Category: Improvisierte Musik

Juni 1st, 2020 by Afrigal

udo matthias drums electronic software

Computer Jazz, elektronische Klangmusik & Kandinsky

Technologie und Jazz oder ein Dreiklang ist eine abstrakte Klangidee

Ich liebe seltsame und schwer zu definierende elektronische Klang- Musik genauso wie die Bilder von Klee, Kandinsky, und…… Kandinsky Music Painter – wie klingen die Farben…..  

Ich erstelle fast jeden Tag irgendetwas mit Software und Elektronik. Jahrelang durfte ich im Unterricht und in Vorlesung etwas von sogenanntem „Neuen“ erzählen und kann deshalb behaupten, dass ich ein bisschen Wissen von und über die Technik, Software und Elektronik habe.

Der Computer ist für mich eine Art Gefährt mit dem man neue Landschaften auch Klanglandschaften entdecken kann.

Computer (elektronischer Klang) Jazz:

Wieso sollte man neue Medien und Technotope nicht in der Musik verwenden, die ich seit nun rund 48 Jahren liebe, also im Jazz?

Ist das ein Thema auch der Ästhetik und dem Revolutionären??

Aus technologischer Sicht interessieren mich z.B. MIDI-Controller, verschiedene Hardware, Ableton Live, Microcontroller mit Assembler und Softwareprodukte wie (MAXMSP, Puredata, Java, C+-, Chuck, Supercollider, Processing, usw.) unterschiedlichste Künstlerprozesse, überhaupt Prozessinformatik und neue Konzepte.

Mein größtes Vorbild aber ist die Natur, also Gott der für mich in allem ist und schon immer war.

Genau deswegen ist der Laptop für mich ein Musikinstrument und Computermusiker sind „Musiker“….

Was es bedeutet und wie es ist, im 21. Jahrhundert Musik zu machen und aufzuführen, wenn einem schon früh Schönberg, Kandinsky, New Jazz, Neue Musik und Experimentelles interessiert hat, obwohl man sehr wohl wusste was man unter „harmonisch“ verstand, das wäre schön, könnte man es mit Computer Jazz ausdrücken.

Es ist für mich immer noch nicht begreifbar, wieso es soviele Kleingeister mit Schubladenmoral gibt, obwohl doch für alle genug da ist und man von jedem etwas lernen kann?

Mein Gefühl, sagt mir, dass ich nun schon über viele, viele Jahre über die oben genannten Themen nachdenke. Themen, wie das „Prinzip der Freiheit“,haben mich jahrelang begleitet und auch inspiriert.

Innovationen brillanter Köpfe, die Musik lieben, wie ich es tue, Avantgarde, z.B. Christian Lillinger, Johannes Kreidler, Robert Henke, Klaus Weinhold, Bruno Spoerri & Curtis Roads um nur ein paar zu nennen, motivieren mich immer weiter, Neues zu suchen.

Ich liebe algorithmische Kompositionen.

Practice, Practice, Practice, Practice,……..cycle endless…….creating clusters, try creating new sounds, working on computermusic since

…Förderung junger Menschen,, resultierende Befriedigung des

Geistes durch Erkenntnis der Natur, Klangkunst, Audioart, Wandel, …Cage. Alles was akustische Zeichen von sich gibt wird zur Musik, Raum, Geräusche, ständiges Finden von Neuland, give me limits, Jazz = das Prinzip Freiheit, komplexe polyrhythmische Strukturen…….Afrika…unvoreingenommen, experimentell, Klangfarbenmusik, besondere Zustände, ich will keinen Hit schreiben, Klang steht über der Form, ich liebe es den metrisch geprägten Rhythmus auf zu heben, ich will authentisch sein, ich will Klänge formen, ich mache gerne elektronische Klangmusik, alte Traditionen sind schön und….ich brauche keine Sicherheit, ich liebe die Quantenphysik mit Wahrscheinlichkeitsvektoren, Dirac Brackets und die Schönheit des Zufalls mit Fraktalen, ich liebe das Leben, Sun Ra und das klangliche Universum, eine neue Ästhetik, 1,42 THz, …CHAOS, Klänge aus der elektronischen Unterwelt, instabile Schwinger, Unendlichkeit, alles schwingt, Selbsterschaffung in Systemen, AIKI, flexibles Material, das Glissando, die Cluster (Tontrauben), Logik ist gut und….., Variationen der Variation, Mikromasse, Zellen, Moleküle, alles schwingt, grains, ich habe ein Autoritätsproblem, also auch ein Problem mit Schöpfern….alles ist Geist, alles ist Energie, zuerst war Logos, dann kam die Materie,…das Universum ist unendlich, so wie die Möglichkeiten Neues zu schaffen, ich liebe aber auch manchmal Struktur und Disziplin…….ich glaube fest daran, dass Musik eine Sprache des „WIR“ ist,

Wieso sollen sich NEUE Musik, Jazz, Bildende Kunst nicht treffen??

