurde sie mit dem Vitomir Bogić Preis von Radio Belgrad als beste junge radiophone Komponistin ausgezeichnet. Ihre Komposition Dirty thoughts wurde 2016 beim International Rostrum of composers in Wroclaw empfohlen, und ihr Stück Jezik, ein Auftragswerk des ORF, kam in die engere Wahl für den Prix Italia.
Svetlana Maraš ist Composer in Residence und künstlerische Leiterin des Elektronischen Studios von Radio Belgrad. Sie gibt oft Workshops und Masterclasses über Programmierung und neue Musiktechnologie für Kinder und Erwachsene und hält Vorträge zu Themen der experimentellen Musik und Klangkunst.
deeply connected to everything that exists!!
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Fred K.Prieberg
(* 3. Juni 1928 in Berlin; † 28. März 2010 in Neuried-Ichenheim) war ein deutscher Musikwissenschaftler.
„Es gab keine Stunde Null.
Fred K. Prieberg studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Psychologie in Freiburg im Breisgau und arbeitete seit 1953 als freier Mitarbeiter (Musikkritiker, redaktionelle Tätigkeit) beim Südwestfunk.
Er produzierte Beiträge für viele Rundfunkanstalten in Deutschland und verfasste auch zahlreiche Aufsätze und Bücher über Musikpolitik und Neue Musik. Sein besonderes Interesse galt zunächst dem Thema „Musik und Maschine“, bzw. der Elektronischen Musik, dann befasste er sich lexikographisch mit der Neuen Musik aus der DDR, der UdSSR, Polen, Ungarn, Schweden und Italien, bevor er sich schließlich ganz auf die Wechselwirkung „Musik und Macht“, insbesondere die der nationalsozialistischen Diktatur konzentrierte.
Er lebte mehrere Jahre zurückgezogen in den Vogesen, kurz vor seinem Tod zog er zurück ins Badische.
1958 erschien sein Lexikon der neuen Musik, das als umfassendes Personenlexikon für die zeitgenössische Musik des 20. Jahrhunderts mit einer Fülle an Werkbesprechungen, Quellen-Zitaten und Biographien zum Standardwerk wurde.
Das 1982 veröffentlichte, umfangreiche Taschenbuch Musik im NS-Staat war die erste systematische Darstellung zur Geschichte und Organisation der Musik im Nationalsozialismus und gab den Anstoß zu weiteren musikwissenschaftlichen Forschungen auf dem bis dahin tabuisierten Thema. Der Autor widmete es Joseph Wulf, der mit seinem Werk Musik im Dritten Reich (1963) als erster an dieses Thema heranging.
Mit Kraftprobe. Wilhelm Furtwängler im Dritten Reich (1986) zeigt Prieberg den Dirigenten Furtwängler und seine Rolle im „Dritten Reich“ und legt gegenüber den verbreiteten (Vor-)Urteilen einen eigenen, kritischen Standpunkt dar. Mit der seine Arbeiten auszeichnenden Genauigkeit ist dieses Werk bis heute meinungsbildend geblieben.
In Musik und Macht (1991) stellt er Gebrauch und Missbrauch der Musik für Staats- und Parteiinteressen dar.
Ab 1951 trug er in einer über vier Jahrzehnte hinweg dauernden Arbeit ein umfangreiches Privatarchiv zur Musik des 20. Jahrhunderts zusammen. Seit 2005 wird sein Archiv vom Musikwissenschaftlichen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel verwaltet. Es umfasst eine auf 50 Regalmeter untergebrachte Bibliothek mit zirka 1500 Bänden, 800 Tonträgern und 120 Aktenordnern mit biographischem Material zu Musikern, originaler Korrespondenz und Dokumentkopien aus Archiven des In- und Auslands. Unter den Unterlagen befinden sich auch die zirka 2200 Karteikarten von Musikern aus der NSDAP-Mitgliederkartei, die Prieberg zusammengetragen hat.
