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udo matthias drums/perc/electronic/software

Herzlichen Dank!!

Many Thanks for good Vibrations!!!

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UBU

Cosmic Laboratory  

 

In recent years, Udo Matthias has been playing with many different names, including Chris Weller, Wilfrid Kirner, Lukas Heideprim, Axel Fischbacher, Ingmar Winkler, Peter Wagner Organ (CH), André Buser Bass (ch), Stefan Stalf (Munich), Johnny Gomer (guit), u.v.a.

For several years he has been working on his own project @frigal – electronic music with African rhythms.

Udo Matthias spielte in den Letzten Jahren unter immer wieder anderem Namen mit vielen verschiedenen Musikern (Chris Weller, Wilfrid Kirner, Lukas Heideprim, Axel Fischbacher, Ingmar Winkler, Peter Wagner organ (CH), André Buser bass (CH), Stefan Stalf (München), Johnny Gomer (guit), u.v.a Seit mehreren Jahren arbeitet er an seinem eigenen Projekt @frigal – elektronische Musik mit afrikanischen Rhythmen.

The Story Behind the Experimental Music Haven that Escaped Communist Censorship

Music was my first Love and it will be my last!!

März 2021

Vor genau einem halben Jahrhundert begann die Zeitrechnung der deutschen elektronischen Musik neu. Würdigung einer Zeit, als die Generatoren seufzten. Von Ronald Pohl.

Natürlich stieg bereits lange vor „Cluster 71“ deutsche elektronische Musik betörend in den Äther auf. Deren humorlose Schöpfer waren ursprünglich in Labormäntel gehüllt. Das dünne Haar trugen sie sorgsam gescheitelt. Ein Komponist wie Stockhausen benötigte in den 1950ern endlose Monate, um seinem Sinusgenerator zirpend Zukunftsweisendes in Fünfminutenlänge zu entlocken. Das Ziel: „Neue Musik“. Deren Vertreter wiederum wollten mit den Machenschaften der aufsässigen Jugend möglichst wenig zu tun haben: den Wehrdienstverweigerern in Berlin, den Joseph-Beuys-Schülern in Düsseldorf.

Um kosmische Kurierdienste zu leisten, brauchte es – neben eminenter Klangfantasie – auch ein gerüttelt Maß an Unbedenklichkeit. Jemand wie Hans-Joachim Roedelius, neben Dieter Moebius die zweite, mehr bukolisch gestimmte Hälfte von Cluster, hatte aus der DDR in den Westen „rübergemacht“. Roedelius, ausgebildeter Heilmasseur, lebt heute übrigens 86-jährig als weltweit anerkannter Oheim der Ambient-Musik in Baden bei Wien. Er ist der letzte Überlebende.

„Cluster 71“ wurde vor genau 50 Jahren aufgenommen. Von Moebius und Roedelius, ohne Urmitglied Conrad Schnitzler, der seinerseits, als Maschinenschlosser, summende Generatoren beim Träumen belauscht hatte. Schnitzler schnallte sich Jahre später Tape-Recorder mit einer Metallkette um den Leib. Verstärker und Lautsprecher trug er am Helm durch angesagte Galerien spazieren: ein tönender Botschafter des synthetisierten Lauts. Für die zu diesem Zeitpunkt deutlich lieblichere Musik seiner beiden verbliebenen Cluster-Kollegen hatte er bloß Spott parat: „Wer weiß, hätte ich Klavier oder ein anderes Instrument spielen gelernt, würde ich vielleicht auch so unbedarftes Zeug machen …

Bloß kein Kraut

„Cluster 71“ aber war das genaue Gegenteil von Unbedarftheit. Keine Krautmusik! Moebius meinte später: „Die Bezeichnung Kraut-Rock ist Quatsch. Wären wir in Frankreich zuerst beachtet worden, hätte man uns womöglich Boche-Rock genannt – Hunnen-Rock-’n‘-Roll!“ Kraut? Eine Erfindung fantasiearmer britischer Journalisten, die beim seltsam eckigen Rock „made in Germany“ vielleicht ihrerseits an Wehrmachtsverpflegung denken mussten.

Cluster waren jedoch mit keiner anderen deutschen Band vergleichbar. Nicht mit der Trance-Musik von Can, nicht mit dem Synthesizer-Geblubber von Klaus Schulze, nicht mit dem Räucherstäbchenpop von Popol Vuh. Stattdessen: ein Pochen und Knirschen, ein Klopfen und Würgen, als würden Generatoren vorsichtig die Gliedmaßen strecken.

 

Besonders Feinsinnige unter den Modulatoren imitieren Buckelwalgesänge. Leerstehende Fließbänder betteln um frisches Öl. Hüllkurven und Schwingungspulse, das Vibrieren von Modulatoren, unförmig wie Kleiderkästen: Aus einer Vielzahl von Klangsensationen entsteht ein Kosmos voller Möglichkeiten, flirrend wie am ersten Schöpfungstag.