Für mich ist Computer Jazz eine Verbindung elektronischer Klangmusik mit Elementen des Jazz, eine Verbindung von Struktur und Disziplin mit Improvisationsmusik, eine unendliche Quelle von Möglichkeiten Standards mit Neuem zu verbinden. Improvisationsmusik heißt nicht man kann machen was man will. Ich kann Standards im Sound verfremden, Akkorde erweitern zu neuen Klängen, Akkord Progressionen ändern, fremdartige Klänge und Rhythmen verwenden, algorithmische Komposition verbinden mit Althergebrachtem.

 

Der Computer kann Improvisieren……………………………………..

Das Höchste ist immer die Liebe.

Was Kandinsky schon wollte, eine Vereinigung von Musik und bildender Kunst, ist mit den neuen Technologien mehr möglich denn je.

 

  • Wie klingen die Farben??

 

In dieser neuesten Folge von ‚Listening in‘ beschäftige ich mich mit der Arbeit des russischen Künstlers Wassily Kandinsky und wie seine Bilder von Musik beeinflusst wurden. Kandinsky hatte eine Synästhesie, was bedeutete, dass er, wenn er Geräusche hörte, Farbe sah und wenn er Farbe sah, Musik hörte. In diesem Aufsatz denke ich darüber nach, wie er über Farbe und Form nachdachte (einschließlich dessen, wie er dachte, dass einige Farben klangen), und darüber, wie sein Drang zur Abstraktion darin bestand, die Meinungsfreiheit zu erreichen, die die Musik bereits erreicht hatte. Insbesondere konzentriere ich mich auf seine 10 „Kompositionen“, die der Höhepunkt seiner abstrakten Arbeit zu sein scheinen und möglicherweise der Musik am nächsten kommen.

Subscribe: https://bit.ly/2PlVaMS Website: http://www.barnabymartin.com Twitter: https://twitter.com/BarnabyMartin Soundcloud: https://soundcloud.com/barnaby-martin FURTHER READING/RESEARCH Kandinsky: Concerning the Spiritual in Art [PDF] – http://www.semantikon.com/art/kandins… Kandinsky: Compositions, MOMA [PDF] – https://www.moma.org/documents/moma_c… Kandinsky website (paintings, photographs, biography) – https://www.wassilykandinsky.net

 

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April 29th, 2020 by Afrigal

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Allen Forte

John Rahn

Allen Forte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

John Rahn

Click me!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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April 20th, 2020 by Afrigal

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Frank-Cesar-Lovisolo

 

 

 

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April 13th, 2020 by Afrigal

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Generative Musik

Im Jahr 1995 mit SSEYO der während der Arbeit an der Koan Software ( von Tim Cole und Pete Cole.  Brian Eno verwendet und prägte den Begriff „Generative Music“ um Musik zu beschreiben ,die durch ein Systemerstellt wird, die die sich fortlaufend ändert.

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April 11th, 2020 by Afrigal

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Olaf Rupp

click me!!

Diese Form von TEAMwork, die wir haben wenn wir auf der Bühne sind, davon können die meisten nur träumen in der Industrie, den Institutionen samt Hochschulen und Schulen. Auch nicht in der Kunst!!

  • Das ist einfach absolut faszinierend!!

 Das ist auch wichtig, für vieles wichtig, auch gesellschaftlich wichtig.

Einfach mal intuitiv zusammen zu arbeiten, nicht stundenlang zu diskutieren, z.B. am Theater wird viel diskutiert, das ist ja auch schön und gut für Entwicklungsprozesse und um künstlerische Arbeit zu machen. Aber wirklich auch einmal nonverbal, intuitiv, auf den gegenwärtigen Moment bezogen zu spielen, zu arbeiten, das ist sehr wichtig!!

 

 

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April 10th, 2020 by Afrigal

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Mathias Maschat

Bild

Im Grunde kann man Improvisation einfach als eine Methode, ein Konzept bezeichnen um Musik zu erzeugen. Und je nach dem welche Musik man erzeugen möchte, wendet man die Methode auf unterschiedliche Art und Weise an.

Das heißt, wenn wir uns jetzt z.B. in den Bereich der freien Improvisation begeben, wie sie sich seit den 60iger Jahren etabliert hat, sind wir in einem Bereich, der in einem sehr hohen Maß auf Improvisation setzt. D.h. in anderen Bereichen der Musik, z.B. Blues und Jazz, auch Strömungen in der Rockmusik die mit Improvisation arbeiten, also wenn ein Solist auftritt, der zu einem Gerüst, welches die Band erzeugt spielt, improvisiert oder aber auch ein indischer Raga. Usw. überall findet Improvisation statt. Aber eben vielmehr Idiom geleitet.

Neue Musikschule Berlin

Es gibt den Terminus der „Idiomatischen Musik“, welche an ein spezielles Idiom gebunden ist. Die freie Improvisation hat im Grunde diese Idiomatik aufgelöst. Da steckt dann natürlich auch der Widerspruch drin, dass sie damit schon wieder ein eigenes Idiom ausgebildet hat.

https://www.zeit.de/online/2006/01/bailey_nachruf

Das heißt, auch freie Improvisation ist zu einem eigenen Idiom geworden.