Prieberg veröffentlichte die Auswertung seines Privatarchivs unter dem Titel Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945 im Eigenverlag als elektronische Ressource auf einer CD-ROM als PDF-Datei. Es enthält auf 9570 Seiten circa 5.000 Personenartikel mit Kurzbiographien (auch zu wichtigen Institutionen, Funktionären und Politikern), Behördenkorrespondenzen, politische Gutachten und Zeitschriftenartikel, sowie rund 10.000 verzeichnete Werktitel aus dem Repertoire politisch angewandter Musik, Partituren, Liedanthologien, Tonaufnahmen im Deutschen Rundfunkarchiv sowie im Anhang das Archiv-Inventar Deutsche Musik 1933–1945.
Am 24. April 2008 erhielt Prieberg in der Kategorie „Förderungen“ den Sonderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung. Aus der Begründung:
„Seit Mitte der fünfziger Jahre gehört Fred K. Prieberg zu den weltweit seriösesten und eigenständigsten Musikpublizisten. Die Entwicklung der Neuen Musik nach dem Krieg fand in ihm einen ebenso versierten Berichterstatter wie später das aktuelle Musikleben der Sowjetunion, der DDR und Schwedens. Die wichtigsten Arbeiten Priebergs handeln vom Musikleben in Hitler-Deutschland und vom Verhältnis des Musikschaffens zu totalitären Systemen. Die Stiftung verleiht Ihm einen Sonderpreis für sein Lebenswerk als wissenschaftliches Stipendium.“
Zitate:
„Es gab keine Stunde Null. Das ist eine Erfindung gewisser Historiker. Es ging alles so weiter wie bisher, nur mit mehr oder weniger ausgeprägter Tarnung. Ein gutes Beispiel ist Karajans Lüge über seinen Parteieintritt.“
– Fred K. Prieberg im Gespräch mit Tilman Jens für „Kulturzeit“ in 3sat am 9. März 2005„Die Abwesenheit von Menschen bedeutet das größte Maß an Freiheit.“
– Fred K. Prieberg im Gespräch mit Tilman Jens für „Kulturzeit“ in 3sat am 9. März 2005„Die sogenannte ‚neue’ Rechtschreibung widerspricht der Bildung und der Neigung des Autors, weil sie von ‚Reformern’ ohne Gehör erfunden und von unzuständigen und unfähigen Kultusministern per Dekret von oben verordnet ist und man Anfängen wehren muß, sonst kommt es dahin, daß der Staat abermals auch musikalische Textfassung bestimmt. Ein Kotau vor dem Ausland oder den inländischen Legasthenikern, typisch deutsch, erübrigt sich.“
– Fred K. Prieberg: Vorwort zum Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945, S. 12„Wer sich mit der Rolle der Musik im nationalsozialistischen Deutschland befasst, kommt um die einschlägigen Publikationen von Fred K. Prieberg nicht herum.“
– Prof. Bernd Sponheuer: Musikwissenschaftliches Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel„Noch viele Generationen werden an seinem Handbuch nicht vorbeikommen, es sicher nicht übertreffen, höchstens ergänzen.“
– Prof. Jens Malte Fischer: Institut für Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München
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(* 8. April 1946 in Osnabrück) ist eine deutsch–kanadische Klangkünstlerin, Soundforscherin, Komponistin elektroakustischer Musik, Klangökologin, Flötistin, Pianistin und Autorin.
Viele ihrer Kompositionen enthalten Fieldrecordings von städtischen der ländlichen Umgebungen mit Stimmen, Geräuschen, Stille, Musik, Medien usw. In einigen Kompositionen verarbeitete sie Lyrik ihres Partners, des kanadischen Schriftstellers Norbert Ruebsaat. Sie komponierte Filmmusik, unter anderem für zwei Filme von Gus van Sant – Elephant (2003) und Last Days (2005).[1] Sie ist Mitbegründerin des World Forum on Acoustic Ecology (WFAE) und des Vancouver Co-op Radio.
Von 1966 bis 1968 studierte Hildegard Westerkamp Flöte und Klavier an der Hochschule für Musik Freiburg. Seit 1968 lebt sie in Vancouver in Kanada. Von 1968 bis 1972 studierte sie an der University of British Columbia und schloss ihr Studium 1972 mit dem Bachelor of Music ab. Sie gebar 1977 ihre Tochter Sonja Ruebsaat.
