September 15th, 2022 by Afrigal

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Akira Andō

 

Akira Ando

(jap. 安藤 明, Andō Akira; * 5. Oktober 1955 in Sapporo) ist ein japanischer, in Deutschland lebender Jazz– und Improvisationsmusiker (Kontrabass, Cello).

 

 

 

 

Andō lebte von 1984 bis 1998 in New York, wo er u. a. mit Cecil Taylor, William Parker, Elliott Levin und Billy Bang arbeitete; außerdem spielte er in New Yorker Salsabands. Seit 1998 lebt er als freischaffender Musiker in Berlin. Dort spielte er seitdem u. a. mit Thomas Borgmann und Willi Kellers im Trio Boom Box, Han Satō, Günter Sommer/Gunda Gottschalk (Whispering Eurasia, 2010) und in der Formation Takabanda (mit Paul Schwingenschlögl, Jan von Klewitz, Thilo Burkard und Paolo Eleodori), mit der zwei Alben entstanden. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1994 und 2007 an 11 Aufnahmesessions beteiligt.Zu seinen eigenen Bandprojekten zählt das Trio Abrasaz mit dem Saxofonisten Han Satō und dem Schlagzeuger Zam Johnson. 2015 begleitete er den Chilenen Daniel Puente Encina auf seiner Europa-Tour.

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Oktober 1st, 2020 by Afrigal

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Cecil Taylor

 

2020/21….Pandemie

Corona (lateinisch für „Kranz, Krone“) steht für:verschiedene Bedeutungen

The Ensemble
Cecil Taylor: piano
Chris Matthay: trumpet
Chris Jonas: soprano & alto saxophone
Harri Sjöström: soprano saxophone
Elliott Levin: tenor saxophone, flute
Jeff Hoyer: trombone
Tristan Honsinger: cello
Dominic Duval: double bass
Jackson Krall: drums

‚Die Musiker dehnen das Konzept der Synergie auf neue Längen aus und das ganze Stück findet seinen Schwung in der Dichotomie zwischen Chaos und Ordnung, zwischen individuellen Ideen und kollektiver Kohärenz. Am Klavier ist Taylor seinem gewohnten Selbst gleichgestellt und sehr liebenswürdig darin, die Bühne mit so vielen Musikern zu teilen. (François Couture, All Music Guide)

‚Taylors Ensemblemusik ist Klangpoesie, die aus dem Chaos und all den Rätseln des Seins neue Ordnung und Potenzial schafft. Wesentlich.(Cadence Magazine)

Spärliches Klatschen, Stampfen, Geräusche aus Instrumenten und Stimme, nicht als Rhythmus, sondern als lose Abfolge, die anschwillt und abschwillt. Es gibt nur den großen Rhythmus des Schwellens, zusammengesetzt aus unzähligen spontanen Einfällen; einzelne Ton oder Lautfolgen finden sich zusammen mit der Dramaturgie eines abstrakten Hörspiels.
Daraus entwickelt sich dann doch eine Art Rhythmus, eine treibende Abfolge von Tönen und Geräuschen; die Impulse ergeben für Momente eine knappe musikalische Ordnung, die sofort wieder gebrochen wird. Es fehlt das Regelmäßige, ein wiederholtes oder erkennbares Prinzip, um ein harmonisches Ganzes zu erzeugen. Vielleicht gibt es eine Meta-Harmonie, die nur aus dem erhörten Über-Blick entstehen kann.
Die Hör-Erinnerung bleibt ungenau hängen, während die nächsten Töne sich übereinander schieben. Die Musik ist so akut, dass gleichzeitiges Erinnern und Mithören schwer fällt. Die Elemente lassen sich auch kaum erinnern, da sie spontan chaotische Findungen sind. Man kann aus jedem Jetzt nie entkommen.

Johannes Nagel

 

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