Wenngleich natürlich wichtig ist, dass die freie Improvisation in sich auch wieder vollkommen divers ist und ganz unterschiedliche Spielarten ausgeprägt hat.

https://ausland-berlin.de/mathias-maschat

Improvisation lebt im Grunde von der Vorbereitung, Improvisation ist ihre Vorbereitung!! D.h. die Musikerinnen und Musiker haben einen großen Erfahrungsschatz auf den sie zurückgreifen können und das natürlich gezwungenermaßen auch tun. Das sind ausgebildete persönlich Stile, aber auch Konzepte die mitgebracht werden, ästhetische Präverenzen,..

Im Falle der Gruppen Improvisation ist natürlich das Interessante, dass verschiedene Musiker mit verschiedenen Stilen Aufeinander treffen um dann in der Begegnung die Musik im Moment

erschaffen. Bei aller Vorbereitung, bei allem

was die Einzelnen Charakteren mitbringen auf die Bühne,

wird es also immer auch einen Moment des unvorhergesehenen geben.

Das ist ja auch etymologisch im Begriff der Improvisation verwurzelt.

Improvisation bedeutet, wenn man es wörtlich übersetzt, Unvorhergesehenes.

D.h. man kann immer damit rechnen, dass etwas passiert, welches man so nicht hätte vorhersehen können.

Auch das ist wieder ein kleiner Widerspruch, man kann natürlich vorhersehen, dass etwas Unvorhergesehenes passiert. Man kann hier also auch von dem Paradox der Vorhersehbarkeit der Unvorhersehbarkeit sprechen.

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April 7th, 2020 by Afrigal

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Andrea Neumann

Als wir Ende der 90er, Anfang 2000 damit angefangen haben, sehr reduziert zu spielen, ging es eigentlich darum, möglichst wenig deinen körperlichen Impulsen zu folgen, sondern immer erst einmal zu warten, inne zu halten, und zu schauen, was ist jetzt nun wirklich unglaublich sinnvoll.

Ausland

Echtzeit Musik Berlin

 

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April 5th, 2020 by Afrigal

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Suzanne Ciani

Suzanne Ciani 2012.jpg

In diesem Video zeigt die Komponistin und Synthesistin Suzanne Ciani über Spitfire Audio ausführlich, wie sie mit einem modularen Buchla 200e-Synthesizer komponiert.

Ciani diskutiert ihre Inspirationen, ihren Syntheseansatz und wie sie ihr modulares System nutzt. Ihr Leistungssystem basiert auf einem großen modularen Buchla 200e-Synthesizer, zwei Eventide H9-Effektgeräten, die für ihre Buchla modifiziert wurden, und iPad-Tablets, die als Synthesizer und Controller verwendet werden.

Ciani spricht auch darüber, wie sie ihre Werkzeuge verwendet, um Klänge zu synthetisieren und sie im quadraphonischen Raum zu platzieren, um ihre kompositorischen Ziele zu erreichen

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April 5th, 2020 by Afrigal

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Annette Krebs

Annette Krebs Konstruktion-3 2019 Foto Steffi Weismann.jpg

Ich denke, dass Wörter wie Improvisation und Komposition, im Grunde nicht mehr richtig auf das passen, was ich machen und auch nicht auf das, was viele andere auf der Welt heute machen. Das sind ja nur Herangehensweisen und die kann man mischen in den einzelnen Stücken, Passagen, Soli, etc.

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April 4th, 2020 by Afrigal

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Audrey Chen

Die Sprache, die wir benutzen, welche das auch immer sein mag, deutsch, englisch, spanisch, russisch, französisch, das sind alles sehr wunderschöne Arten zu kommunizieren. Aber es gibt unendlich viel mehr an Kommunikationsmöglichkeiten. Alles fühlt, alles kommuniziert,… man kann nicht nicht kommunizieren. Ich vermute manchmal,

wenn ich darüber nachdenke, warum ich tue was ich

tue, kommt mir in Sinn, dass ich nach den sagen

wir dazwischenliegenden Zuständen von Kommunikation und

menschlichem Dasein suche. Mein Tätigkeits- und Wahrnehmungs-

feld zu erweitern.

Das Ergebnis kann sehr leise, fast unhörbar, aber auch mit viel Energie

verbunden sein.

Dann versuche ich meine mir eigene Sprache dazu zu benutzen, anderen Menschen die mit zu teilen. Zum Ausdruck zu bringen, was ich fühle.

Da ist es ganz egal, ob etwas Konkretes mich bewegt, also auch im Hier und Jetzt, in dem Raum, in dem ich mich befinde oder auch… aus dem Innenraum, aus der Vorstellung kommt. Oder eben wie gesagt aus etwas dazwischen.

 

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