Während der 80er Jahre war sie Lehrerin an der School of Communication der Simon Fraser University in Vancouver. Gleichzeitig war sie Mitarbeiterin des Forschungsprojekts World Soundscape Project unter R. Murray Schafer. Im Rahmen dieser Tätigkeit mikrofonierte sie den Klang unterschiedlichster Umgebungen zu deren Archivierung. Parallel dazu war sie als Klangkünstlerin und Komponistin tätig.
https://www.youtube.com/watch?v=n-U8iTyqKRA
https://www.youtube.com/watch?v=u5g-cbJqQcQ
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elektroakustische musik
Ludger Brümmer (* 11. August 1958 in Werne/Nordrhein-Westfalen) ist ein deutscher Komponist instrumentaler und elektroakustischer Musik sowie Leiter des Hertz-Labor am Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe.[1]
Ein zentraler Aspekt seiner Kompositionsstrategie ist die Verwendung algorithmischer Operationen in Verbindung mit multimedialen Elementen.
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elektroakustische Musik
Bayle wuchs auf Madagaskar und den benachbarten Komoreninseln auf, bevor er in Bordeaux die Schule besuchte. Nach der anfänglichen Komposition von Instrumentalwerken wandte sich der Komponist, der musikalisch entscheidend von Pierre Schaeffer geprägt wurde, nahezu vollständig der elektroakustischen Musik zu.[1] Im Jahr 1958 trat er der Groupe de recherches musicales (kurz: GRM) bei und studierte 1959 bei Olivier Messiaen und darüber hinaus von 1961 bis 1962 auch bei Karlheinz Stockhausen im Rahmen der Darmstädter Internationalen Ferienkurse für Neue Musik.
François Bayle (*1932) ist ein französischer Komponist für elektroakustische Musik und eine Betonung, der auf Madagaskar geboren wurde und auf den Vecinas-Inseln der Komoren, bevor er für 14 Jahre nach Frankreich kam. Seine wissenschaftliche Tätigkeit und sein künstlerisches Schaffen konzentrieren sich auf die Akustik.
1958 trat Bayle der Groupe de recherches musicales (GRM) bei und studierte Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre bei Olivier Messiaen, Pierre Schaeffer und Karlheinz Stockhausen. Nachdem er zunächst Instrumentalwerke komponiert hatte, widmete er sich später fast ausschließlich der elektroakustischen Musik.
1966 übernahm Bayle die Position des Direktors der Groupe de recherches musicales und war in der Folge maßgeblich an der Integration des Instituts in das Institut national de l’audiovisuel (INA) beteiligt. 1974 entwarf er das Lautsprecherorchester Acousmonium, das akustisch differenzierte und klanglich und optisch vielfältige Lautsprecher zu einem räumlichen Ensemble verband, und 1992 gründete er die Acousmathèque, eine Institution, die mehr als 2.000 seit 1948 entstandene elektronische Kompositionen der Öffentlichkeit zugänglich macht 1997 verließ Bayle GRM, um sein eigenes Studio (Magison) zu betreiben. Im Laufe seiner Karriere hat er zur Entwicklung und Weiterentwicklung verschiedener Technologien (Syter, GRM-Tools, Acousmograph) beigetragen.
Acousmonium
Bayle konzentriert seine gesamte Arbeit auf die Musique Acousmatique („akusmatische Musik“, ein Begriff, den er selbst fördert), zu deren Entwicklung er auf kompositorischem, theoretischem und organisatorischem Gebiet maßgeblich beigetragen hat und weiterhin beiträgt.
1974 schlug Bayle vor, die besonderen Hörbedingungen für Musik, die ausschließlich über einen Tonträger wiedergegeben wird, mit dem Begriff Akustik zu beschreiben. Nach seinem Verständnis sind in der Akusmatik klangliche Ursache und Wirkung elektroakustischer Musik verborgen, da in Analogie zu Pythagoras, dessen Schüler hinter einem Vorhang am Unterricht teilnahmen, ohne visuelle Informationen zu erhalten die Mittel der Klangerzeugung nicht wahrnehmbar oder identifizierbar sind. Es ist die Rede von einer Situation des „reinen Ohrs“. Daher kann akusmatische Musik nur durch eine Klangunterstützung wiedergegeben werden.