Väter des Gepolters

Die drei Nummern von „Cluster 71“ tragen die rein chronometrischen Titel „7:42“, „15:43“ und „21:21“. Auch wenn die beiden regulären Alben der Vorgänger-Kombo Kluster vielleicht noch herzzerreißender quäkten: An „Cluster 71“ führt kein Weg vorbei. Wer wissen möchte, woran Zivilisationszerstörer wie Throbbing Gristle (GB) ihr Gepolter schulten, der muss dieses Album wieder und wieder studieren.

Nur wenig später übersiedelten Moebius und Roedelius, die vom Kölner Engineer Conny Plank kongenial unterstützt wurden, ins Weserbergland. Die Musik wurde heiterer, der Beat treibender; auf dem Hof von Cluster summten alsbald fette Hummeln mit den Bandmaschinen um die Wette.

Auf Alben wie „Zuckerzeit“ oder Roedelius‘ ingeniöser Solo-Arbeit „Jardin au Fou“ (1979) lauscht man entzückt quietschenden Karussells und Spieldosen. Im Aussteigerklima der 1970er reisten Stars wie Eno persönlich an, um den Gebrauchsmusikern auf die Schliche zu kommen. Gott sei Dank gibt es heute Plattenfirmen wie Bureau B, die diese oszillierenden Klängen an Nachgeborene weiterreichen.

Man kann Schwärmen von maschinengenerierten Staren beim Aufflattern zuhören. Etwa auf dem posthumen Schnitzler-Werk „Paracon. The Paracon Session Outtakes 1978–1979“. Man kann eine Folge der Vorabendserie „Der knallrote Autobus“ anschauen, dazu eine Strickmütze Schlaf nehmen und von der Zukunft träumen – so wie sie vorgestern geklungen hat. (Ronald Pohl, 17.3.2021)

Jazzdaten Schweiz

Jazz ist mehr als nur Musik, Jazz ist eine Geisteshaltung!!

Angel City by Roscoe Mitchell

Modular

Modulisme (übersetzt Modularismus) ist ein Medium, das die Modularsynthese im linken Feld unterstützt. Bereitstellung von Ressourcen/Interviews, eines Radioprogramms, das über 7 Antennen ausgestrahlt wird, und vor allem markenartiger Streaming-Musik, die Sie hören können…

Was gibt es in jedem Abschnitt:

Sessions – Dort bieten wir Originalmusik an und entwickeln eine Plattform, die das Genre dokumentiert und die Aufmerksamkeit auf die Komponisten lenkt, die es stark machen. Wir befürworten die Verwendung analoger Instrumente, die Verwendung von Elektrizität, um einen mit musikalischer Absicht erzeugten Klang aufrechtzuerhalten, ABER was zählt, ist die Komposition selbst, der Forschungs-/Schöpfungsprozess, ihre Interpretation/das Ergebnis und nicht die Werkzeuge, um das zu erreichen, was wir Komponisten erreichen kann im Sinn haben.
Don Buchla sagte es: «Alles ist möglich! Wir sind nicht auf Technologie beschränkt, wir sind nicht auf Instrumente beschränkt. Wir sind nur durch unsere Denkweise begrenzt ».
Daher hoffe ich, dass Sie viel Spaß beim Hören unserer Geschichten haben werden.

Aus praktischen Gründen nutzen Sie BC und damit den Preis ‚Zahlen, was Sie wollen‘, da ich darauf bestehe, kein Geschäft zu betreiben. Wenn Sie dies unterstützen möchten, ist dies willkommen. Wir übernehmen unsere Kosten und teilen die Einnahmen mit jedem Künstler.
Aber jede Sitzung kann ohne Einschränkung gestreamt werden und sollte mit jedem Hören auf Ihnen wachsen und Details enthüllen.

I.T.A.T.I.O.M. – Modulisme hat es sich zur Aufgabe gemacht, Musik von gleichgesinnten kreativen Modularisten gemeinsam zu veröffentlichen und ihnen dabei zu helfen, mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Man muss jedoch bedenken, dass hinter jedem Sounddesigner diejenigen stehen, die Maschinen oder Module erfinden, entwerfen oder darauf abzielen zu unseren Instrumenten werden. Diese Genies, die wesentlich dazu beitragen, unsere Kreativität freizusetzen, motivierten die Einführung von I.T.A.T.I.O.M.: Erfinder, die über ihre Instrumente oder Module sprechen.

De_Visu – In diesem Abschnitt werden Multimedia-Werke (Music Meet Video) vorgestellt.

Medienpartner – Diese wichtigen leidenschaftlichen Medien, die zur Verbreitung unseres Virus beitragen.

WHO? – Cogito ergo sum. I feel so I am.
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Quellen – Einige wichtige Ressourcen…

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The 5th Volt

Nonplace

CAN

Für die Vögel

Hans Liebezeit – JAZZ mit Gerhard Hoffmann

Jaki Liebezeitauf Discogs

 

 

März 9th, 2017 by Afrigal