Für das Klangbild seiner Kompositionen bezieht sich Bayle auf seine Kindheitserlebnisse im afrikanischen Dschungel, die ihn „sehr bald auf die Spur der Naturgesetze führten, die Konflikte schlichten und die Myriaden von Klängen, Insekten, Vögeln, von Rhythmen organisieren“.
Bayle versteht seine Arbeit als akustisches Experiment:
„Das Interessante an einer Erfahrung ist zunächst einmal die Abwesenheit von Vorurteilen:
Man weiß nicht, was eine Erfahrung sein wird, man muss nur ‚die Erfahrung machen‘ Gehen Sie davon aus, dass eine Erfahrung ein Essay ist, ein Test von Empfindungen. Es ist kein Gedankenwerk, sondern vor allem ein Gefühlswerk“. Entsprechend der Doppelbedeutung des französischen Substantivs expérience bezieht es sich sowohl auf das Experiment, mit dem der Komponist akustische Grundlagenforschung betreibt, als auch auf die akustische Erfahrung, die er empirisch sucht und an der die Zuhörer durch die Rezeption des Werks teilhaben können.
Kompositionen wie Vibrations Composées (1973) und Grande Polyphonie (1974), die in AGP 125 enthalten sind, wurden in einer „akusmatischen Weise“ geschrieben, die sich im Vergleich zu den radikalen Aufbruchsjahren des Komponisten durch größere Gelassenheit auszeichnete.
AGP 139
AGP 139 ist eine 24-Bit-Transkription von Grande Polyphonie, die 1978 auf dem INA-GRM-Label auf dem Vinyl-Album mit der Nummer AM 727.04 veröffentlicht wurde (siehe AGP 125 für eine 16-Bit-Transkription von CD).
Dazu bemerkte der ursprüngliche Schöpfer der AGP-Serie: „AGP 125 enthält eine 16-Bit-Transkription dieses Werks, das von einer CD stammte, aber es kam mir in den Sinn, meine Vinylkopie in 24-Bit- und 44-Bit-WAV zu transkribieren Dateien, 1 kHz, um zu sehen, ob es in dieser Arbeit einen Unterschied in der Auflösung der komplexen Klänge geben würde. Ich habe nicht versucht, A und B blind zu vergleichen, aber ich habe den Eindruck, dass die akustischen Klänge in den 24 präsenter sind -Bit-Version und dass sie auf der LP nur sehr leicht verzerrt sind, weiß ich nicht, wie hörbar das auf Mittelklasse-Geräten sein wird, und natürlich benötigen Sie einen D/A-Wandler, der 24-Bit-Quantisierung kann, sonst werden Sie nur eine auf 16 Bit reduzierte Version hören, aber ich biete diese Dateien an, um Ihnen die bestmögliche Version dieses hervorragenden Werks zur Verfügung zu stellen.“
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Geschichte des Samplings
Beispiele aus der Geschichte des Samplings
Hat dem Gleisanschluss die Erlaubnis gegeben?
1956 Buchanan and Goodman The Flying Saucer
Fliegende Untertasse
Neuheitsrekord, lizenziert nach den damaligen Radiogesetzen; kombiniert eine Geschichte über das Besuchen von UFOs mit Diner-Hits der 1950er Jahre.
1961 James Tenney Collage#1 Blue Suede (still love it)
Kunstmusik, also bemerkte Elvis es nicht.!!
1965 Daphne Oram Pulse Persephone (love it!!)
Wiederverwendet Samples aus der weltweiten Sammlung von Instrumentenaufnahmen.
1969 The Beatles Revolution 9 (still love it)
Elektroakustische Kunstmusik der beliebtesten Gruppe der Zeit.
Revolution: standard rock song Revolution 1: blues version Revolution 2: jazz version Revolution 3: acapella version Revolution 4: instrumental version Revolution 5: orchestral version Revolution 6: metal version Revolution 7: psychedelic version Revolution 8: reverse version Revolution 9: the sounds of hell
1981 Grandmaster Flash
Adventures of Grandmaster Flash on the Wheels of Steel
Eine Demo des meisterhaften Mischens und Scartchings
https://www.youtube.com/watch?v=XylKDyeTAnE
1982 Afrika Bambaataa and the Soul Sonic Force – Planet Rock
Elektrohymne dank an das Gesamtkunstwerk Kraftwerk
1983 Double D and Steinski
Wie man einen Remix-Wettbewerb mit klassischen HipHop-Materialien gewinnt
1989 John Oswald Plunderphonics
Alle nicht verteilten Kopien wurden von der Canadian Recording Industry Associatio zerstört. Story und Album erhältlich bei
1990 Public Enemy Fear oft he Black Planet
Die BombSquad-Produktion verwendet in großem Umfang Samples
2004 Danger Mouse The Grey Album
Unterlassungs- und Unterlassungsbefehle folgen bald, wenn der Beatles-Kanon manipuliert und mit Jay-Zs A-Capella-Raps gemischt wird
https://www.youtube.com/watch?v=cgwVIRdrNZQ&list=PLsn6N7S-aJO3KeJnHmiT3rUcmZqesaj_b
2004 DJ Food Strictly Kev and Paul Morley Raising the 20th Century
Internet-Veröffentlichung; bietet viele berühmte Mashups. Verfügbar unter
http://www.ubu.com/sound/dj_food.html
wird fortgesetzt!!
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Willem Twee Studios
In which I visit Willem Twee Studios, an amazing electronic music studio in the Netherlands that breathes the ideas and techniques of Schaeffer, Stockhausen, Xenakis and brings them alive for a new generations of musicians. Built from the collection of Hans Kulk, who has been working with early electronic music tools since 1983, the studio is integrated into Willem Twee, a concert venue in ’s-Hertogenbosch. Run lovingly by Rikkert Brok, Armeno Alberts and Hans, the two studios and the beautiful Tonzaal, built into a former Synagoge, breath history. You can find post-war communications technology next to early analog computers, classic Arp synthesizers and custom made tools, as well as a beautiful pipe organ and all you ever need to create tape collages. Everything is ready to be played and recorded, and kept in amazing shape.
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Ikutarō Kakehashi
https://www.youtube.com/watch?v=QeviWFG4ZUo
https://www.youtube.com/watch?v=TLQwwtjtiY4
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s.a. Brainticket, Bruno Spoeri und Hans Deyssenroth
https://www.youtube.com/watch?v=0lwCZ4nH0Co
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I hope of mistakes!! Jazz – the Art of the Error!!
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Pade wurde am Kongelige Danske Musikkonservatorium in Kopenhagen als Pianistin ausgebildet. Komposition studierte sie zunächst bei Vagn Holmboe und später bei Jan Maegaard, von dem sie Zwölftonmusik lernte.
1954 wurde sie die erste dänische Komponistin elektronischer und konkreter Musik (Bruland 2001). Sie arbeitete mit Pierre Schaeffer und Karlheinz Stockhausen sowie mit Pierre Boulez.
Pade war während des Zweiten Weltkrieges aktiv im Widerstand und wurde von 1944 bis zum Ende des Krieges im Internierungslager Frøslev interniert.
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Als Bassist der Krautrocker Can wurde Holger Czukay bekannt. Ohne die Band produzierte er 1979 mit „Movies“ ein brillantes Soloalbum, das als Klassiker der Sampling-Kunst gilt und jetzt neu aufgelegt wurde.
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Geschichte Udo Matthias drums
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Brecht, Turing and Cage discuss the web, boasting about their ideas of the 1930s.
Says Brecht: I promised a revolutionary public audo communication system. Here it is.
Says Turing: I Promised an incredible, intelligent machin Here it is.
Says Cage: I promised musi. Here it is.
1932: Brecht schlug vor, das junge Medium Radio zu einem interaktiven Kommunikationsappat zu machen
1936 veröffentlichte Alan Turing sein Konzept einer Universalmaschine, die jedes denkbare System emulieren kann und dann wird daraus ein Matrix vernetzter Einzelsysteme.
1937: John Cage trägt seinen Text „The Future of Music vor
John Cage
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